Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 29.04.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 29.04.2026 aus Bayern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-MFR: (406) Betonmischer-Lkw von Fahrbahn abgekommen und umgekippt - hoher Sachschaden
Heilsbronn (ost)
Am Nachmittag des Mittwochs (29.04.2026) verunglückte ein Betonmischer-Lkw in Mitteleschenbach (Landkreis Ansbach) und kippte um. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, es entstand erheblicher Sachschaden.
Um 14:45 Uhr lenkte ein 59-jähriger Deutscher seinen Lkw auf der Winkelhaider Straße in Mitteleschenbach. Aus bisher ungeklärter Ursache verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Lkw kam von der Fahrbahn ab und kippte um.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen war der Lkw mit acht Kubikmetern Beton beladen. Dieser trat bei dem Unfall nicht aus der Trommel aus. Der Fahrer wurde leicht verletzt und zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Freiwillige Feuerwehr Mitteleschenbach sicherte die Unfallstelle, leitete den Verkehr um und unterstützt derzeit ein Bergungsunternehmen bei der Bergung des Fahrzeugs.
Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen aus dem Lkw wurde auch das Wasserwirtschaftsamt Ansbach an die Unfallstelle gerufen, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen.
Polizeibeamte der Inspektion Heilsbronn nahmen den Unfall auf. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt.
Verfasst von: Oliver Trebing
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Bundespolizeidirektion München: Tierischer Überraschungsfund
Freilassing (ost)
Eine Feststellung der "anderen Art" tätigten am Mittwoch (29. April 2026), um Mitternacht die am Grenzübergang Saalbrücke eingesetzten Kräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing.
Ein 26-jähriger serbischer Staatsangehöriger wurde als Fahrer eines Kastenwagens einer Grenzkontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs wurden mehrere Kartons aufgefunden, deren Inhalt auch die Bundespolizisten überraschte: Insgesamt wurden zwölf Meerschweinchen, acht Kartons mit Hummeln sowie drei Kartons mit Spinnmilben, Blattläusen, Raubmilben, Schlupfwespen und Gallmücken vom Fahrzeug genommen.
Nach ersten Einschätzungen vor Ort befanden sich die Tiere in einem ordentlichen Zustand für die Zwecke der Aufbewahrung und den Transport. Der Fahrer konnte allerdings nicht die nach der Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung für die Einfuhr erforderlichen Bescheinigungen vorweisen.
Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt erfolgte eine Sicherstellung der Tiere durch die Bundespolizei in Amtshilfe. Die Meerschweinchen wurden noch am Morgen dem Tierheim Freilassing übergeben.
Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
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Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf. Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von
insgesamt 225 Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und
Haltepunkte in den Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion
mit einem Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern. Neben dem Inspektionssitz in Freilassing besteht ein
weiterer Standort beim Bundespolizeirevier in Mühldorf am Inn.
POL-MFR: (405) Omnibus und mehrere Pkw ausgebrannt - hoher Sachschaden
Herzogenaurach (ost)
Am Mittwochmorgen (29.04.2026) gab es einen Brand auf einem Firmengrundstück in Herzogenaurach, bei dem ein Omnibus vollständig zerstört wurde. Die Flammen griffen auch auf mehrere nahe gelegene Fahrzeuge über.
Um 09:45 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle Nürnberg gemeldet, dass ein Omnibus in Herzogenaurach (Landkreis Erlangen-Höchstadt) in Brand geraten war.
Als die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Herzogenaurach am Firmengelände Am Behälterberg eintraf, war der Omnibus bereits komplett in Flammen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Flammen auch auf mehrere abgestellte Fahrzeuge in der Nähe ausgebreitet.
Die Freiwilligen Feuerwehren Niederndorf und Herzogenaurach konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt.
Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 150.000 Euro geschätzt.
Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 zu melden.
Verfasser: Oliver Trebing
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POL Schwaben Nord: Kontrollaktion "sicher.mobil.leben 2026 - Zweiräder im Blick"
Augsburg (ost)
PP Schwaben Nord - Am Dienstag (28.04.2026) fand der bundesweite Aktionstag "sicher.mobil.leben 2026 - Zweiräder im Blick" statt. Das Polizeipräsidium Schwaben Nord nahm auch unter der Leitung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren an Kontrollaktivitäten im gesamten Zuständigkeitsbereich teil. Das Ziel war es, die Sicherheit von Zweirädern zu verbessern, über Risiken und Schutzmöglichkeiten zu informieren und durch gezielte Maßnahmen riskantes Verhalten zu reduzieren. Im Fokus standen Themen wie die Sensibilisierung für Sichtbarkeit, Ablenkung im Straßenverkehr und die Nutzung von Geh- und Radwegen. Darüber hinaus wurden riskante Verhaltensweisen wie das Ignorieren von Rotlicht, das Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss, das Fahren im toten Winkel großer Fahrzeuge und das Fahren entgegen der Fahrtrichtung (sogenanntes "Geisterradeln") überprüft.
An verschiedenen Standorten in Schwaben Nord, einschließlich des Gebiets Birkach - Mickhausen, führte die VPI Augsburg in Zusammenarbeit mit der PI Schwabmünchen Kontrollen durch. Fast 50 Motorräder wurden überprüft. Bei drei der kontrollierten Motorräder wurden illegale Änderungen festgestellt, was zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führte. Die VPI Donauwörth führte in ihrem Bereich zusätzliche Schwerpunktkontrollen gemeinsam mit der PI Donauwörth, der PI Nördlingen und der PI Dillingen durch. Bei über 100 Verkehrskontrollen musste neben fünf "Handyverstößen" auch ein Autofahrer wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt werden, da er unerlaubterweise einen Anhänger mitführte.
Insgesamt kontrollierte das PP Schwaben Nord fast 1.000 Fahrzeuge, wobei mehr als die Hälfte Fahrräder waren. Darüber hinaus wurden über 100 Motorräder und 100 Elektrokleinstfahrzeuge überprüft. Die Polizei Schwaben Nord stellte insgesamt fast 400 Verstöße fest. Der Großteil betraf das falsche Befahren von Gehwegen bzw. Fußgängerzonen - sowohl durch Radfahrer als auch durch Elektrokleinstfahrzeuge.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Unfall auf der Autobahn
Augsburg (ost)
Gersthofen / A 8 FR München - Am Dienstag (28.04.2026) fuhr eine Frau im Alter von 39 Jahren mit ihrem Fahrzeug auf der Autobahn. Um 20:30 Uhr kam es aus unbekannten Gründen dazu, dass die 39-Jährige nach links abwich und gegen eine Betonschutzwand stieß. Dadurch überschlug sich das Auto mehrmals. Im Wagen befanden sich außerdem vier Kinder im Alter von 4-14 Jahren. Keines der Kinder war angeschnallt. Zwei Insassen wurden schwer verletzt, drei erlitten leichte Verletzungen. Alle wurden ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Die Autobahn musste für etwa 45 Minuten gesperrt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Frau im Alter von 39 Jahren sowie ihre vier Kinder besitzen die Staatsbürgerschaft des Irak.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Brand
Augsburg (ost)
Am Mittwoch (29.04.2026) ereignete sich ein Feuer in der Friedberger Straße in Hochzoll. Ein Wäschekorb geriet gegen 04:30 Uhr in Brand. Es gab keine Verletzten und die Feuerwehr löschte das Feuer. Der Schaden wird auf eine Summe im unteren dreistelligen Bereich geschätzt. Die Polizei untersucht nun die Ursache des Brandes. Ersten Informationen zufolge wird von einem technischen Fehler ausgegangen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Einbruch
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Dienstag (28.04.2026) haben mehrere bisher unbekannte Täter ein Elektronikgeschäft in der Straße "Vorderes Kretzengäßchen" betreten. Um 02:00 Uhr brachen die Unbekannten gewaltsam in den Laden ein und durchsuchten ihn. Der Wert der gestohlenen Waren wird derzeit ermittelt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro. Die Polizei führt nun Ermittlungen wegen schweren Diebstahls durch. Hinweise werden von der Kriminalpolizei Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Kripo ermittelt nach Raub
Augsburg (ost)
Oberhausen - Am Montag (27.04.2026) ereignete sich ein Raubüberfall am Paul-Ben-Haim-Weg. Gegen 09:00 Uhr saß ein 79-jähriger Mann auf einer Bank im Park und hielt seinen Geldbeutel in der Hand. Zu diesem Zeitpunkt kamen zwei bisher unbekannte Täter auf ihn zu; einer von ihnen schnappte sich den Geldbeutel des Mannes. Während der Flucht fiel dem Täter zunächst der Geldbeutel aus der Hand. Kurz darauf nahm jedoch ein dritter Täter, der auf einem roten E-Scooter unterwegs war, den Geldbeutel auf. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beläuft sich auf einen niedrigen dreistelligen Betrag. Die Polizei ermittelt nun wegen Raubes gegen die unbekannten Täter. Hinweise werden von der Kripo Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Unfallflucht
Augsburg (ost)
Hammerwerk - Zwischen Montag (27.04.2026) und Dienstag (28.04.2026) gab es eine Unfallflucht im Weichselweg. Ein 77-jähriger Mann entdeckte am Dienstagmorgen, dass sein geparktes Auto an der vorderen Stoßstange einen Kratzer hatte. Der Schaden beträgt etwa 4.000 Euro. Es gibt bisher keine Hinweise auf den Unfallverursacher. Die Polizei ermittelt jetzt gegen die unbekannten Täter wegen Fahrerflucht. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Augsburg Ost unter der Telefonnummer 0821/323-2310 entgegen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Diebstählen von sakralen Gegenständen
Augsburg (ost)
Lechhausen - Zwischen Samstag (25.04.2026) und Dienstag (28.04.2026) wurde eine Madonna-Figur aus Bronze von einem Grab auf dem Alten Ostfriedhof in der Kurt-Schumacher-Straße gestohlen, von einem oder mehreren bislang unbekannten Tätern. Der genaue Wert des Diebesguts wird derzeit ermittelt. Darüber hinaus entstand ein Schaden am Grabstein in Höhe von ungefähr 1.000 Euro. Lechhausen - Zwischen Sonntag (26.04.2026) und Dienstag (28.04.2026) wurde erneut eine Madonna-Figur aus Bronze von einem Grab auf dem Alten Ostfriedhof in der Kurt-Schumacher-Straße gestohlen, von einem oder mehreren bislang unbekannten Tätern. Der genaue Wert des Diebesguts wird derzeit ermittelt. Die Polizei führt Ermittlungen wegen schweren Diebstahls und Sachbeschädigung gegen die unbekannten Täter durch. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg Ost unter der Telefonnummer 0821/323-2310 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Fahrraddiebstahl
Augsburg (ost)
Oberhausen - Zwischen Freitag (24.04.2026) und Dienstag (28.04.2026) wurde ein abgeschlossenes Pedelec von einem Fahrradabstellplatz in der Höchstetterstraße gestohlen, vermutlich von einem oder mehreren unbekannten Tätern. Der Wert des gestohlenen Fahrrads beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Die Polizei hat Ermittlungen wegen schwerem Diebstahl gegen die Täter eingeleitet. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg West unter der Telefonnummer 0821/323-2510 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Kripo ermittelt nach Trickdiebstahl
Augsburg (ost)
Pfersee - Am Dienstag (28.04.2026) haben drei bisher unbekannte Täter die Goldkette eines 91-jährigen Mannes gestohlen. Um 16:15 Uhr hielt ein Fahrzeug mit drei bisher unbekannten Tätern neben einem Fußgänger im Alter von 91 Jahren in der Stadtberger Straße an. Der Beifahrer sprach den 91-Jährigen aus dem Auto heraus an, woraufhin er sich nach unten beugte. Der Beifahrer legte dann eine falsche Goldkette um den 91-Jährigen und stahl dabei seine echte Goldkette. Gleichzeitig sprach eine andere Person aus dem Auto den 91-Jährigen an, um ihn abzulenken. Der Mann bemerkte den Diebstahl erst später, als sein Sohn ihn darauf aufmerksam machte. Der Wert des gestohlenen Schmucks beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Die Polizei ermittelt nun wegen Trickdiebstahls gegen die unbekannten Täter. Hinweise nimmt die Kripo Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegen.
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POL-MFR: (404) Versammlungsgeschehen in Nürnberg am Freitag, den 1. Mai 2026 - Verkehrshinweise
Nürnberg (ost)
Am Freitag (01.05.2026) werden in Nürnberg mehrere Versammlungen und Veranstaltungen abgehalten. Verkehrsteilnehmer sollten mit Verkehrsbehinderungen rechnen.
Am Freitag finden in Nürnberg drei Versammlungen und Veranstaltungen statt. Diese finden an folgenden Orten statt:
1. Motorradausfahrt 1. Mai
Von 07:00 Uhr bis 15:00 Uhr versammeln sich bis zu 30.000 Personen in der Münchener Straße, um die Motorradsaison zu eröffnen. Aus diesem Grund wird die Münchener Straße ab der Kreuzung zur Trierer Straße für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt.
2. Versammlung mit anschließendem Maifest am Kornmarkt
Von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr findet am Kornmarkt eine Versammlung mit einem anschließenden Aufzug statt. Die Route führt über folgende Strecke:
Breitscheidstraße - zw. Aufseßplatz und Pillenreuther Straße - Pillenreuther Straße - Wölckernstr. - Allersberger Str. - Allersberger Tunnel - Bahnhofstr. -Bahnhofsplatz - Königstor - Königstraße - Luitpoldstraße - Vordere Sterngasse - Hallplatz - Kornmarkt
3. Versammlung mit Aufzug und anschließendem Straßenfest
Um 11:00 Uhr beginnt eine Auftaktkundgebung am Petra-Kelly-Platz. Der folgende Aufzug führt über die folgende Strecke:
Petra-Kelly-Platz - Gostenhofer Hauptstr. - Am Plärrer - Steinbühler Str. - Steinbühler Tunnel - Gibitzenhofstr. - Landgrabenstr. - Tafelfeldstr.- Tafelfeldtunnel - Lessingstr. - Frauentorgraben - Färbertor - Färberstr. - Dr.-Kurt-Schumacher-Str. - Jakobsplatz - Ludwigstr. - Ludwigstor - Am Plärrer - Fürther Str. - Kernstr. - Kern/Adam-Klein-Str.
Nach der Versammlung findet in der Müllnerstraße ein Straßenfest statt, das bis etwa 23:00 Uhr dauert.
Aufgrund der Versammlungen und Veranstaltungen wird es zu Verkehrssperrungen und daraus resultierenden Verkehrsbehinderungen in den genannten Zeiten und Bereichen kommen.
Autofahrer werden gebeten, die Anweisungen der Polizeibeamten zu befolgen und wenn möglich die Umgebung der Aufzugsstrecke/des Veranstaltungsbereichs zu den angegebenen Zeiten großräumig zu umfahren.
Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken ist am 01.05.2026 ab 09:00 Uhr unter der üblichen Telefonnummer erreichbar. Ein Pressesprecher wird am Vormittag in der Münchener Straße und am Nachmittag bei der letzten genannten Versammlung vor Ort sein.
Erstellt von: Michael Petzold
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POL-MFR: (403) Exhibitionist in Erlangen - Kriminalpolizei bittet um Hinweise
Erlangen (ost)
Es gab in den letzten Monaten mehrere exhibitionistische Handlungen in den südlichen Erlanger Stadtgebieten, die von einem unbekannten Täter begangen wurden. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise von der Bevölkerung.
In den Straßen Kurt-Schumacher-Straße, Staudtstraße, Luise-Kiesselbach-Straße und Erwin-Rommel-Straße hat die Polizei mehr als zehn Fälle von exhibitionistischen Handlungen durch einen unbekannten Täter festgestellt.
Die letzte bekannte Tat ereignete sich am Freitag (24.04.2026) um 00:47 Uhr in der Erwin-Rommel-Straße. Einige Vorfälle fanden in der Wendeschleife Erwin-Rommel-Straße/Gleiwitzer Straße (Haltestelle "Sebaldussiedlung") statt, sowohl gegenüber Busfahrern als auch gegenüber dem Sicherheitspersonal eines Instituts in der Staudtstraße.
Nach den aktuellen Ermittlungen häufen sich die Taten insbesondere zwischen Donnerstag und Sonntag von 22:00 bis 02:30 Uhr. Der Täter führte bei einigen Taten ein Gravel-Bike mit sich.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
männlich, etwa 25 bis 35 Jahre alt, ca. 185 bis 190 cm groß, schlank bis athletisch. Er trug bei den Taten eine Maske oder eine Bedeckung im Mund-Nasen-Bereich sowie eine Kappe. Manchmal war er sportlich gekleidet. In anderen Fällen trug er nur eine Boxershorts oder war gar nicht bekleidet im unteren Körperbereich. Er trug mehrmals schwarze Turnschuhe mit weißen Sohlen.
Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zur Identität des Täters haben oder verdächtige Beobachtungen in dem genannten Bereich gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112 3333 zu melden.
Erstellt von: Michael Sebald / mc
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POL-MFR: (402) Polizeilicher Schusswaffengebrauch in Ansbach - Polizei stoppt 47-Jährigen mit Schuss ins Bein - Staatsanwaltschaft Ansbach stellt Ermittlungen gegen Polizeibeamte ein
Ansbach (ost)
Am späten Samstagabend (06.12.2025) löste ein 47-jähriger Mann einen Polizeieinsatz in Ansbach aus. Polizeibeamte stoppten den Verdächtigen mit einem Schuss ins Bein. Die Staatsanwaltschaft Ansbach hat nun die Untersuchung gegen die Polizisten, die auf den 47-Jährigen geschossen hatten, eingestellt.
Wie in Meldung 1146 vom 07.12.2025 berichtet, alarmierten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Platenstraße kurz nach 23:00 Uhr den Polizeinotruf. Ein 47-jähriger Mann (deutsch, kasachisch) hatte zuvor in der Wohnung seiner Mutter randaliert. Seine Mutter konnte die Wohnung verlassen und bei einer Nachbarin Hilfe rufen. Als die Polizei an der Wohnung ankam, sahen die Beamten, dass der 47-Jährige ein Messer in der Hand hielt. Die Polizisten zogen sich zurück und forderten Verstärkung an.
Im Verlauf der Untersuchung bestätigte sich unter anderem durch Zeugenaussagen und Aufnahmen der Bodycam der Polizisten, dass der Verdächtige kurz darauf die Wohnung verließ und ein Messer bei sich trug. Die Beamten forderten ihn auf, das Messer wegzulegen. Er ignorierte die Aufforderung und ging stattdessen auf die Polizisten zu. Nach einem Warnschuss wurde auf den 47-Jährigen geschossen. Er wurde am Bein getroffen. Nach der Erstversorgung musste er ins Krankenhaus gebracht werden.
Vor Ort übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken die ersten Maßnahmen. Die Untersuchungen zur Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs wurden - wie üblich in solchen Fällen - vom Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) durchgeführt und dann an die Staatsanwaltschaft Ansbach übergeben.
Die Staatsanwaltschaft Ansbach stellte fest, dass der Schuss ins Bein des 47-Jährigen die einzige Möglichkeit war, um einen drohenden Messerangriff zu stoppen, und somit das Vorgehen der Polizeibeamten aus Notwehr gerechtfertigt war. Da kein strafbares Verhalten vorlag, wurde das Verfahren eingestellt.
Verfasst von: Christian Seiler / mc
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POL-MFR: (401) Ermittlungserfolg der Kriminalpolizei Fürth - Tatverdächtiger nach Raubdelikt ermittelt
Fürth (ost)
Wie in Bericht 357 vom 14.04.2026 erwähnt, fand am Hauptbahnhof Fürth ein Raubüberfall auf einen 14-jährigen Jugendlichen statt. Die Polizei in Fürth hat nun einen der Verdächtigen identifiziert.
Der 14-jährige Deutsche war als Passagier der Buslinie 172 von der Stiftungsstraße zum Hauptbahnhof unterwegs. Sowohl im Bus als auch später am Hauptbahnhof wurde der Jugendliche angegriffen und unter Gewaltandrohung gezwungen, seine Fanjacke, sein Fan-T-Shirt und Aufkleber eines Fußballvereins herauszugeben.
Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Fürth ermittelt wegen des Verdachts auf Raub. Durch Zeugenbefragungen und umfangreiche Untersuchungen gelang es der Kriminalpolizei in Fürth, einen 18-jährigen Deutschen als einen der Verdächtigen zu identifizieren.
Die zuständige Staatsanwaltschaft in Nürnberg-Fürth stellte einen Haftantrag gegen den Mann. Er wurde gestern, am Dienstag (28.04.2026), dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen zur Identifizierung der weiteren Verdächtigen dauern an.
Verfasst von: Oliver Trebing / mc
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FW-M: Feuerwehr passt Zeitschiene für Bauprojekte an - Vollversammlung ebnet Weg für Investitionen (Rathaus)
München (ost)
Mit einer Anpassung der Zeitschiene für ihre Bauprojekte und Interimslösungen reagiert die Feuerwehr München auf die angespannte Haushaltslage der Landeshauptstadt. Der Stadtrat hat heute den Neubau einer Übergangs-Übungshalle für die Feuerwehr- und Rettungsdienstschule (FRSM), der Neubau eines Brandsimulationshauses, die Installation einer neuen Schlauchwerkstatt und dringend notwendige Sanierungsarbeiten für die Feuerwache 9 beschlossen. Die 1967 erbaute Übungshalle der Feuerwehr- und Rettungsdienstschule in der Aidenbachstraße weist Abnutzungserscheinungen auf, die eine Weiterverwendung nach 2027 ausschließen. Ebenfalls sanierungsbedürftig ist die dort untergebrachte Schlauchwerkstatt sowie die Brandsimulationsanlage. Für die Feuerwache 9 - Neuperlach müssen dringende Sanierungsmaßnahmen zeitnah umgesetzt werden.
Kluge Entscheidungen waren gefragt, um die notwendigen Baumaßnahmen trotz angespannter Haushaltslage umsetzen zu können. Die Änderung von Raumnutzungsprogrammen und Interimsverwendungen waren der Schlüssel, um möglichst kostensparend und nachhaltig den Lehrgangs- und Einsatzbetrieb aufrechtzuerhalten. So soll nach den aktuellen Planungen die Sanierung der Feuerwache 9 auf einsatzrelevante Bereiche beschränkt und die Schlauchwerkstatt in dort freien Räumlichkeiten untergebracht werden. Am Standort der FRSM in der Aidenbachstraße soll ein neues Brandsimulationshaus mit angegliederter Atemschutzwerkstatt entstehen. Auf dem Gelände des geplanten Ersatzneubaus der Feuerwache 6 - Aubing soll in einem ersten Bauabschnitt bereits die spätere Lagerhalle des Einsatzmittellagers entstehen. Diese soll bis zum Neubau einer Übungshalle als Interims-Übungsort der FRSM verwendet werden.
Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller: "Wir setzen mit diesem Beschluss ein klares Zeichen: Sicherheit und Verlässlichkeit bleiben auch in Zeiten angespannter Haushaltslagen unsere Priorität. Eine gut aufgestellte Feuerwehr ist der Garant für die Sicherheit der Münchner Bürger*innen. Gleichzeitig handeln wir umsichtig, indem wir Maßnahmen gezielt anpassen und effizient umsetzen."
Wolfgang Schäuble, Leiter der Branddirektion München: "Als Teil der Stadt tragen wir Verantwortung für einen wirtschaftlichen Umgang mit Ressourcen. Die vorgeschlagenen Baumaßnahmen sind ausgewogene Kompromisslösungen, die den Einsatzbetrieb sicherstellen und unsere qualitativ hochwertige Ausbildung beibehalten."
(rec)
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Bundespolizeidirektion München: Schlägerei an Supermarktkasse im Nürnberger Hauptbahnhof
Nürnberg (ost)
Nürnberg - Nach einer Auseinandersetzung am Dienstagabend (28. April) in einem Discounter im Hauptbahnhof Nürnberg hat die Bundespolizei Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen drei Kunden des Supermarktes eingeleitet.
Am Dienstagabend standen um 20:45 Uhr zwei Kundinnen an der Kasse eines Discountmarktes im Hauptbahnhof Nürnberg. Als ein 61-jähriger Deutscher an ihnen vorbeigehen wollte, kam es zu einem verbalen Streit, der in eine Schlägerei eskalierte. Anfangs stießen die beiden 50 und 39 Jahre alten Griechinnen den Mann. Daraufhin schlug er der 39-Jährigen mit der Faust ins Gesicht, was zu einer Schwellung und einer blutenden Kratzwunde an der linken Wange führte. Danach griffen beide Frauen den Mann mehrmals an. Ein Mitarbeiter des Marktes alarmierte die Bundespolizei. Mehrere Streifen trafen die drei Beteiligten noch vor Ort an und brachten sie zur Klärung des Vorfalls zur Dienststelle. Alle drei lehnten eine medizinische Versorgung ab und verzichteten auf eine Strafanzeige. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung.
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Fridolin Schürer
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
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Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Ihren circa 250
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mit 16.082 qkm die flächenmäßig
größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820
Bahnkilometer mit 306 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr
bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis
Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und
umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt. Ihr
gehören die Bundespolizeireviere in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt
an.
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Aufgabe, auf dem Gebiet
der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die
öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die den Benutzern,
den Anlagen oder dem Betrieb der Bahn drohen oder beim Betrieb der
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HZA-SW: Zwischen Handtüchern und Gepäck: Zoll findet Gewehr auf der A3
Schweinfurt / Würzburg (ost)
Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Schweinfurt haben am Montagvormittag (27.04.2026) ein einsatzfähiges Mehrladegewehr im Kofferraum eines Autos entdeckt.
Um 11:00 Uhr führten die Zollbeamten an der Tank- und Rastanlage (TRA) Haidt-Nord an der Autobahn 3 in Richtung Frankfurt eine Kontrolle an einem aus der Slowakei kommenden Fahrzeug durch. Der Fahrer, ein slowakischer Staatsbürger, erklärte, dass er auf dem Weg nach Bergtheim (Landkreis Würzburg) sei. Als er nach dem Mitführen von Drogen, Waffen oder hoch besteuerten Gütern wie Zigaretten oder Alkohol gefragt wurde, verneinte der Mann dies zunächst deutlich.
Bei der folgenden Durchsuchung des Autos wurden die Beamten im Kofferraum fündig. Unter mehreren Handtüchern versteckt fanden sie einen einfachen Karton, in dem sich ein funktionsfähiges Mehrladegewehr im Kaliber .22 befand. Die sichere Aufbewahrung oder der ordnungsgemäße Transport der Waffe waren nicht gegeben.
Obwohl der Verdächtige angab, Waffenhändler zu sein, fehlten jegliche Genehmigungen für die Einfuhr der Schusswaffe nach Deutschland. Nach Rücksprache mit der Zollfahndung und der Staatsanwaltschaft wurde vor Ort ein Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Einführens einer Schusswaffe eingeleitet. Die Waffe wurde von den Beamten sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt nun das zuständige Zollfahndungsamt München.
Hintergrundinformationen:
Einfuhr von Waffen: Wer Schusswaffen aus dem Ausland nach Deutschland einführt, benötigt unbedingt eine vorherige Genehmigung (Einfuhrgenehmigung gemäß § 29 WaffG). Dies gilt auch für Staatsbürger anderer EU-Mitgliedstaaten und selbst dann, wenn die Person im Herkunftsland eine Lizenz besitzt.
Transportvorschriften: Schusswaffen dürfen im öffentlichen Raum nur in einem verschlossenen Behälter (z. B. ein mit einem Vorhängeschloss gesicherter Koffer) und getrennt von der Munition transportiert werden. Ein offener Pappkarton unter Handtüchern erfüllt diese Sicherheitsanforderungen keineswegs.
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Hauptzollamt Schweinfurt
Pressesprecher
Benedikt Danz
Tel.: 09721/6464-1030
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Feuerwehr Nürnberg: Wohnungsbrand in Nürnberg-Reichelsdorf fordert ein Todesopfer
Nürnberg (ost)
Während eines Wohnungsbrands in Reichelsdorf, einem Stadtteil von Nürnberg, kam in der Nacht zum Mittwoch, dem 29.04.2026, eine Person ums Leben.
Um etwa 00:45 Uhr wurden die Feuerwehrwachen 1, 3 und 4 sowie die Freiwillige Feuerwehr Katzwang in die Schalkhaußerstraße gerufen. Schon auf dem Weg dorthin sahen die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung und Flammen aus einer Wohnung im Dachgeschoss. Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl übergegriffen.
Einige Trupps unter Atemschutz begannen mit der Brandbekämpfung und der Suche in der Wohnung. Dabei wurde eine leblose Person gefunden, die sofort nach draußen gebracht wurde. Aufgrund schwerer Brandverletzungen konnten keine Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden zusätzliche Kräfte angefordert. Insgesamt wurden mehrere Atemschutztrupps mit fünf Löschrohren eingesetzt. Zwei Drehleitern wurden ebenfalls genutzt, um das Feuer von außen zu bekämpfen. Die Rückseite des Gebäudes war aufgrund der Bebauung schwer zugänglich, was die Löscharbeiten erschwerte.
Während des Einsatzes wurden zwei Feuerwehrangehörige verletzt. Sie wurden nach der Erstversorgung vor Ort in Krankenhäuser gebracht, konnten diese jedoch bereits wieder verlassen.
Die Nachlöscharbeiten waren aufwendig und dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Teile der Decke mussten geöffnet werden, um versteckte Glutnester zu löschen. Herabgestürzte Dachziegel erschwerten den Zugang zu den letzten Glutnestern zusätzlich. Eine Brandwache bleibt bis in den Vormittag vor Ort.
Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Die Dachgeschosswohnung und der Dachstuhl wurden vollständig zerstört. Die betroffenen Bewohner wurden anderweitig untergebracht. Der Energieversorger hat die Strom- und Wasserversorgung des Hauses unterbrochen.
Etwa 70 Kräfte der Berufsfeuerwehr Nürnberg von den Wachen 1, 3, 4 und 5 sowie der Freiwilligen Feuerwehren Katzwang und Werderau waren im Einsatz. Auch die Polizei und der Rettungsdienst waren zahlreich vertreten.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. [TR/SK]
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Feuerwehr Nürnberg
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HZA-R: Enge Zusammenarbeit der Behörden führt zur Aufdeckung von Schwarzarbeit im Landkreis Cham - Gastronom zu Geldstrafe verurteilt
Regensburg (ost)
Durch die enge Zusammenarbeit von Zoll, Deutscher Rentenversicherung Bayern Süd, AOK Bayern und der bayerischen Justiz konnte in einem Gastronomiebetrieb im Landkreis Cham Schwarzarbeit aufgedeckt werden. Der Inhaber hatte über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren Beschäftigte nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet und fällige Beiträge nicht gezahlt. Das Amtsgericht Viechtach verurteilte ihn deshalb zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 30 Euro.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd. Dabei festgestellte Auffälligkeiten wurden an die Finanzkontrolle Schwarzarbeit Weiden des Hauptzollamts Regensburg gemeldet. Der Zoll nahm daraufhin eigene Ermittlungen auf. Gleichzeitig bestanden Beitragsrückstände gegenüber der AOK Bayern im mittleren fünfstelligen Bereich. Deshalb wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet und die Staatsanwaltschaft Landshut leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Später wurden beide Verfahren von der Staatsanwaltschaft Deggendorf zusammengeführt. Die weiteren Ermittlungen übernahm anschließend die Finanzkontrolle Schwarzarbeit Weiden. Dabei stellte sich heraus, dass der Angeklagte Beschäftigte in 27 Fällen nicht richtig zur Sozialversicherung angemeldet hatte. Dadurch wurden Beiträge zur Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung nicht gezahlt.
Um dies zu verbergen, wurden in der Buchhaltung Ausgaben wie "Haushaltsführung" und "Sonstige Auslagen" eingetragen. Tatsächlich handelte es sich dabei um Lohnzahlungen an eine Mitarbeiterin, für die keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden. Der festgestellte Schaden belief sich auf 19.100 Euro.
Vor dem Amtsgericht Viechtach zeigte sich der Angeklagte geständig. Das Gericht berücksichtigte dies ebenso wie sein bisher straffreies Leben. Zusätzlich zur Geldstrafe muss er auch die Kosten des Verfahrens tragen.
"Schwarzarbeit fällt oft nicht sofort auf. Deshalb ist es wichtig, dass Zoll, Rentenversicherung, Krankenkassen und Justiz eng zusammenarbeiten und Informationen schnell austauschen. Nur so können solche Fälle aufgedeckt werden. Wer Beschäftigte nicht richtig anmeldet und Sozialabgaben spart, schadet nicht nur ehrlichen Unternehmen, sondern auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern selbst - etwa bei der Krankenversicherung, der Rente oder dem Arbeitslosengeld. Das hatte in diesem Fall deutliche Konsequenzen: Mit einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen gilt der Verurteilte nun offiziell als vorbestraft", erklärt Nadine Striegel, Pressesprecherin des Hauptzollamts Regensburg.
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Hauptzollamt Regensburg
Nadine Striegel
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








