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Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 25.08.2026 aus Bayern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 25.08.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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25.08.2026 – 10:56

Bundespolizeidirektion München: Ehrung für Zivilcourage

München (ost)

Am 18. Januar sind am S-Bahnhalt Hackerbrücke zwei Personengruppen in eine körperliche Auseinandersetzung geraten. Dabei schlugen mehrere Beteiligte - teils im Gleisbereich - aufeinander ein. Zwei couragierte Zeugen wurden für ihr mutiges Einschreiten geehrt.

Gegen 03:45 Uhr gerieten eine sechsköpfige Gruppe deutscher Staatsangehöriger mit drei deutschen Jugendlichen im Alter von 16, 17 und 19 Jahren in einen Streit. Die dreiköpfige Gruppe war zuvor aus einer S-Bahn der Linie S1 ausgestiegen.

Auf dem Bahnsteig kam es zu einem Zusammentreffen der beiden Personengruppen und anschließend zu einer verbalen Auseinandersetzung. Daraus entwickelte sich eine massive körperliche Auseinandersetzung, die sich teilweise ins Gleis verlagerte.

Ein 40-jähriger türkischer Mitarbeiter der Deutschen Bahn bekam den Vorfall mit und schritt ohne zu zögern ein. "Ich habe eigentlich nicht lange überlegen müssen, weil ich davon ausging, dass dort jemand einen anderen töten will", schilderte die Reinigungskraft bei der Ehrung in der Bundespolizeiinspektion München.

Ein 35-Jähriger, der zu der sechsköpfigen Gruppe gehörte, und der 19-Jährige schlugen sich auf den Gleissträngen und liefen Gefahr, von einer einfahrenden S-Bahn erfasst zu werden. Der Mitarbeiter der Deutschen Bahn begab sich in den Gefahrenbereich, trennte die beiden Männer. Da es an anderer Stelle des S-Bahnhalts ebenfalls zu einer Auseinandersetzung kam, schritt er auch hier ein. Der 40-jährige Helfer blieb unverletzt.

Ein 22-jähriger Deutscher, der ebenfalls schlichtend eingreifen wollte, versuchte die Beteiligten zu beruhigen und stellte sich mutig zwischen sie. Unvermittelt wurde er von dem 17-Jährigen angegriffen und schwer am Auge verletzt. Der couragierte Helfer musste im Anschluss in ein Krankenhaus eingeliefert und operiert werden. Bei der Ehrung äußerte der Angehörige einer Freiwilligen Feuerwehr, dass er die Angst vor einem möglichen Angriff damals einfach ausgeblendet hat und instinktiv helfen wollte.

Für die gezeigte Zivilcourage und die Bereitschaft, anderen Menschen in der Not unter Einsatz ihres eigenen Lebens und ihrer Gesundheit zu helfen, sprach die stellvertretende Leiterin der Bundespolizeiinspektion München, Polizeidirektorin Sabine Mäder, beiden ihren Dank und ihre Anerkennung aus. Bei einem persönlichen Gespräch in einem kleinen Rahmen erhielten die Männer eine Urkunde sowie ein Präsent.

Die drei Jugendlichen wurden zwischenzeitlich vom Jugendschöffengericht des Amtsgerichts München verurteilt. Der 19-Jährige erhielt eine Jugendstrafe von 2 Jahren und 4 Monaten. Der 17-Jährige wurde zu einer zweijährigen Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Gegenüber dem 16-Jährigen verhängte das Gericht eine Woche Jugendarrest in Verbindung mit diversen Auflagen.

Die Staatsanwaltschaft München I legte hinsichtlich des Urteils des 19-jährigen Angeklagten Berufung ein. Die Urteile der beiden Jüngeren sind bereits rechtskräftig.

Hier geht es zur Originalquelle

Tim Oberfrank
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515 550 ? 1105
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

25.08.2026 – 10:52

FW-M: Taube aus auswegloser Zwangslage gerettet (Sendling-Westpark)

München (ost)

Montag, 24. August 2026, 16.34 Uhr

Plinganserstraße 17

Am Montagnachmittag hat sich ein Vogel in einem Netz auf einem Balkon im ersten Stockwerk verheddert und konnte sich nicht selbst befreien.

Ein Bewohner des Gebäudes entdeckte den gefangenen Vogel und rief sofort den Notruf an. Die Integrierte Leitstelle schickte daraufhin ein Kleinalarmfahrzeug zur Rettung. Aufgrund der Höhe musste eine Drehleiter zur Rettung hinzugezogen werden.

Nachdem die Drehleiter angekommen war, konnten die Rettungskräfte den Vogel in einigen Metern Höhe erreichen. Vorsichtig wurde das Netz um den Vogel herum ausgeschnitten und der Vogel in eine Tierrettungsbox gebracht. Das restliche Netz wurde dann vorsichtig auf dem Hof der Feuerwache entfernt.

Nach einer kurzen Untersuchung wurde der Vogel direkt auf der Wache freigelassen. Er trug keine Schäden von seinem kleinen Missgeschick davon.

(pes)

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25.08.2026 – 09:37

Bundespolizeidirektion München: Fahrradfahrer stört Bahnverkehr

Türkenfeld/Grafrath (ost)

Am Montagabend (24. August) störte eine bisher unbekannte Person den Zugverkehr auf der Bahnstrecke Türkenfeld - Grafrath erheblich.

Um 18:40 Uhr fuhr ein 27-jähriger Lokführer mit einer S-Bahn der Linie S4 zwischen den S-Bahnstationen Türkenfeld und Grafrath. Kurz vor dem Bahnhof Grafrath entdeckte er eine Person auf den Gleisen.

Er machte eine Notbremsung und informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn. Der Zug stoppte rechtzeitig vor dem Mann. Die zehn Fahrgäste in der S-Bahn blieben unverletzt.

Der Unbekannte war mit seinem Fahrrad neben den Gleisen unterwegs und schob es neben sich her.

Dann flüchtete er in Richtung Geltendorf. Trotz einer Fahndung durch alarmierte Bundespolizisten konnte er nicht mehr gefunden werden.

Nach aktuellen Ermittlungen waren 22 Züge von dem Vorfall betroffen - 18 davon hatten insgesamt 565 Minuten Verspätung und vier Teilausfälle.

Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt gegen den Unbekannten wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Die Bundespolizei warnt erneut eindringlich vor den lebensbedrohlichen Gefahren im Gleisbereich.

Das Betreten der Gleise ist verboten - egal aus welchem Grund. Es ist es nicht wert, das eigene Leben zu riskieren, um Abkürzungen oder Zeit zu sparen.

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Tim Oberfrank
Bundespolizeiinspektion München
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gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
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Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

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nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
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25.08.2026 – 09:00

HZA-LA: Drogen in Mittelkonsole und Kennzeichenhalterung versteckt/ Urlaub beginnt mit Strafanzeige

Landshut (ost)

Bei einer Zollkontrolle auf der BAB 3 im Landkreis Deggendorf hat die Kontrolleinheit Verkehrswege Plattling des Hauptzollamts Landshut kürzlich mehrere verbotene Substanzen entdeckt.

Zwei Pkw mit niederländischen Kennzeichen wurden von den Zöllnern aus dem Verkehr gezogen und in eine Halle gebracht, wo sie gründlich überprüft wurden.

Nachdem ein Drogenschnelltest bei zwei Reisenden positiv war, wurden die Personen und Fahrzeuge mit einem Rauschgiftspürhund durchsucht.

Im ersten Auto, einem 29-jährigen Niederländer, fanden die Zollbeamten eine kleine Menge Amphetamin in einer Bauchtasche. Außerdem entdeckten sie in der Mittelkonsole eine Plastiktüte mit Amphetamin-Paste und hinter der Kennzeichenhalterung am Heck des Fahrzeugs rund 75 Gramm Ketamin sowie mehrere Ecstasy-Tabletten.

Das zweite Fahrzeug wurde ebenfalls genauer untersucht. In der Handtasche der 24-jährigen Beifahrerin fanden die Zollbeamten eine kleine Menge Amphetamin. Weitere verbotene Gegenstände wurden nicht gefunden.

Gegen die beiden Beschuldigten wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen möglicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft Deggendorf führt die weiteren Ermittlungen.

Ausblick:

Das Hauptzollamt Landshut veranstaltet am 12. September 2026 in Altdorf einen Zollinfotag - Karriere mit Tag der offenen Tür - "Wir sind der Zoll", um Interessierten einen umfassenden Einblick in die vielseitigen Aufgabenbereiche des Zolls zu ermöglichen.

Besucher haben die Möglichkeit, die verschiedenen Tätigkeiten und Karrieremöglichkeiten beim Zoll kennenzulernen.

Anmeldung per E-Mail unter zollinfotag.hza-landshut@zoll.bund.de möglich!

Hier geht es zur Originalquelle

Hauptzollamt Landshut
Telefon: 0871/ 806 - 1031
E-Mail: presse.hza-landshut@zoll.bund.de
www.zoll.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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