Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 05.03.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 05.03.2026 aus Bayern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Sachbeschädigung durch Graffiti
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Mittwoch (04.03.2026) haben Unbekannte an der Blauen Kappe und in der Klinkertorstraße in der Nähe des Kriegerdenkmals Graffiti angebracht.
Es wird noch untersucht, wie hoch der Sachschaden ist.
Die Polizei führt nun Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch. Hinweise von Zeugen werden von der Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter der Nummer 0821/323-2110 entgegengenommen.
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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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Telefon: 0821 323 - 1013 /-1014 /-1015
E-Mail: pp-swn.pressestelle@polizei.bayern.de
POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach verbotenem Kraftfahrzeugrennen
Augsburg (ost)
Innenstadt - Am Donnerstag (05.03.2026) fuhr ein 21-jähriger Fahrer mit seinem Auto auf der Haunstetter Straße viel zu schnell.
Um 01.00 Uhr bemerkte eine Streife der Polizei den jungen Autofahrer, als er mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Haunstetter Straße fuhr. Die Beamten stoppten den Fahrer dann in der Rumplerstraße und wiesen ihn zurecht.
Die Polizei eröffnet nun ein Verfahren gegen den 21-Jährigen wegen illegalen Autorennens.
Der junge Mann hat die Staatsangehörigkeit von Afghanistan.
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POL Schwaben Nord: Polizei stoppt Fahrer unter Alkoholeinfluss
Augsburg (ost)
In der Stadtmitte - Am Mittwoch (04.03.2026) wurde ein 51-jähriger Autofahrer, der unter Alkoholeinfluss stand, in der Bitschlinstraße angehalten.
Um 23.00 Uhr führte eine Polizeistreife eine Kontrolle des 51-Jährigen durch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ungefähr 1,4 Promille.
Die Polizisten stoppten die Weiterfahrt, konfiszierten den Führerschein und nahmen den Autoschlüssel in Verwahrung. Außerdem wurde eine Blutprobe angeordnet.
Die Polizei leitet nun Ermittlungen wegen Trunkenheit am Steuer gegen den 51-Jährigen ein.
Der 51-Jährige ist deutscher Staatsbürger.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach tödlichem Verkehrsunfall
Augsburg (ost)
In Augsburg auf der BAB 8 in Richtung Stuttgart an der Ausfahrt Augsburg Ost ereignete sich am Mittwoch (04.03.2026) ein Verkehrsunfall zwischen einem Sattelzug und einem 18-jährigen Motorradfahrer. Der junge Motorradfahrer kam bei dem Unfall ums Leben.
Um 21.00 Uhr parkte der 32-jährige Fahrer seinen Sattelzug während einer Pause auf dem Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Augsburg Ost. Der 18-Jährige war auf dem Beschleunigungsstreifen unterwegs, um auf die A 8 aufzufahren. Dabei fuhr er auf das stehende Heck des Sattelzugs auf. Der Motorradfahrer verstarb dabei. Der Sachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt.
Die Polizei untersucht nun die Ursachen des Unfalls. Ein Gutachter wurde ebenfalls hinzugezogen, um den Fall zu klären.
Gegen den 32-Jährigen wird unter anderem wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.
Der Verstorbene war deutscher Staatsbürger. Der 32-Jährige besitzt die rumänische Staatsangehörigkeit.
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FW-M: Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis: automatisierte Drohnen für die Gefahrenabwehr
München (ost)
Donnerstag, 5. März 2026, 10.30 Uhr
Feuerwache 4 (Schwabing)
Schnelle, fundierte Entscheidungen sind in der Gefahrenabwehr entscheidend. Um Einsatzlagen künftig noch früher und präziser beurteilen zu können, setzen der Landkreis München sowie die Feuerwehr München auf automatisierte Drohnen. Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ermöglichen die Drohnen der Leitstelle und dem anfahrenden Einsatzleiter eine erste Lageeinschätzung anhand hochauflösender Luftbilder sowie eine effektive Kräfteplanung. In der Landeshauptstadt München kommen bereits seit vergangenem Dezember sehr erfolgreich zwei automatisierte Drohnen zum Einsatz. Nun ergänzt eine weitere Drohne in Heimstetten im Landkreis das Projekt. Ziel des gemeinsamen Projekts, das im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Feuerwache 4 vorgestellt wurde, ist eine moderne, leistungsfähige und eng vernetzte Gefahrenabwehr in der Region.
Die neu in der Gemeinde Kirchheim stationierte Drohne startet bei bestimmten Schlag- und Stichworten automatisiert aus dem Einsatzleitrechner der Feuerwehreinsatzzentrale und liefert schon wenige Minuten später ein erstes Lagebild aus der Luft, noch bevor die ersten Kräfte vor Ort eintreffen. Bei unklaren Lagen kann zudem der diensthabende Schichtführer manuell den Start anordnen. Die Drohne soll insbesondere dort unterstützen, wo Einsatzorte unklar sind, etwa auf Autobahnen oder in Waldgebieten, und dabei helfen, den alarmierten Kräfteansatz frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Auf diese Weise gelangen die Einsatzkräfte schneller zum Ziel und können Maßnahmen noch präziser und frühzeitiger einleiten. Der Einsatzradius der Drohne beträgt rund acht Kilometer. Mit einer Fluggeschwindigkeit von etwa 50 Kilometern pro Stunde erreicht sie die Einsatzstelle in der Regel deutlich vor den anfahrenden Einheiten. Als "fliegendes Auge" liefert sie dabei bis zu 56 Minuten lang hochauflösende Bilder mit bis zu 65-facher Vergrößerung. Mit der integrierten Wärmebildkamera haben die Einsatzkräfte zudem die Möglichkeit, gezielt erste Schwerpunkte eines Brandereignisses zu definieren oder einen Waldbrand in seiner Ausdehnung zu erfassen.
Während ihres Flugs werden die Drohnen kontinuierlich von eigens ausgebildeten Drohnenpilot*innen des auf automatisierte Drohnensysteme spezialisierten Unternehmens Skyflow überwacht, die bei Bedarf jederzeit in den Flug eingreifen können. Auch für den unwahrscheinlichen Fall eines Totalausfalls ist vorgesorgt: Ein integrierter Fallschirm ermöglicht im Notfall eine kontrollierte Landung auch über bewohntem Gebiet. Der Drohneneinsatz wurde im Vorfeld mit den Betreibern von Rettungs- und Polizeihubschraubern abgestimmt, um eine sichere Nutzung des Luftraums zu gewährleisten. Darüber hinaus werden sämtliche nationale und europäische Vorschriften zum Drohnenbetrieb durch Behörden mit Sicherheitsaufgaben vollständig eingehalten. Die Drohnen werden ausschließlich anlassbezogen zu konkreten Einsatzstellen entsendet; eine flächendeckende oder dauerhafte Überwachung findet nicht statt. Personenbezogene Daten werden nur im Rahmen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verarbeitet, wobei sämtliche Anforderungen der Verordnung strikt beachtet und umgesetzt werden.
Gemeinsamer Baustein moderner Gefahrenabwehr Die automatisierte Drohne des Landkreises ergänzt die bereits bestehenden Drohnensysteme der Feuerwehr München an den Feuerwachen 4 und 5. Damit entsteht ein abgestimmtes System zur luftgestützten Lageerkundung in Stadt und Landkreis München. Auch das Polizeipräsidium München erhält Zugriff auf die Echtzeitübertragung der Bilddaten. Das Projekt ist zunächst als sechsmonatige Testphase angelegt und wird im Anschluss ausgewertet. Im Anschluss soll dann über einen dauerhaften Einsatz dieser Technologie entschieden werden. Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller hebt die Bedeutung des Projektes für die Sicherheit der Landeshauptstadt München hervor: "In Ausnahmesituationen wie großen Bränden, Überschwemmungen oder schweren Verkehrsunfällen zählt jede Minute. Drohnen helfen unseren Kolleg*innen bei der Branddirektion, die Lage frühzeitig einzuschätzen und ihre Einsätze schnell und sicher durchzuführen. Ich freue mich, dass wir mit Hilfe modernster Technik den Schutz der Bürger*innen vor Gefahren weiter verbessern können." Auch Landrat Christoph Göbel betonte die Bedeutung des Projekts für den Bevölkerungsschutz im Landkreis: "Eine verlässliche Lageerkundung ist die Grundlage jeder guten Einsatzentscheidung. Mit der automatisierten Drohne gewinnen wir wertvolle Minuten. Diese Zeit kann im Ernstfall entscheidend sein für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für den Schutz unserer Einsatzkräfte. Damit stärken wir unsere Feuerwehren und Hilfsorganisationen bei ihrer wichtigen Arbeit."
Im täglichen Feuerwehreinsatz geht es bei der Drohnenfernerkundung um Geschwindigkeit, also um eine möglichst frühe bildliche Übersicht zur Einsatzstelle. Hier erhoffen sich Stadt und Landkreis Vorteile, wenn die am schnellsten verfügbarste und nächste Drohne eingesetzt wird, ohne auf Zuständigkeitsgrenzen Rücksicht nehmen zu müssen. Im Pilotbetrieb werden die Prozesse für eine effiziente und rechtskonforme Zusammenarbeit getestet.
Christian Schnepf, Leiter der Abteilung "Einsatz-Informations- und Kommunikationstechnik" bei der Feuerwehr München ging bei der Pressekonferenz auf die Vorteile der automatisierten Drohnen für die Einsatzkräfte ein: "Durch die Übertragung von Bildern der Einsatzstelle in die Führungsfahrzeuge kann die Einsatzleitung Entscheidungen deutlich früher treffen und damit die Einsatzmaßnahmen schon vor dem Eintreffen strukturieren. Das kann ein entscheidender Zeitgewinn für Einsatzkräfte und Betroffene sein."
Daniel Hoppe von der Firma Skyflow berichtete über die bisher gesammelten Erfahrungen mit automatisierten Drohnen im Stadtgebiet München. "Dass Stadt und Landkreis sich im Einsatz die nächstverfügbare Drohne teilen - unabhängig von Zuständigkeitsgrenzen - ist ein großer Schritt. Unser System ist so konzipiert, dass Drohnen und Livestreams organisationsübergreifend freigegeben werden können. München ist der erste Standort, an dem das System im Einsatz ist."
Bisherige Erkenntnisse der Feuerwehr München im Stadtgebiet Insgesamt 29 Einsätze konnten die beiden Drohnen im Stadtgebiet München bereits absolvieren. Die Gesamtflugzeit betrug dabei knapp zehn Stunden und es wurden insgesamt 294 Kilometer zurückgelegt. Bei 18 Brandeinsätzen, fünf Lageerkundungen, vier Verkehrsunfällen und einer Personensuche konnten die Drohnen erfolgreich eingesetzt werden. Auch konnten bereits die Einsatzkräfte der Polizei aus der Luft unterstützt werden. Durchschnittlich vier Minuten vor Eintreffen der Einsatzkräfte ist die Drohne bereits vor Ort, obwohl teilweise deutlich größere Distanzen zurückgelegt werden müssen. Bei einem automatischen Notruf nach einem Verkehrsunfall (ECall) war die Drohne beispielsweise drei Minuten vor den Einsatzkräften der Polizei und vier Minuten vor dem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der Standort des verunfallten Pkw konnte bestätigt werden und eine erste Lageeinschätzung aus der Luft war möglich.
(bro)
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FW-M: 20 Tonnen Bauteil in Schieflage (Pasing)
München (ost)
Am Mittwoch, den 4. März 2026, um 17.55 Uhr
In der Josef-Felder-Straße
Am Abend des Mittwochs geriet ein Bewehrungskorb, der etwa 20 Tonnen wiegt und eine vorgefertigte Konstruktion aus Baustahl ist, in Schieflage. Die Feuerwehr München half der Baufirma bei den Sicherungsarbeiten.
Die Mitarbeiter einer Baufirma waren gerade dabei, das schwere Bauteil mit einem Kran zu positionieren, als sich eine Seite der Kette löste. Da sich die Aufhängepunkte der Last in einer Höhe von etwa 10 bis 15 Metern befanden, wurde die Feuerwehr um Unterstützung gebeten.
Vor Beginn der Sicherungsarbeiten ordnete der Einsatzleiter die teilweise Evakuierung des Pasinger Bahnhofs an. Erst als sichergestellt war, dass sich keine Personen mehr in dem Gebäude befanden, begannen die Arbeiten. Dazu brachten die Feuerwehrleute eine Drehleiter in Position. Zusammen mit den Mitarbeitern der Baufirma wurde das Bauteil mit mehreren Ketten an der Traverse des Baukrans befestigt.
Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet und die Arbeiten auf der Baustelle konnten fortgesetzt werden. Warum sich das Aufhängemittel gelöst hatte, konnte von der Feuerwehr nicht beantwortet werden.
Es gibt keine Fotos von diesem Einsatz in der Branddirektion München.
(ret)
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Bundespolizeidirektion München: Frau greift Bundespolizisten am Bahnhof Weiden tätlich an
Weiden i.d.OPF (ost)
Weiden - Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Nachmittag des 4. März eine widerspenstige Frau aus dem Zug entfernt. Dabei griff sie die Beamten körperlich an. Zuvor war sie ohne Ticket im Zug unterwegs. Die Bundespolizei hat Ermittlungen eingeleitet.
Am Nachmittag des 4. März reiste eine 25-jährige Deutsche mit dem Zug von Hof nach Weiden. Während der Fahrt wollte ein Zugbegleiter die Frau nach einem gültigen Fahrschein überprüfen. Die Frau war jedoch nicht bereit, ein gültiges Ticket vorzuzeigen, noch gab sie ihre persönlichen Daten bekannt. Daher bat der Zugbegleiter die Bundespolizei in Weiden um Hilfe. Nach der Ankunft des Zuges am Bahnhof Weiden weigerte sich die vermeintliche Schwarzfahrerin auch den Beamten gegenüber, sich auszuweisen und den Zug freiwillig zu verlassen. Nachdem die Aufforderungen mehrmals erfolglos blieben, entschieden sich die Polizisten, die Frau aus dem Zug zu entfernen. Dabei schlug sie mit den Fäusten und Füßen um sich und versuchte, sich gegen die Mitnahme zur Dienststelle zu wehren. Auf dem Weg dorthin beleidigte sie die Beamten und spuckte einem Bundespolizisten vor die Füße. Nachdem sich die Frau dann auf der Dienststelle etwas beruhigt hatte, war sie auch schließlich bereit, ihre persönlichen Daten anzugeben. Bei der Überprüfung der Frau im Fahndungssystem stellten die Beamten schnell fest, dass sie kein unbeschriebenes Blatt ist. Sowohl die Staatsanwaltschaft Weiden als auch das Landgericht Bamberg hatten Interesse an ihrem Aufenthaltsort. Die Bundespolizisten leiteten gegen die Frau Ermittlungen wegen körperlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen ein. Sie durfte ihre Reise fortsetzen. Alle Beteiligten blieben unverletzt.
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Tobias Pfeiffer
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Bundespolizeiinspektion Waidhaus | Pressestelle
Vohenstraußer Straße 14 | 92726 Waidhaus
Telefon: 09652 8206-106 | Fax: 09652 8206-49
E-Mail: tobias.pfeiffer@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.wai.oeffentlichkeitsarbeit@polizei.bund.de
Der Zuständigkeitsbereich der Inspektion umfasst die Landkreise
Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth sowie die kreisfreie Stadt
Weiden und wird charakterisiert durch zahlreiche Hauptverkehrsadern.
Zu den Kernaufgaben der Inspektion gehören die Binnengrenzfahndung
und die Gewährleistung der Sicherheit von Bahnreisenden.
Auf der Grundlage des Schengener Grenzkodex bekämpfen die Waidhauser
Bundespolizisten grenzüberschreitende Kriminalität in enger
Zusammenarbeit mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie
dem Zoll.
Im bahnpolizeilichen Aufgabenspektrum setzt die BPOLI Waidhaus einen
Schwerpunkt bei der Kriminalprävention und der Gefahrenvorsorge.
Bundespolizeidirektion München: Vermisster Jugendlicher landet nach unerlaubter Einreise bei der Bundespolizei am Bahnhof Weiden
Weiden i.d.OPF (ost)
Weiden i.d.OPf. - Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Mittwoch (4. März) einen 17-jährigen Iraker am Bundespolizeirevier Weiden in Gewahrsam genommen, nachdem er sich selbst bei der Bundespolizei gemeldet hatte. Es wurde festgestellt, dass der Jugendliche illegal an der schweizer Grenze eingereist war und als vermisst galt. Die Verantwortung für den Minderjährigen liegt beim Jugendamt.
Der 17-jährige Iraker war zusammen mit seinem Bruder zum Bundespolizeirevier am Bahnhof Weiden gegangen. Er erklärte den Beamten, dass er kurz zuvor auf der Ladefläche eines Lastwagens nach Deutschland eingereist und dann mit dem Zug nach Weiden gefahren sei. Sein Bruder lebt bereits seit mehreren Jahren dort. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass der Jugendliche im Fahndungsregister als vermisst gemeldet war. Er gab an, dass er zuvor von den Behörden in Obhut genommen und in einer Wohngruppe untergebracht worden war. Von dort aus wollte er zu seinem Bruder nach Weiden gelangen. Weitere Untersuchungen ergaben, dass Beamte der Bundespolizeiinspektion Konstanz den Jugendlichen bereits am Mittwochmittag in einem Zug bei der Einreise nach Deutschland entdeckt hatten. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter illegaler Einreise eingeleitet. Die Behörden planten, den Minderjährigen in die Schweiz zurückzuführen. Bis dahin wurde er in einer Jugendeinrichtung in Singen untergebracht. Am Abend verließ der Jugendliche jedoch unerlaubt die Einrichtung und setzte seine Reise mit dem Zug nach Weiden fort. Am Mittwochabend nahmen Bundespolizisten den 17-Jährigen in Gewahrsam und übergaben ihn an das zuständige Jugendamt. Sie informierten auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Behörde wird nun über den weiteren Verbleib des Jugendlichen entscheiden und prüfen, ob eine Zurückweisung in Betracht kommt.
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Tobias Pfeiffer
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Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth sowie die kreisfreie Stadt
Weiden und wird charakterisiert durch zahlreiche Hauptverkehrsadern.
Zu den Kernaufgaben der Inspektion gehören die Binnengrenzfahndung
und die Gewährleistung der Sicherheit von Bahnreisenden.
Auf der Grundlage des Schengener Grenzkodex bekämpfen die Waidhauser
Bundespolizisten grenzüberschreitende Kriminalität in enger
Zusammenarbeit mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie
dem Zoll.
Im bahnpolizeilichen Aufgabenspektrum setzt die BPOLI Waidhaus einen
Schwerpunkt bei der Kriminalprävention und der Gefahrenvorsorge.
FW-M: Müllpresse in Brand (Perlach)
München (ost)
Am Mittwoch, den 4. März 2026, um 9.45 Uhr
Peschelanger
Am Mittwochmorgen brach ein Feuer in einer Müllpresse aus. Die Feuerwehr München löschte den Brand und brachte die Presse anschließend ins Heizkraftwerk Nord.
Vorbeigehende Passanten entdeckten die brennende Müllpresse auf einem Ladehof und alarmierten die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, kam bereits dichter Rauch aus der Presse. Sie löschten das Feuer mit einer Schnellangriffsleitung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs und fluteten die Presse dann mit einer Mischung aus Wasser und Schaummittel.
Um sicherzustellen, dass alle Glutnester erreicht wurden und ein erneutes Aufflammen verhindert wurde, brachte die Feuerwehr den Container mit einem Wechselladerfahrzeug der Branddirektion zum Heizkraftwerk Nord. Das Wechselladerfahrzeug wurde dabei vom Hilfeleistungslöschfahrzeug begleitet. Vor Ort wurde die Presse geöffnet und auf Glutnester überprüft.
Nach anderthalb Stunden war der Feuerwehreinsatz beendet. Der entstandene Sachschaden konnte von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Polizei ermittelt die Brandursache.
Die Branddirektion München verfügt über keine Fotos von diesem Einsatz.
(ret)
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Feuerwehr München
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Feuerwehr Nürnberg: Unfall am Lederersteg: Lkw kippte mit Arbeitsbühne in die Pegnitz - eine Person verletzt.
Nürnberg (ost)
Bei Baumschnittarbeiten in der Nähe des Ledererstegs kippte am Mittwochmorgen ein Lastwagen mit einer Arbeitsbühne in die Pegnitz - ein Arbeiter konnte sich selbst retten.
Am Mittwochmorgen, dem 4. März, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Nürnberg gegen 9:20 Uhr von der Integrierten Leitstelle Nürnberg zu einem Wasserrettungseinsatz in Nürnberg-Gostenhof gerufen. Der Lastwagen mit ausgefahrener Arbeitsbühne kippte aus bisher ungeklärten Gründen um, während Baumschnittarbeiten in der Nähe des Ledererstegs durchgeführt wurden. Der Arbeitskorb stürzte dabei in die Pegnitz.
Ein 45-jähriger Baumarbeiter befand sich im Korb. Dank der günstigen Strömungsverhältnisse gelang es ihm, sich aus eigener Kraft aus dem Arbeitskorb zu befreien und das Ufer zu erreichen.
Die ersten Einsatzkräfte der nahegelegenen Feuerwache 1 sicherten den Mann am Uferrand. Anschließend wurde er mithilfe einer speziellen Trage aus der steilen Böschung gerettet. Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung und brachte den Arbeiter zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Gleichzeitig sicherten die Einsatzkräfte den seitlich liegenden Lastwagen, um ein weiteres Abrutschen in die Pegnitz zu verhindern. Nachdem eine Bergungsfirma eintraf, begann die technisch anspruchsvolle Bergung. Mit drei schweren Berge- und Kranfahrzeugen richteten die Spezialisten das Arbeitsbühnenfahrzeug nach mehreren Stunden Arbeit gegen 23:00 Uhr wieder auf.
Feuerwehr-Spezialkräfte, darunter Taucher und Mitglieder des Rüstzuges, unterstützten die Maßnahmen kontinuierlich mit Sicherungsmaterial und schwerem technischem Gerät.
Während der Einsatzmaßnahmen sperrte die Polizei die Reutersbrunnenstraße für mehrere Stunden. Dadurch kam es in der Umgebung zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. (MO/DK).
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