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Schwabach: Falsche Polizeibeamte erbeuten Wertgegenstände

Betrüger gaben sich als Polizeibeamte aus und erbeuteten Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich in Schwabach. Die Tatverdächtigen konnten trotz Fahndung entkommen.

Foto: Depositphotos

Schwabach (ost)

Gauner, die sich als Polizeibeamte ausgaben, stahlen am Donnerstagnachmittag in Schwabach Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich. Die Verdächtigen konnten trotz sofortiger Fahndung unerkannt entkommen.

Am Donnerstag (28.05.2026) gegen 13:00 Uhr erhielt eine 86-jährige Frau aus dem Schwabacher Stadtteil Forsthof einen Anruf, bei dem sich Betrüger als Polizeibeamte ausgaben und behaupteten, ein naher Angehöriger hätte einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Im weiteren Verlauf wurde die Frau aufgefordert, eine angeblich fällige Kaution zu bezahlen. Die Geschädigte ging auf die Forderungen der Anrufer ein und übergab gegen 13:45 Uhr Wertgegenstände im sechsstelligen Wert an eine unbekannte Abholerin.

Beamte der Polizeiinspektion Schwabach starteten sofort Fahndungsmaßnahmen, die von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt wurden. Die Verdächtigen konnten jedoch unerkannt entkommen.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Stadtteil Forsthof verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Die Kriminalpolizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche und bittet darum, ältere Angehörige oder Nachbarn über folgende Warnhinweise aufzuklären:

Reagieren Sie nicht auf Druck am Telefon, sondern beenden Sie sofort das Gespräch.

Die Polizei wird niemals nach Geld fragen oder nach Ihren finanziellen Verhältnissen fragen.

Die Polizei wird niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen verlangen.

Ignorieren Sie unerwünschte Anrufe und geben Sie keine Informationen über Ihre finanzielle Situation am Telefon preis.

Wenn Sie aufgefordert werden, die 110 anzurufen, um die Identität des Anrufers zu überprüfen, beenden Sie das Gespräch, legen Sie auf und rufen Sie dann selbstständig bei der Polizei an.

Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen. Nutzen Sie die Funktionen Ihrer Telefonanlage oder Ihres Telefonanbieters, um unerwünschte Anrufe zu blockieren.

Wenn Ihre Telefonnummer nicht öffentlich sein soll, lassen Sie sie aus den Verzeichnissen entfernen.

Sprechen Sie mit älteren Menschen in Ihrem Bekanntenkreis und in der Nachbarschaft über dieses Phänomen.

Melden Sie verdächtige Anrufe sofort der Polizei. Zögern Sie nicht, den Polizeinotruf unter der 110 anzurufen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

Erstellt durch: Oliver Trebing / bl

Quelle: Presseportal

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