Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 06.05.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 06.05.2026 aus Bayern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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HZA-R: Hauptzollamt Regensburg nimmt Paketdienstleister ins Visier/ Bundesweite Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung
Regensburg (ost)
Heute führt die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) im gesamten Bundesgebiet eine verstärkte verdachtsunabhängige Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse in der Kurier-, Express- und Paketbranche durch.
Das Hauptzollamt Regensburg setzt insgesamt 68 Mitarbeiter ein. Im Fokus stehen alle Aktivitäten der Branche, wie zum Beispiel das Einsammeln, Transportieren und Umschlagen sowie die Zustellung von (Paket-)Sendungen aller Art. Mitarbeiter sind hauptsächlich im Transport und der Zustellung sowie in den Depots und Verteilzentren anzutreffen.
Die Überprüfungen erfolgen durch Befragungen von Personen und/oder Prüfungen der Geschäftsunterlagen.
Bei ihren Überprüfungen stellt die FKS regelmäßig fest, dass Arbeitszeiten nicht oder nicht vollständig vergütet werden und somit der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde unterschritten wird. Zum Beispiel werden Überstunden sowie Zeiten für die Beladung der Fahrzeuge oder die Fahrten zwischen den Paketzentren und dem ersten Zustellort nicht bezahlt. Auch der Einsatz von Subunternehmen, unter anderem mit dem Ziel, Sozialversicherungsbeiträge zu umgehen oder zu hinterziehen und Steuern zu hinterziehen, ist zu beobachten. Das eingesetzte Personal stammt oft aus EU-Mitgliedstaaten, aber zunehmend auch aus Drittstaaten.
Die heutige Maßnahme des Zolls wird bis in die Abendstunden fortgesetzt. Erste vorläufige Ergebnisse auf lokaler und bundesweiter Ebene werden spätestens Ende der Woche in einer separaten Pressemitteilung veröffentlicht.
Zusätzliche Information:
Die FKS führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- und Sonderprüfungen sowie örtliche Prüftage auf der Grundlage eines risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Diese koordinierten Prüfungen sind ein wichtiges Instrument zur Verringerung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und tragen zusätzlich zur flächendeckenden Aufdeckung und Bestrafung von Verstößen bei.
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Hauptzollamt Regensburg
Nadine Striegel
Telefon: 0941 2086-1503
E-Mail: presse.hza-regensburg@zoll.bund.de
www.zoll.de
GZD: Zoll nimmt Paketdienstleister ins Visier Bundesweite Schwerpunkprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung
Bonn (ost)
Heute führt die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) im gesamten Bundesgebiet eine verstärkte verdachtsunabhängige Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse in der Kurier-, Express- und Paketbranche durch. Insgesamt sind über 2.900 Mitarbeiter aller Hauptzollämter bundesweit im Einsatz. Im Fokus stehen sämtliche Aktivitäten der Branche, wie beispielsweise das Sammeln, Transportieren und Umschlagen sowie die Zustellung von (Paket-)Sendungen aller Art. Mitarbeiter sind hauptsächlich in Transport und Zustellung sowie in Depots und Verteilzentren anzutreffen. Die Überprüfungen erfolgen durch Befragungen von Personen und/oder Prüfung der Geschäftsunterlagen. Während ihrer Überprüfungen stellt die FKS immer wieder fest, dass Arbeitszeiten nicht oder nicht vollständig vergütet werden und somit der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde nicht eingehalten wird. Beispielsweise werden Überstunden oder Zeiten für das Beladen der Fahrzeuge oder die Fahrten zwischen den Paketzentren und dem ersten Zustellort nicht bezahlt. Ebenfalls wird der Einsatz von Subunternehmen beobachtet, unter anderem um Sozialversicherungsbeiträge zu umgehen oder zu unterschlagen und Steuern zu hinterziehen. Das Personal stammt häufig aus EU-Mitgliedstaaten, zunehmend aber auch aus Drittstaaten.
Die heutige Maßnahme des Zolls wird bis in die Abendstunden fortgesetzt. Erste vorläufige bundesweite Ergebnisse der Schwerpunktprüfung werden spätestens Ende der Woche mit einer separaten Pressemitteilung bekannt gegeben.
Zusätzliche Information:
Die FKS führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- sowie Sonderprüfungen und lokale Prüftage auf Basis des risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Diese koordinierten Prüfungen sind ein wichtiges Instrument zur Verringerung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und tragen zusätzlich zur flächendeckenden Aufdeckung und Bestrafung von Verstößen bei.
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Generalzolldirektion
Sarah Garbers
Telefon: 0228/303-11122
E-Mail: Pressestelle.GZD@zoll.bund.de
http://www.zoll.de
Bundespolizeidirektion München: Frauen in S-Bahn belästigt, Helfer getreten - Bundespolizei sucht Zeugen
Nürnberg (ost)
Nürnberg - Vor sechs Wochen sollen zwei unbekannte Männer in einer S-Bahn drei junge Frauen belästigt und einen Mann verletzt haben. Die Bundespolizei sucht Zeugen und ermittelt wegen Beleidigung und Körperverletzung.
Am Samstag, dem 21. März, betraten um 19:30 Uhr drei junge Frauen am Nürnberger Hauptbahnhof eine S-Bahn der Linie S2 Richtung Altdorf. Während der Fahrt näherten sich zwei unbekannte Männer den Frauen, sprachen sie an, belästigten sie und kamen ihnen nahe. Ein 25-jähriger Deutscher stieg in Feucht ein und bemerkte die Situation. Er fragte die Frauen, ob alles in Ordnung sei. Einer der Männer soll den 25-Jährigen daraufhin auf Russisch beleidigt haben. Als die Männer in Winkelhaid ausstiegen, trat einer von ihnen dem 25-Jährigen gegen das Schienbein. Die Frauen fuhren weiter und stiegen in Altdorf-West aus. Die Bundespolizei bittet die Frauen dringend, sich zu melden. Auch andere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Männern haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0911 205551-0 oder per E-Mail an bpoli.nuernberg@polizei.bund.de bei der Bundespolizei oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden. Die Bundespolizei ermittelt wegen Beleidigung und Körperverletzung.
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Fridolin Schürer
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
Telefon: 0911 205551-105
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Ihren circa 250
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mit 16.082 qkm die flächenmäßig
größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820
Bahnkilometer mit 306 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr
bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis
Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und
umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt. Ihr
gehören die Bundespolizeireviere in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt
an.
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Aufgabe, auf dem Gebiet
der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die
öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die den Benutzern,
den Anlagen oder dem Betrieb der Bahn drohen oder beim Betrieb der
Bahn entstehen oder von den Bahnanlagen ausgehen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.
Bundespolizeidirektion München: Schwarzfahrt führt hinter Gitter: Bundespolizei verhaftet 39-Jährige nach Bahnfahrt ohne Ticket
Nürnberg (ost)
Ingolstadt - Während einer Zugfahrt am Montagabend (4. Mai) wurde eine 39-jährige Slowakin beim Schwarzfahren erwischt. Aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wurde die Frau von Bundespolizisten inhaftiert.
Auf der Fahrt von Regensburg nach Ingolstadt war die 39-Jährige ohne gültigen Fahrschein unterwegs. Sie weigerte sich, sich gegenüber dem Zugpersonal auszuweisen, da sie angab, dass ihr Reisepass gestohlen worden sei. Bei der Ankunft am Hauptbahnhof in Ingolstadt übernahm die Bundespolizei die Identitätsfeststellung. Die Beamten fanden die slowakischen Dokumente der Frau. Eine Überprüfung ihrer Daten im Fahndungssystem ergab einen Treffer: Ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I lag gegen die 39-Jährige vor, wegen eines besonders schweren Diebstahls.
Da das Gerichtsurteil keine Geldstrafe vorsah, sondern die sofortige Verbüßung der verbleibenden acht Monate erforderte, wurde die Frau von den Bundespolizisten festgenommen. Noch am selben Abend wurde sie in die Justizvollzugsanstalt Aichach gebracht.
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Fridolin Schürer
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
Telefon: 0911 205551-105
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Ihren circa 250
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mit 16.082 qkm die flächenmäßig
größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820
Bahnkilometer mit 306 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr
bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis
Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und
umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt. Ihr
gehören die Bundespolizeireviere in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt
an.
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Aufgabe, auf dem Gebiet
der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die
öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die den Benutzern,
den Anlagen oder dem Betrieb der Bahn drohen oder beim Betrieb der
Bahn entstehen oder von den Bahnanlagen ausgehen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








