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Rosenheim: Rauschgift im Hundefutter gefunden,100 Gramm Marihuana im Auto versteckt, Strafverfahren eingeleitet

Das Hauptzollamt Rosenheim entdeckte Marihuana in Hundefutterverpackung bei Kontrolle. 100 Gramm sichergestellt, 500 Euro Sicherheitsleistung einbehalten.

Marihuana-Blüten, versteckt in einer Hundefutter-Verpackung (Quelle: Presse HZA Rosenheim)
Foto: Presseportal.de

Rosenheim, Bad Reichenhall, Piding, Freilassing, Traunstein (ost)

100 Gramm Marihuana fand der Traunsteiner ZOLL vor kurzem bei der Kontrolle eines aus Österreich kommenden Peugeot 308 unmittelbar nach dem Grenzübergang Walserberg. Obwohl die Zöllnerinnen und Zöllner gleich zu Beginn der Kontrolle einen starken Geruch nach Marihuana wahrgenommen hatten, äußerte der ungarische Staatsangehörige auf Befragen, er hätte keine Betäubungsmittel bei sich. Er zeigte zur Erklärung einen leeren Plastikbehälter, der nach Marihuana roch. Im Rahmen der Fahrzeugkontrolle entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner das Marihuana, in Form von ganzen getrockneten Blüten, in einer Hundefutter-Originalverpackung im Fußraum hinter dem Beifahrersitz. Darin befand es sich zusammen mit Hundefutter, eingepackt in einer durchsichtigen Tüte. Gegen den 40-Jährigen leitete das Hauptzollamt Rosenheim noch vor Ort ein Strafverfahren ein und stellte die 100 Gramm sicher. Als Sicherheitsleistung wurde ein Betrag in Höhe von 500 Euro einbehalten.

Dies ist nur einer von vielen Aufgriffen in den letzten Wochen und Monaten. „Aufgriffe von Cannabis stehen fast schon auf der Tagesordnung unserer Kontrolleinheiten. Die nun sichergestellte Menge von 100 Gramm hätte für etwa 300 Joints ausgereicht. Was offensichtlich manchen nicht klar ist: Die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Cannabis ist weiterhin verboten.“, so Pressesprecherin Marion Dirscherl vom Hauptzollamt Rosenheim.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme, wobei im Jahr 2022 50012 Fälle und im Jahr 2023 50746 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 auf 46959. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 41572 auf 40924 zurück. Unter den Verdächtigen waren 35704 männlich, 5868 weiblich und 13630 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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