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Schulwegkontrollen in Mittelfranken

Polizei kontrolliert Verkehr um Schulen, stellt zahlreiche Verstöße fest. Ziel: Sicherheit der Kinder erhöhen, Verkehrsteilnehmer sensibilisieren.

Foto: unsplash

Mittelfranken (ost)

In der ersten Woche des neuen Schuljahres führten die Polizeidienststellen in Mittelfranken verstärkte Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen durch. Dabei wurden viele Verstöße festgestellt.

Das Ziel der Kontrollen war es, die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg zu verbessern und die Verkehrsteilnehmer nach den Sommerferien besonders zu sensibilisieren. Von Dienstag (15.09.2026) bis Freitag (18.09.2026) lag der Fokus der Einsatzkräfte vor allem auf der Einhaltung der Gurtanlegepflicht und der ordnungsgemäßen Sicherung von Kindern. Zudem wurde die Geschwindigkeit überwacht und kontrolliert, ob abgestellte Fahrzeuge den Schulweg der Kinder blockierten oder gefährdeten.

Die Polizeibeamten stellten 104 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht fest. In 52 Fällen waren Kinder nicht korrekt gesichert. Insgesamt wurden mehr als 700 Verstöße beanstandet. Darunter fielen auch Park- und Halteverstöße sowie Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Im Rahmen der landesweiten Aktion “Sicher zur Schule – Sicher nach Hause” werden die Polizeidienststellen in Mittelfranken ihre Kontrollen in den kommenden Wochen fortsetzen.

Eltern sollten den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern üben, bis sie ihn eigenständig und sicher bewältigen können. Wenn Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, sollten sie genügend Zeit einplanen. Stress und Eile können gerade im morgendlichen Verkehr zu gefährlichen Situationen führen.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken bittet alle Verkehrsteilnehmer, zur Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg beizutragen:

Verfasser: Michael Sebald / bl

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (84,81%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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