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Regensburg: Zöllner entdecken Waffen und Munition, Reisende vorläufig festgenommen

Bei einer Kontrolle auf der A9 bei Berg haben Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb Waffen, Munition sowie Gegenstände mit verfassungswidrigen Kennzeichen entdeckt. Zwei italienische Staatsangehörige wurden vorläufig festgenommen.

Sichergestellter Revolver
Foto: Presseportal.de

Regensburg (ost)

Bei einer Überprüfung auf der A9 bei Berg entdeckten Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb Waffen, Munition und Gegenstände mit verfassungswidrigen Symbolen. Zwei italienische Staatsangehörige wurden vorübergehend festgenommen.

Vor Kurzem überprüften Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb des Hauptzollamts Regensburg ein deutsches Auto auf der A9 bei Berg. Im Fahrzeug befanden sich zwei italienische Staatsangehörige, von denen der Beifahrer in Deutschland lebt. Die Männer gaben an, auf dem Weg nach Italien zu sein, da die Mutter des Beifahrers an diesem Tag verstorben sei. Der Beifahrer erklärte, dass der Fahrer sein Angestellter sei und ihn aufgrund von zwei gebrochenen Rippen nach Italien fahre.

Beide Personen verneinten zunächst die Frage nach verbotenen oder meldepflichtigen Waren. Sie gaben auch an, nur Bargeld in Höhe von etwa 200 bis 300 Euro dabei zu haben.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte jedoch eine Umhängetasche mit mehreren 100-Euro-Scheinen. Der Fahrer erklärte, dass das Geld ihm gehöre und es sich um 9.500 Euro handele. Ursprünglich habe er in Deutschland ein Auto oder Motorrad kaufen wollen, jedoch kein passendes Fahrzeug gefunden.

Auf erneute Nachfrage gab auch der Beifahrer zu, weiteres Bargeld dabei zu haben. Er sagte, dass er 10.000 Euro dabei habe, konnte jedoch nicht sagen, wo sich das Geld im Fahrzeug befinde.

Die weitere Kontrolle wurde daraufhin zur nahegelegenen Dienststelle verlegt. Ein durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Kokain.

Bei der weiteren Durchsuchung des Fahrzeugs gab der Beifahrer schließlich an, dass sich eine Tasche mit zwei Waffen im Fahrzeug befinde. Im Kofferraum fanden die Zöllner eine Reisetasche mit einem Revolver und einer Schrotflinte. Außerdem enthielt sie insgesamt 46 Schuss Munition sowie eine schwarze Geldtasche mit 10.300 Euro Bargeld. Laut dem Beifahrer stammte das Geld aus dem Privatverkauf von Goldmünzen seiner Eltern. Die Nachzählung des Bargelds beim Fahrer ergab einen Gesamtbetrag von 10.000 Euro.

In der Umhängetasche des Beifahrers fanden die Zöllner mehrere Gegenstände mit verfassungswidrigen Symbolen, darunter Gegenstände mit Hakenkreuzen und nationalsozialistischen Aufschriften.

Die Waffen, die Munition, die Gegenstände mit verfassungswidrigen Symbolen und weitere Beweismittel wurden beschlagnahmt. Aufgrund des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz in Verbindung mit Bannbruch leiteten die Zollbehörden gegen beide Männer Strafverfahren ein.

Die beiden Männer wurden vorübergehend festgenommen.

Quelle: Presseportal

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