Ein 29-jähriger Syrer ohne Fahrkarte kontrolliert. Haftbefehl wegen Leistungserschleichung. Polizei ermittelt und lässt ihn nach Zahlung einer Geldbuße frei.
Regensburg: Haftbefehl am Hauptbahnhof Ingolstadt festgestellt

Nürnberg (ost)
Ingolstadt – Ein 29-jähriger Mann aus Syrien wurde am Donnerstag (30. April) während einer Zugkontrolle am Hauptbahnhof Ingolstadt erwischt. Er hatte keine Fahrkarte dabei und es lag ein Haftbefehl gegen ihn vor. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts auf Schwarzfahren.
Am Donnerstag um 12 Uhr wurde ein 29-jähriger Passagier in einem Zug am Hauptbahnhof Ingolstadt von einem Zugbegleiter kontrolliert. Der Mann konnte keine gültige Fahrkarte vorzeigen. Um seine Identität festzustellen und den Vorfall aufzunehmen, rief der Zugbegleiter die Bundespolizei zu Hilfe. Die Beamten überprüften den Mann und stellten fest, dass die Staatsanwaltschaft Regensburg seit dem 11. März 2026 nach ihm per Haftbefehl suchte. Der Grund dafür war eine ausstehende Strafe wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Durch die Zahlung eines Bußgeldes konnte er eine mehrere Tage dauernde Haftstrafe vermeiden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann freigelassen. Die Bundespolizei leitete außerdem eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Schwarzfahren ein. Der Syrer war der Polizei bereits aufgrund mehrerer Diebstähle bekannt und hatte bereits eine Freiheitsstrafe wegen räuberischen Diebstahls verbüßt.
Quelle: Presseportal








