Der ZOLL fand bei Kontrollen 5,8 Gramm Kokain, 4,2 Gramm Ecstasy und weitere verbotene Substanzen bei Festivalbesuchern in Rosenheim.
Rosenheim, Traunstein: ZOLL entdeckt Drogen bei Festivalbesuchern

Rosenheim, Traunstein (ost)
Eine Vielzahl von Drogen fand der ZOLL vergangenes Wochenende bei der Kontrolle der aus Österreich für ein Techno-Festival mit dem Zug und PKW angereisten Besucher in Rosenheim. Mit Unterstützung eines Rauschgiftspürhundes stellten die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Rosenheim fest, dass insgesamt zehn der kontrollierten Festivalbesucher verschiedenste Arten verbotener Substanzen und Betäubungsmittel mit sich geführt hatten. In der Summe handelte es sich um 5,8 Gramm Kokain, 4,2 Gramm Ecstasy, 8,5 Gramm Amphetamin, 8,1 Gramm Ketamin, 3,0 Gramm Magic Mushrooms, 0,1 Gramm Haschisch sowie einen Joint. Der ZOLL leitete noch vor Ort sechs Strafverfahren ein. In vier Fällen übergab der ZOLL die weitere Bearbeitung zuständigkeitshalber an die Polizei. „Die Feststellungen von vergangenem Wochenende bekräftigen uns, unseren Fokus nicht nur auf Grenzen, Flughäfen oder Verkehrsknotenpunkte zu richten – der von uns zu überwachende grenzüberschreitende Warenverkehr erstreckt sich auch in das Binnenland.“, so Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 auf 46959. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 41572 auf 40924 zurück. Unter den Verdächtigen waren 35704 Männer und 5868 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 35301 Männer und 5623 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 13630 im Jahr 2022 auf 15083 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt








