Das Hauptzollamt Rosenheim pflegt seine Traditionen auch in diesem Spätsommer bei der Begrüßung der Wallfahrer am Funtensee am 29.08.2026 und bei der Zöllner-Bergmesse am 13.09.2026 anlässlich des Gedenkens an die verstorbenen Zöllnerinnen und Zöllner am Pfaffenkegel in der Nähe des Jenner.
Rosenheim: ZOLL pflegt Traditionen im Berchtesgadener Land

Rosenheim, Traunstein, Freilassing, Berchtesgadener Land, Jenner (ost)
Das Hauptzollamt Rosenheim pflegt seine Traditionen auch in diesem Spätsommer bei der Begrüßung der Wallfahrer am Funtensee am 29.08.2026 und bei der Zöllner-Bergmesse am 13.09.2026 anlässlich des Gedenkens an die verstorbenen Zöllnerinnen und Zöllner am Pfaffenkegel in der Nähe des Jenner.
Traditionelle Begrüßung der Wallfahrer am 29.08.2026:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Almer Wallfahrt erreichen am Morgen des 29.08.2026 etwa zwischen 09:00 und 10:00 Uhr den Funtensee. Dort findet der Almseegen statt und in der Folge begrüßen ZOLL und Polizei die Wallfahrer, da diese auf ihrer Route kurz davor die “grüne Grenze” überschritten haben. In diesem Jahr hat das Hauptzollamt Rosenheim dorthin stellvertretend Zollamtsleiter Stephan Wagner zusammen mit weiteren Zöllnerinnen und Zöllnern entsendet. Der ZOLL begleitet in der Folge die Wallfahrt bis zu seinem Zielort in der Wallfahrtskirche Sankt Bartholomä. Der neue Leiter des Hauptzollamts Rosenheim, Rolf Wundrack, hat es sich nicht nehmen lassen und wird seine Delegierten bei der Ankunft am Königsseeufer begrüßen. “Ich freue mich auf interessante Gespräche mit allen, die an der Tradition des ZOLLs interessiert sind. Natürlich ist es auch eine tolle Gelegenheit für alle, die sich mit uns über die aktuelle Entwicklung des ZOLLs austauschen wollen.”, so Rolf Wundrack.
64. Zöllner-Bergmesse am Pfaffenkegel am 13.09.2026:
Die 64. Zöllner-Bergmesse am Pfaffenkegel oberhalb des Carl-von-Stahl-Hauses findet am Sonntag, den 13.09.2026 um 11:30 Uhr statt. Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamtes Rosenheim feiern zusammen mit Freunden, Familien und Angehörigen die Bergmesse inmitten der beeindruckenden Natur der Berchtesgadener Alpen. Das Hauptzollamt Rosenheim lädt dazu alle Interessierte ein, am Pfaffenkegel dabei zu sein. Wie bereits in den letzten drei Jahren wird Pfarrvikar Pater Fidelis aus dem Pfarrverband Stiftsland Berchtesgaden die Messe leiten. Die musikalische Begleitung übernimmt in diesem Jahr erstmalig die Zollkappelle Nürnberg. Die Berg- und Talfahrt ist mit der Jennerbahn möglich (durchgehender Fahrbetrieb von 9 bis 17 Uhr). Die Berg- und Talfahrt dauert jeweils 20 Minuten. Der Weg von der Bergstation zum Gipfel des Pfaffenkegel kann von dort aus mit leicht mäßiger Steigung in etwa 30 bis 40 Minuten bewältigt werden. Von dort geht es etwa 30 bis 40 Minuten über einen Steig bis zu einer Wiese auf Höhe des Pfaffenkegels, wo die Bergmesse wie gewohnt abgehalten wird. Die Gehzeit ab Parkplatz Hinterbrand beträgt etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Bei schlechter Witterung findet die Bergmesse im Stahlhaus statt. Anlass für die Tradition der Zöllner-Bergmesse war der Tod des Bad Reichenhaller Bergsteigers Albert Hirschbichler (Senior), der bei einer Himalaya-Expedition im Jahre 1959 im Alter von 27 Jahren ums Leben gekommen ist. Hirschbichler war Zöllner beim Zollkommissariat Berchtesgaden. Dass damals einer der besten Kletterer im Berchtesgadener Land nicht von der Expedition zurückgekehrt war und zusammen mit vier weiteren Bergsteigern im Eis des Batura im Norden Pakistans vermutlich unter einer riesigen Eislawine seine letzte Ruhestätte gefunden hatte, löste große Bestürzung unter den Kollegen aus. Diese errichteten sodann Ihm zu Ehren, der bis heute verschollen ist, auf dem Pfaffenkegel auf 1.837 Meter ein Kreuz mit Gedenktafel. Seither versammeln sich die Gäste der Zöllner-Bergmesse einmal im Jahr, um dort Albert Hirschbichler und ihren verstorbenen Kollegen und Kolleginnen zu gedenken.
Quelle: Presseportal








