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Schwerpunktprüfung Paketbranche: Bilanz und Ermittlungen

Das Hauptzollamt Regensburg hat erste Bilanz zur Schwerpunktprüfung gezogen. 23 Sachverhalte erfordern weitere Prüfungen durch den Zoll.

Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung
Foto: Presseportal.de

Regensburg (ost)

Im Zuge der deutschlandweiten Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Kurier-, Express- und Paketbranche führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Regensburg am 06. Mai 2026 eine Aktion mit insgesamt 68 Mitarbeitern an den Standorten Regensburg, Weiden und Hof durch.

Die Zollbeamten überprüften im Bereich des Hauptzollamts Regensburg zahlreiche Firmen der Paket- und Logistikbranche durch Befragungen von Personen und Prüfung von Geschäftsunterlagen. Insgesamt wurden über 170 Personen befragt und mehrere Prüfungen von Geschäftsunterlagen eingeleitet.

Die bisherigen Untersuchungen führten zu 23 Vorfällen, die weitere Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit erforderlich machen. Dabei gab es unter anderem Hinweise auf:

Zudem gab es einen Verdachtsfall von Sozialversicherungsbetrug. In einem Fall wurde auch die zuständige Ausländerbehörde informiert.

Die laufenden Ermittlungen dauern an. An die durchgeführten Prüfungen schließen sich umfassende Nachermittlungen an, bei denen insbesondere die vor Ort gesammelten Daten der Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen werden.

Zusätzliche Information:

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls führt regelmäßig bundesweite Schwerpunktprüfungen auf Grundlage eines risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Das Ziel ist die Aufdeckung und Bestrafung von Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung und Sozialleistungsbetrug.

Quelle: Presseportal

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