Lehrer meldet bewaffneten Schüler, der später festgenommen wird.
Schoppershof: Polizeieinsatz an Konrad-Groß-Schule in Nürnberg

Nürnberg (ost)
Am Donnerstag (05.02.2026) ereignete sich an der Konrad-Groß-Schule im Nürnberger Stadtteil Schoppershof ein Vorfall, der einen Polizeieinsatz erforderte. Ein Lehrer hatte gemeldet, dass ein Schüler möglicherweise bewaffnet sei.
Um 10:00 Uhr informierte die Schulleitung die Einsatzleitstelle der mittelfränkischen Polizei. Ein Lehrer hatte zuvor Alarm geschlagen, weil ein Schüler angeblich eine Schusswaffe in seinem Rucksack hatte. Bevor der betroffene Schüler ins Sekretariat gebracht werden konnte, gelang es dem 15-jährigen Schüler, mit seinem Rucksack zu fliehen. Da der vermeintlich bewaffnete Jugendliche nicht mehr aufzufinden war, sperrten die ersten Polizeieinheiten sowie Beamte des mittelfränkischen Unterstützungskommandos (USK) das Schulgelände ab. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) durchsuchte daraufhin das Gelände, konnte den Jugendlichen jedoch nicht finden.
Im Rahmen der Fahndung entdeckte eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost den Schüler gegen 12:00 Uhr im Norden von Nürnberg und nahm ihn fest. Bei der Festnahme fand die Polizei keine Schusswaffe bei dem Jugendlichen. Im Laufe des Nachmittags wurde der Rucksack schließlich gefunden. Darin befanden sich neben einer täuschend echt aussehenden Spielzeugpistole auch mehrere Messer, Pfefferspray und pyrotechnische Gegenstände. Der 15-jährige Deutsche hatte den Rucksack offenbar während seiner Flucht in einem leerstehenden Gebäude versteckt. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, die Beweggründe des Jugendlichen zu klären.
Verfasst von: Christian Seiler / bl
Quelle: Presseportal








