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Schwaben: Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

Zöllner überprüfen Kurier-, Express- und Paketdienstleister bundesweit. 47 Unternehmen und über 100 Arbeitnehmer wurden am 06.05.2026 kontrolliert.

Foto: Hauptzollamt Augsburg - Symbolbild: Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit
Foto: Presseportal.de

Augsburg/Lindau/Kempten/Ingolstadt/Schwaben/Oberbayern (ost)

Im Zuge einer deutschlandweiten Schwerpunktprüfung in der Branche der Kurier-, Express- und Paketdienstleister am 06.05.2026 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Augsburg 47 Firmen überprüft. Über 100 Arbeitnehmer wurden zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt.

Im Fokus stand die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie die Einhaltung des Mindestlohns. Die Zollbeamten haben bereits sieben Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Fehlens von Ausweisdokumenten. Diese Zahlen könnten noch steigen, da umfangreiche Überprüfungen nach den durchgeführten Befragungen folgen.

Die FKS führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- und Sonderprüfungen sowie lokale Prüftage auf Grundlage eines risikoorientierten Ansatzes durch. Es wird unter anderem geprüft, ob Arbeitgeber ihre Mitarbeiter ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, der Mindestlohn eingehalten wird, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden, Ausländer über die erforderliche Genehmigung oder Aufenthaltstitel für die Beschäftigung verfügen oder ob sogar ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Zwangsarbeit oder Menschenhandel im Zusammenhang mit der Beschäftigung vorliegen. Die FKS trägt damit maßgeblich zur Sicherung der Sozialsysteme bei und ermöglicht faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen.

HINWEIS:

Der Zuständigkeitsbereich des Hauptzollamts Augsburg umfasst den gesamten Regierungsbezirk Schwaben und Teile von Oberbayern, wie den Raum Ingolstadt.

Weitere Informationen zu den Aufgaben des Zolls finden Sie unter www.zoll.de Der Zoll bildet aus: www.zoll-karriere

Quelle: Presseportal

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