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Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 12.05.2026 aus Bayern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 12.05.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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12.05.2026 – 15:23

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Sachbeschädigung

Augsburg (ost)

Pfersee - Am Montag (11.05.2026) haben Unbekannte in der Eberlestraße mehrere Autos beschädigt. Zwischen 13.00 Uhr und 16.30 Uhr wurden die Windschutzscheiben mehrerer geparkter Autos beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Der Täter wurde von Zeugen wie folgt beschrieben: Ein Mann, der ein orangefarbenes T-Shirt trug. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Augsburg West unter der Telefonnummer 0821/323-2510 entgegen.

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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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12.05.2026 – 15:22

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Hausfriedensbruch

Augsburg (ost)

Stadtzentrum - Am Dienstag (12.05.2026) drang ein 50-Jähriger unbefugt in ein Straßenbahndepot in der Schülestraße ein. Um 01.00 Uhr betrat der Mann das Gelände und gelangte dann in eine dort abgestellte Straßenbahn. Dort legte er sich zum Schlafen hin. Polizeibeamte entdeckten den Mann und führten eine Kontrolle durch. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen des Verdachts auf Hausfriedensbruch. Der 50-Jährige ist portugiesischer Staatsbürger.

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12.05.2026 – 15:21

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Fahrt unter Alkoholeinfluss

Augsburg (ost)

Oberhausen - Ein 43-jähriger Radfahrer war am Montag (11.05.2026) alkoholisiert auf der Bürgermeister-Bunk-Straße unterwegs. Um 11.45 Uhr fuhr der Mann auf der Bürgermeister-Bunk-Straße und stürzte allein. Während der folgenden Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der 43-Jährige betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und untersagte die Weiterfahrt. Der 43-Jährige erlitt leichte Verletzungen durch den Unfall.

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12.05.2026 – 15:21

POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach Sexualdelikt und sucht Zeugen

Augsburg (ost)

In der Stadtmitte - Schon am Dienstag (05.05.2026) zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr wurde eine 65-jährige Frau zunächst an der Haltestelle Plärrer in der Langenmantelstraße und dann an der Haltestelle Wertachbrücke von einem bisher unbekannten Mann unsittlich berührt und bedrängt. Die Frau und der unbekannte Täter stiegen dann an der Haltestelle Wertachbrücke in die Straßenbahn der Linie 4 in Richtung Stadtzentrum. Ein bisher unbekannter Zeuge bemerkte die Situation und kam der 65-Jährigen zu Hilfe. Sie konnte die Straßenbahn verlassen. Der Passant hinderte den unbekannten Mann daran, der Frau weiter zu folgen. Der Täter wird wie folgt beschrieben: - dunkle Hautfarbe, - ca. 30 Jahre alt, - ca. 180 Zentimeter groß, - englischer Akzent, - Kleidung: dunkelblaue Jacke, blaue Schuhe, beige Hose, weiße Basecap. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung. In diesem Zusammenhang bittet sie um Unterstützung: Gesucht wird der Zeuge, der Kontakt zur 65-jährigen Geschädigten und dem unbekannten Täter in der Straßenbahn hatte. Auch weitere Zeugen der Vorfälle in der Langenmantelstraße und an der Haltestelle Wertachbrücke werden gesucht. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 oder der nächsten Polizeidienststelle zu melden.

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12.05.2026 – 15:06

POL-MFR: (464) Politisches Graffiti gesprüht - Zeugenaufruf

Erlangen (ost)

Bislang unbekannte Täter haben zwischen Sonntagabend (10.05.2026) und Montagmorgen (11.05.2026) politische Graffiti im Erlanger Stadtteil Tennenlohe angebracht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Zwischen 22:30 Uhr (Sonntag) und 05:30 Uhr (Montag) haben die Täter mehrere politische Schriftzüge im Bereich des Saidelsteigs gesprüht.

Die Unbekannten haben die Fassade eines Supermarktes, mehrere Garagen, eine Bushaltestelle und einen Fahrkartenautomaten besprüht. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Das zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Verfasser: Michael Sebald

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12.05.2026 – 13:44

POL-MFR: (463) Unbekannte brechen in Kiosk ein - Zeugen gesucht

Fürth (ost)

In der Nacht vom Montag auf Dienstag (12.05.2026) brachen bisher unbekannte Täter in einen Kiosk in der Innenstadt von Fürth ein. Die Polizei führt Ermittlungen durch und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zwischen Montag, 19:00 Uhr, und Dienstag, 04:30 Uhr, drangen die Täter in der Jakobinenstraße in Fürth gewaltsam in einen Kiosk ein, indem sie die Eingangstür aufbrachen. Sie stahlen eine Geldkasse mit etwa 300 Euro Bargeld aus dem Inneren. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 2.000 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten polizeilichen Maßnahmen durch und sicherte Spuren am Tatort. Die weiteren Untersuchungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth übernommen.

Personen, die verdächtige Vorkommnisse oder Fahrzeuge während des genannten Zeitraums beobachtet haben oder hilfreiche Informationen liefern können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 an die Polizei zu wenden.

Verfasser: Alexander Greil

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12.05.2026 – 13:20

POL-MFR: (462) Räuberischer Ladendiebstahl - Haftantrag gestellt

Nürnberg (ost)

Ein 49-jähriger Herr soll am Abend des Montags (11. Mai 2026) im Supermarkt am Äußeren Laufer Platz Lebensmittel gestohlen und einer Angestellten Widerstand geleistet haben. Die Staatsanwaltschaft hat einen Haftantrag gestellt.

Am Montagabend ereignete sich im Supermarkt am Äußeren Laufer Platz in Nürnberg ein räuberischer Diebstahl. Ein 49-jähriger Mann aus dem Iran wird verdächtigt, Lebensmittel nicht bezahlt und danach Widerstand gegen das Personal geleistet zu haben.

Um 18:00 Uhr beobachtete eine Mitarbeiterin, wie der Verdächtige mehrere Artikel an den Selbstbedienungskassen vorbeischmuggelte, ohne zu bezahlen. Als die Angestellte den Mann darauf ansprach und ihn in ein Büro begleiten wollte, zeigte sich der 49-Jährige nicht kooperativ. Er griff die Angestellte an beiden Oberarmen und drückte sie gegen eine Wand, bevor er versuchte, den Markt mit den Waren zu verlassen. Weitere Mitarbeiter vor Ort sowie ein bisher unbekannter Zeuge hielten den Mann fest, bis die Polizei eintraf. Durch das aggressive Verhalten erlitt die Angestellte leichte Verletzungen an den Armen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 7 Euro.

Die Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen den Verdächtigen fest und brachten ihn zur weiteren Bearbeitung in die Dienststelle. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte einen Haftantrag gegen den Verdächtigen.

Personen, die den Vorfall beobachtet haben, insbesondere der bisher unbekannte Zeuge, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Verfasst von: Alexander Greil

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12.05.2026 – 13:15

POL-MFR: (461) Polizeieinsatz an Fürther Grund- und Mittelschule

Fürth (ost)

Am Dienstagmorgen (12.05.2026) fand ein großer Polizeieinsatz in einer Schule in Fürth statt. Der Einsatz endete gegen 11:45 Uhr.

Um 10:00 Uhr informierte eine Angestellte einer Grund- und Mittelschule in der Pestalozzistraße in Fürth, dass mehrere Schüler einen unbekannten Mann gesehen hatten, der sich auf dem Schulgelände aufhielt. Da die Schüler sich bedroht fühlten, informierten sie die Schulleitung.

Anschließend sperrte die Polizei Fürth das Schulgebäude ab und durchsuchte das Gelände nach dem unbekannten Mann. Zahlreiche Einsatzkräfte, darunter das Unterstützungskommando (USK), waren im Einsatz. Während der Suche blieben die Schüler mit ihren Lehrern in den Klassenzimmern. Eltern, die vor Ort waren, wurden während des Einsatzes von Beamten der Polizeiinspektion Fürth in einer nahegelegenen Kirche betreut.

Bei der Durchsuchung wurde keine verdächtige Person gefunden. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich vor dem Eintreffen der Streifen eine unbefugte Person auf dem Schulgelände aufgehalten hat. Der Polizeieinsatz endete um 11:45 Uhr.

Die weiteren Untersuchungen werden von der Polizeiinspektion Fürth durchgeführt.

Verfasst von: Michael Petzold

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12.05.2026 – 11:52

POL-MFR: (460) Radfahrer touchiert Kind und flüchtet

Nürnberg (ost)

Ein bisher unbekannter Radler überholte einen 11-jährigen Jungen auf dem Radweg des Westtorgrabens und blieb mit seinem Lenker am Lenker des Jungen hängen. Das Kind stürzte und erlitt leichte Verletzungen - der Verursacher flüchtete.

Am Montagmorgen (11.05.2026) fuhr der 11-jährige Junge gegen 07:40 Uhr mit seinem Mountainbike auf dem Radweg des Westtorgrabens in Richtung Plärrer. Kurz vor der Kreuzung zum Westtor überholte ihn der Radfahrer rechts, wobei sich die Lenker verhakten und der Junge stürzte.

Der Unbekannte fuhr zunächst ein Stück weiter und warf einen kurzen Blick auf das gestürzte Kind. Danach setzte er seine Fahrt in Richtung Plärrer fort, ohne sich um den Jungen oder eine Schadensregulierung zu kümmern.

Der 11-jährige Junge wurde mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er ambulant behandelt wurde.

Der flüchtige Radfahrer wird vom Jungen wie folgt beschrieben: männlich, älter als 25 Jahre. Er trug einen Helm, eine braune Jacke und hatte einen Rucksack dabei. Das Fahrrad war ein Herrenfahrrad.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden.

Erstellt von: Oliver Trebing

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12.05.2026 – 10:47

POL-MFR: (459) Pkw erfasste Fußgängerin - Wer hatte Grün?

Nürnberg (ost)

Am Montagmittag (12.05.2026) ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fußgängerin in Nürnberg-Röthenbach. Die beteiligten Personen gaben unterschiedliche Informationen an - die Polizei sucht nach Zeugen.

Um 12:15 Uhr fuhr eine 32-jährige Fahrerin eines grauen Skoda die Ansbacher Straße in Richtung Stadtzentrum. An der Kreuzung zur Röthenbacher Hauptstraße erfasste sie eine 24-jährige Fußgängerin, die die Straße überquerte, und die mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die Verkehrspolizei Nürnberg hat den Unfall am Ort des Geschehens aufgenommen. Die Unfallbeteiligten behaupteten beide, dass die jeweiligen Ampeln grün waren. Um den genauen Unfallhergang zu klären, bitten die Beamten daher Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden.

Verfasser: Oliver Trebing

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12.05.2026 – 10:15

HZA-SW: Schlag gegen organisierte Schwarzarbeit im Ausbaugewerbe - Koordinierte Durchsuchungen des Zolls wegen des Verdachts auf Schwarzlohnzahlungen

Schweinfurt / Aschaffenburg / Frankfurt am Main / Rhein-Main-Gebiet (ost)

Gemeinsame Erklärung der Staatsanwaltschaft Würzburg und des Hauptzollamtes Schweinfurt

In einer umfassenden koordinierten Aktion gegen organisierte Formen der Schwarzarbeit durchsuchen seit den frühen Morgenstunden über 200 Einsatzkräfte insgesamt 19 Wohn- und Geschäftsräume in den Bundesländern Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die gemeinsame Operation der Staatsanwaltschaft Würzburg und des Hauptzollamtes Schweinfurt zielt auf eine südosteuropäische Tätergruppierung ab, der vorgeworfen wird, ein illegales System für Schwarzlohnzahlungen in großem Stil betrieben zu haben.

Die Verdächtigen, die ein Unternehmen im Bereich des Fliesenhandwerks am bayerischen Untermain (Landkreis Aschaffenburg) leiten, stehen unter dem Verdacht, durch sogenannte Abdeckrechnungen von Schein- oder Servicefirmen erhebliche Geldmittel generiert zu haben. Nach aktuellen Ermittlungen sollen diese Gelder über "Kick-Back-Zahlungen" verschleiert an die Verdächtigen zurückgeflossen sein. Mit diesen Mitteln sollen wiederum gewerbliche Arbeitnehmer entlohnt worden sein, die nicht oder nicht vollständig bei den Sozialversicherungen gemeldet waren. Der mutmaßliche Schaden für die Solidargemeinschaft ist erheblich: Berechnungen für die Jahre 2022 bis 2025 ergaben einen vorläufigen Beitragsschaden für die Sozialkassen in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro.

An den Durchsuchungsmaßnahmen, die heute in drei Bundesländern gleichzeitig stattfinden, sind insgesamt 199 Zollbeamte aus zehn verschiedenen Hauptzollämtern beteiligt. Sie werden von zwei Einsatzkräften des Landesamtes zur Bekämpfung von Finanzkriminalität aus Nordrhein-Westfalen unterstützt. Das Ziel der Maßnahmen ist die Sicherstellung von Beweismitteln, insbesondere von Geschäftsunterlagen und Datenträgern, um die Strukturen der Schwarzlohnzahlungen vollständig aufzuklären.

Das Ermittlungsverfahren wird bei der Staatsanwaltschaft Würzburg unter anderem wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in besonders schweren Fällen (§ 266a StGB), des gewerbsmäßigen Betrugs sowie der Steuerhinterziehung geführt.

Während der heutigen Durchsuchungen konnte bereits umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden - neben Geschäftsunterlagen in Papierform auch zahlreiche elektronische Datenträger, Smartphones und Laptops. Parallel zu den Durchsuchungsmaßnahmen wurden staatliche Ansprüche gesichert: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Würzburg Vermögensarreste in Höhe von mehr als 844.000 Euro an.

Die umfassende Auswertung der sichergestellten Unterlagen und Datenträger durch Zollbeamte des Hauptzollamts Schweinfurt beginnt nun. Dafür werden auch zolleigene Spezialisten für digitale Forensik eingesetzt. Die weiteren Ermittlungen werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Zum Abschluss wird darauf hingewiesen, dass bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.

Hintergrundinformation

Das System der sogenannten Abdeckrechnungen ist eine gängige Methode der organisierten Schwarzarbeit. Dabei stellen Schein- oder Servicefirmen Rechnungen für Leistungen aus, die in Wirklichkeit nie erbracht wurden. Der Auftraggeber bezahlt diese Rechnungen offiziell per Banküberweisung, um die Zahlung in der Buchhaltung als Betriebsausgabe geltend zu machen. Das Geld wird anschließend von den Hintermännern der Servicefirmen in bar abgehoben und - nach Abzug einer Provision - an den Auftraggeber zurückgegeben ("Kick-Back"). Dieses so generierte Schwarzgeld wird schließlich genutzt, um Arbeitnehmer illegal ("schwarz") zu entlohnen, ohne dabei ordnungsgemäß Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge abzuführen.

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Staatsanwaltschaft Würzburg
Pressesprecher
Michael Weiskopf
Telefon: 0931/3813533
E-Mail: pressestelle@sta-wue.bayern.de

Hauptzollamt Schweinfurt
Pressesprecher
Benedikt Danz
Telefon: 09721/6464-1030
E-Mail: presse.hza-schweinfurt@zoll.bund.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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