Über 19 Millionen Euro Schadenssumme und 27 Jahre Freiheitsstrafen. Im Jahr 2025 deckte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg eine Gesamtschadenssumme von 19.184.046 Euro auf.
Regensburg: Jahresstatistik 2025 der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Regensburg (ost)
Nach Veröffentlichung der bundesweiten Jahreszahlen gibt das Hauptzollamt Regensburg die regionalen Ergebnisse der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) für das Jahr 2025 bekannt.
Im Jahr 2025 führten die Mitarbeiter der FKS insgesamt 746 Arbeitgeberprüfungen durch und nahmen 7.878 Personenprüfungen vor. Die Prüfungen erstreckten sich über verschiedene Branchen – insbesondere solche, die erfahrungsgemäß besonders von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung betroffen sind.
Starke Ermittlungsaktivität im Jahr 2025
Im Rahmen ihrer Prüf- und Ermittlungstätigkeit leitete die FKS des Hauptzollamts Regensburg 1.319 Strafverfahren und 1.066 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Gerichtliche Entscheidungen und Sanktionen
Die gerichtlichen Entscheidungen, die auf den Ermittlungen basieren, führten zu Geldstrafen in Höhe von insgesamt 1.086.711 Euro sowie Freiheitsstrafen von insgesamt 27 Jahren und einem Monat. Die Summe der festgesetzten Verwarnungs-, Bußgeld-, Einziehungs- und Verfallbeträge beläuft sich auf 897.133 Euro.
Schadenssumme von über 19 Millionen Euro aufgedeckt
Im Jahr 2025 deckte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg eine Gesamtschadenssumme von 19.184.046 Euro auf.
Diese setzt sich zusammen aus:
Ganzheitlicher Prüfungsansatz
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit verfolgt bei ihren Maßnahmen einen ganzheitlichen Prüfungsansatz. Es wird insbesondere geprüft,
Die Prüfungen erfolgen sowohl verdachtsunabhängig als auch hinweisbasiert oder auf Grundlage eigener Risikoeinschätzungen. Dabei gilt weiterhin der Grundsatz: Qualität vor Quantität.
Quelle: Presseportal








