Landshuter Zöllner stellten Bargeld in Höhe von knapp 85.000 Euro sicher. Der Fahrer gab an, auf dem Weg nach Frankfurt zu sein, um dort eine Arbeitsstelle anzutreten.
Regensburg: Müllsack voller Bargeld

Landshut (ost)
Ende Februar führten Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Plattling des Hauptzollamts Landshut auf der BAB 3 am Parkplatz „Bayerischer Wald Nord“ eine Kontrolle durch. Dabei überprüften sie ein Fahrzeug mit einem Kennzeichen aus der Slowakei. Der Fahrer, der in der Slowakei wohnt, gab an, eine Schachtel Zigaretten und 1.000 Euro Bargeld dabei zu haben, als er nach Frankfurt fuhr, um dort zu arbeiten. Bei der Inspektion des Fahrzeugs fanden die Beamten auf der Rücksitzbank eine Tasche mit einem Karton. Der Fahrer behauptete, er wisse nicht, was sich darin befindet, und transportiere den Karton lediglich für jemand anderen nach Frankfurt. Beim Öffnen des Kartons fanden die Zollbeamten mehrere Bündel Euro-Banknoten in einem Müllsack. Ein Drogentest an der Person und am Bargeld reagierte positiv auf Kokain. Eine intensive Kontrolle mit zwei spezialisierten Zollhunden ergab keine weiteren Funde. Insgesamt wurde Bargeld in Höhe von 84.250 Euro vorläufig beschlagnahmt. Gegen den 32-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Geldwäsche eingeleitet. Außerdem wurde ein Clearingverfahren zur Klärung der Herkunft und Verwendung des Bargelds eingeleitet. Das Zollfahndungsamt München übernahm die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Regensburg.
Sind Sie an der Arbeit des Zolls interessiert?
Um einen Einblick in unsere vielfältigen Tätigkeiten zu erhalten, veranstaltet das Hauptzollamt Landshut in diesem Jahr drei Zollinfotage – Karriere:
25.04.2026: Zollinfotag – Karriere in Plattling
09.05.2026: Zollinfotag – Karriere in Passau
12.09.2026: Zollinfotag – Karriere mit Tag der offenen Tür „Wir sind der ZOLL“ in Altdorf
Anmeldung per E-Mail unter zollinfotag.hza-landshut@zoll.bund.de möglich!
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle erfasst, wovon 46698 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 41572, darunter 35704 Männer, 5868 Frauen und 13630 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Fälle auf 50746, wobei 46959 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 40924 zurück, darunter 35301 Männer, 5623 Frauen und 15083 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt








