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Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 28.06.2026 aus Bayern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 28.06.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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28.06.2026 – 20:17

POL-MFR: (604) Brand einer Wiese in Feucht - Beschädigung einer Tennishalle und Evakuierung des Freibads

Feucht (ost)

Am Sonntagnachmittag (28.06.2026) brach ein Feuer in einem Bereich einer Freifläche in Feucht (Lkrs. Nürnberger Land) aus, das auch eine angrenzende Tennishalle in Mitleidenschaft zog. Aufgrund des starken Rauchs musste das benachbarte Freibad evakuiert werden.

Um 14:30 Uhr informierte ein Anwohner die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei über den Brand einer Wiesenfläche am Chormantelweg. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von etwa 150 x 50 m aus und verursachte Schäden an der angrenzenden Tennishalle.

Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung evakuierten die Einsatzkräfte auch das benachbarte Freibad, in dem sich zu diesem Zeitpunkt etwa 5.000 Badegäste befanden. Das Freibad blieb nach der Evakuierung geschlossen. Zwei Mädchen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Freibad befanden, mussten aufgrund der Rauchbelastung im Krankenhaus behandelt werden.

Die Feuerwehr konnte die Arbeiten an der Tennishalle bis in die Abendstunden nicht abschließen. Teile der beschädigten Halle wurden geöffnet, um Glutnester zu finden und die Entstehung eines neuen Brandes zu verhindern. Der Schaden an der Tennishalle wird vorläufig auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache liegen in der Verantwortung der Kriminalpolizei Schwabach.

Verfasst von: Michael Konrad

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28.06.2026 – 16:00

POL-MFR: (603) Wohnmobil nach Auffahrunfall auf A9 umgekippt - drei Personen verletzt

Lauf a. d. Pegnitz (ost)

Am Sonntag (28.06.2026) ereignete sich ein Auffahrunfall auf der A9 bei Lauf a. d. Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) mit drei verletzten Personen. Ein Auto kollidierte mit einem Wohnmobil, das daraufhin umstürzte.

Um 13:00 Uhr prallte ein Audi A4 auf der A9 zwischen den Ausfahrten Lauf/Hersbruck und Lauf-Süd auf ein vorausfahrendes Wohnmobil. Der Fahrer des Wohnmobils verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, das nach dem Zusammenstoß mit der seitlichen Betonwand umkippte und stark beschädigt auf der Straße liegen blieb.

Sowohl der 35-jährige Fahrer des Audi als auch der 69-jährige Fahrer des Wohnmobils und seine 66-jährige Beifahrerin, die von der Feuerwehr aus dem verunglückten Wohnmobil gerettet werden musste, erlitten Verletzungen bei dem Unfall und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Beamte der Verkehrspolizei Feucht übernahmen die Unfallaufnahme. Aufgrund der Schäden waren beide beteiligten Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst abtransportiert werden.

Die A9 in Richtung München war zunächst komplett gesperrt. Nachdem der Verkehr vorübergehend über die linke Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte, wurde der betroffene Abschnitt kurz nach 15:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

Verfasst von: Michael Konrad

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28.06.2026 – 15:11

POL-MFR: (602) 14. Landestag der Verkehrssicherheit rückt Prävention in den Mittelpunkt

Nürnberg (ost)

Am Samstag (27.06.2026) veranstaltete das Polizeipräsidium Mittelfranken von 10:00 bis 15:00 Uhr den 14. Landestag der Verkehrssicherheit auf dem Jakobsplatz in Nürnberg. Die Veranstaltung wurde vom Polizeipräsidium im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg und dem Bayerischen Rundfunk organisiert. Über 90 Aussteller boten den Besuchern ein breites Informations- und Mitmachangebot rund um das Thema Verkehrssicherheit. Verschiedene Vorführungen und Mitmachaktionen vermittelten praxisnah die Bedeutung der Verkehrssicherheit und luden Menschen jeden Alters zum Mitmachen ein.

Die Bedeutung der Verkehrssicherheitsarbeit stand im Mittelpunkt des Landestags, der unter dem Motto "NULL RISIKO - 100 % LEBEN" und dem Schwerpunktthema "Sicherheit auf Landstraßen" stand. Obwohl Verkehrssicherheit zum täglichen Auftrag der Polizei gehört, wird sie oft weniger beachtet als andere Einsatzgebiete. Jedes Jahr sterben mehr Menschen bei Verkehrsunfällen als in vielen anderen Bereichen der Kriminalität, die mehr Aufmerksamkeit erhalten. Im vergangenen Jahr kamen allein in Mittelfranken 59 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Der Landestag setzte daher ein Zeichen für Prävention und zeigte auf, dass jeder einzelne zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen kann.

Die Veranstaltung wurde von Staatsminister Joachim Herrmann, Oberbürgermeister Marcus König, Landespolizeipräsident Michael Schwald und Polizeipräsident Gernot Rochholz eröffnet. Durch das Programm führten die BR-Moderatoren Regina Wallner und Jörn Sawatzki. Neben Fachgesprächen zur Verkehrssicherheit sorgten prominente Gäste wie Starkoch Alexander Herrmann, KiKA-Moderator Julian Janssen ("Checker Julian") und die fränkische Tatort-Schauspielerin Lisa Sophie Kusz für Abwechslung. Die Polizeiband "Cops Club" sorgte für die musikalische Unterhaltung.

Parallel zum Landestag veranstaltete das Polizeipräsidium Mittelfranken mit Unterstützung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen Tag der offenen Tür. Besonders beliebt waren die Vorführungen des Spezialeinsatzkommandos (SEK) und der Hubschrauberstaffel sowie des Unterstützungskommandos (USK). Zahlreiche Mitmachaktionen und Informationsangebote ermöglichten den Besuchern, die Polizeiarbeit und Verkehrssicherheit hautnah zu erleben.

Trotz der heißen Temperaturen herrschte auf dem Gelände eine angenehme Atmosphäre. Die Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an den Informationsständen auszutauschen und an den Mitmachangeboten teilzunehmen. Die Veranstaltung verlief reibungslos und mehr als 600 interne und externe Beteiligte trugen zum Erfolg des Landestags bei. Das Polizeipräsidium Mittelfranken bedankt sich bei allen für ihre Unterstützung.

Der 14. Landestag der Verkehrssicherheit verdeutlichte, dass Verkehrssicherheit eine gemeinsame Verantwortung ist. Prävention, gegenseitige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit sind entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und Menschenleben zu schützen.

Erstellt von: Michael Sebald

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28.06.2026 – 12:23

POL-MFR: (601) Betrunkener mit Küchenmesser löste Polizeieinsatz aus

Nürnberg (ost)

Ein stark betrunkener Mann, der mit einem Messer in der Hand unterwegs war, löste am Samstagabend (27.06.2026) einen Polizeieinsatz im Stadtteil St. Leonhard aus. Die Polizei nahm den 52-jährigen Mann fest.

Passanten alarmierten gegen 17:00 Uhr die Polizei. Auf dem Philipp-Koerber-Weg trafen sie auf einen Mann, der ein Küchenmesser bei sich trug und andere Passanten anbrüllte. Ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Nürnberg-West konnte den Verdächtigen kurz darauf in der Nähe festnehmen und ihm Handschellen anlegen. Der Mann war 52 Jahre alt und hatte die Staatsbürgerschaften von Bosnien-Herzegowina und Schweden.

Nach bisherigen Informationen hatte der Mann bis zu seiner Festnahme niemanden direkt bedroht oder angegriffen. Allerdings ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von fast zwei Promille. Die Polizisten beschlagnahmten das Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 14 cm und bringen den 52-Jährigen nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zur Anzeige. Außerdem musste der Mann die folgenden Stunden in Polizeigewahrsam verbringen.

Verfasst von: Michael Konrad

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28.06.2026 – 12:22

POL-MFR: (600) Psychisch auffällige Frau verletzte mehrere Polizeibeamte

Nürnberg (ost)

Am Samstagmorgen (27.06.2026) griff eine Frau mit psychischen Problemen in der Nürnberger Innenstadt drei Polizisten an. Die Polizei brachte die 40-jährige vorübergehend in eine Fachklinik.

Die 40-jährige Deutsche war gegen 08:00 Uhr in einem Hotel in der Steinbühler Straße. Da sie sich unwohl fühlte, rief das Hotelpersonal einen Krankenwagen. Während der Behandlung durch den Rettungsdienst zeigte die Frau jedoch ein immer unkooperativeres Verhalten, was den Einsatz der Polizei erforderlich machte.

Als eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte zur Identitätsfeststellung eintraf, lief die 40-Jährige plötzlich aus der Lobby. Während die Beamten versuchten, zu verhindern, dass sie auf die Straße lief, schlug sie einem 29-jährigen Polizisten ins Gesicht. Schließlich setzte die Frau ihren Widerstand fort, bis sie schließlich gefesselt wurde. Der 29-jährige Polizist und sein 31-jähriger Kollege erlitten leichte Verletzungen.

Aufgrund der festgestellten psychischen Probleme entschieden die Beamten, die Frau in eine Fachklinik zu bringen. Als die Polizisten die 40-Jährige zum Krankenwagen brachten, biss sie einem 23-jährigen Polizisten in den Oberschenkel, was ebenfalls zu leichten Verletzungen führte.

Unabhängig von der vorübergehenden Unterbringung leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren gegen die Frau ein. Die Vorwürfe beinhalten unter anderem tätlichen Angriff auf Polizisten und Körperverletzung.

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28.06.2026 – 12:20

POL-MFR: (599) Einbruch in Werkstatt - Zeugenaufruf

Feuchtwangen (ost)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (25./26.06.2026) wurde eine Werkstatt in Feuchtwangen (Lkrs. Ansbach) von einem unbekannten Täter betreten. Die Kriminalpolizei sucht nach Informationen.

Der Eindringling brach zwischen 16:00 Uhr (Do) und 05:00 Uhr (Fr) gewaltsam in die Räume der Inklusionswerkstätte im Esbacher Weg ein. Durch das Aufbrechen von Möbeln und eines Tresors entstand erheblicher Sachschaden, der sich auf mehrere tausend Euro belaufen dürfte. Der Täter erbeutete schließlich einen kleinen Geldbetrag, wie aus den aktuellen Ermittlungen hervorgeht.

Die Kriminalpolizei Ansbach hat am Tatort Spuren gesichert und bittet um Hinweise von der Bevölkerung. Personen, die verdächtige Aktivitäten oder Fahrzeuge in der Nähe des Esbacher Wegs bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Verfasst von: Michael Konrad

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28.06.2026 – 12:13

Bundespolizeidirektion München: Biber "Barbara" überlebt Zugunfall Bundespolizei appelliert an Eltern und Kinder

Türkenfeld (Lkr. Fürstenfeldbruck) (ost)

Am Freitagmorgen (26. Juni) wurde ein verletzter Biber im Gleisbereich des Bahnhofs Türkenfeld von einem Zug erfasst, was einen Einsatz der Bundespolizei auslöste. Um zu verhindern, dass Kinder den Biber selbst aus dem Gleis holen, musste der Bahnverkehr vorübergehend eingestellt werden. Mehrere Schulkinder waren Zeugen des Vorfalls.

Ein Notruf über den Biber im Gleisbereich des Bahnhofs Türkenfeld ging kurz nach 8 Uhr ein. Bevor die Einsatzkräfte eintrafen, wurde das Tier von einem Zug in Richtung München erfasst. Trotz der Verletzungen überlebte der Biber den Unfall. Aufgrund des Vorfalls und der Gefahr, die von dem verletzten Tier ausging, wurden die Gleise zwischen Grafrath und Geltendorf von 08:27 Uhr bis 08:49 Uhr gesperrt.

Die Bundespolizei rettete den verletzten Biber aus dem Gefahrenbereich und informierte die zuständige Biberbeauftragte des Landkreises Fürstenfeldbruck. Die Tierärztin brachte das Tier in die Wildtierauffangstation in Fürstenfeldbruck, wo festgestellt wurde, dass es sich um eine Biberdame handelt, die auf den Namen "Barbara" getauft wurde. Die Tierärztin ist optimistisch bezüglich ihrer Genesungschancen.

Die Schulkinder, die das Geschehen miterlebten, waren sichtlich aufgewühlt. Einige kehrten nach Hause zurück, andere begaben sich in die Schule. Der Schulleiter organisierte psychologische Betreuung und die Tierärztin bot einen Besuch in der Wildtierauffangstation an, um den Kindern zu helfen, das Erlebte zu verarbeiten.

Die Streckensperrung führte zu betrieblichen Auswirkungen mit neun betroffenen Zügen, 89 Minuten Verspätung und vier Teilausfällen. Die Biberdame soll nach ihrer Genesung nach Frankreich gebracht werden, wo geeignete Lebensräume vorhanden sind.

Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, Gleisanlagen zu betreten, auch wenn sich dort ein verletztes Tier oder andere Gegenstände befinden. Herannahende Züge sind oft nahezu lautlos und können nicht rechtzeitig anhalten. Eltern sollten mit ihren Kindern regelmäßig über die Gefahren an Bahnanlagen sprechen und betonen, dass im Ernstfall nur die Polizei oder Bahnmitarbeiter kontaktiert werden dürfen.

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Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

28.06.2026 – 09:30

POL-MFR: (598) 50-jährige Melanie S. aus Hersbruck vermisst - Widerruf der Öffentlichkeitsfahndung

Hersbruck (ost)

Wie in Bericht 597 erwähnt, wurde in Hersbruck (Lkrs. Nürnberger Land) seit dem 26.06.2026 Melanie S., 50 Jahre alt, vermisst. Am Sonntagmorgen (28.06.2026) wurde die Frau wohlbehalten im Stadtgebiet Hersbruck gefunden. Die öffentliche Fahndung wird hiermit eingestellt.

Zusammengestellt von: Michael Konrad

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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