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Stein b. Nürnberg: E-Scooter-Fahrer flüchtete vor Polizei

Am Samstagabend flüchtete ein E-Scooter-Fahrer vor der Polizei in Stein. Bei der Anhaltung wurde ein Beamter verletzt.

Foto: unsplash

Stein b. Nürnberg (ost)

Am Samstagabend (08.08.2026) floh der Fahrer eines Elektrorollers in Stein (Lkr. Fürth) vor der Polizei. Bei der abschließenden Anhaltung kam es zu einer Kollision zwischen dem Fahrzeug und einem Beamten.

Um 21:00 Uhr entdeckte eine uniformierte Streife der Polizeiinspektion Stein an der Kreuzung Goethering / Schillerstraße einen Elektroroller-Fahrer, der offensichtlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Außerdem war das Fahrzeug unbeleuchtet und hatte kein Versicherungskennzeichen.

Die Streife versuchte dann, den Elektroroller-Fahrer anzuhalten, um eine Kontrolle durchzuführen. Der Fahrer ignorierte alle Anhaltesignale, wie das Einschalten von Blaulicht und Martinshorn. Auch auf Aufforderung zur Anhaltung über den Außenlautsprecher des Streifenwagens reagierte er nicht.

Daraufhin überholten die Beamten den Elektroroller, um auf sich aufmerksam zu machen. Dieser wich jedoch dem Streifenfahrzeug aus und setzte seine Fahrt unbeirrt fort.

Kurz vor dem Ortseingang Nürnberg/Gerasmühle positionierte sich ein ziviles Polizeifahrzeug in größerem Abstand vor dem Elektroroller-Fahrer und hielt an. Ein Beamter stieg aus dem Auto aus und gab erneut Anhaltesignale. Der Fahrer ignorierte diese erneut, was zu einer Kollision zwischen dem Polizeibeamten und dem Fahrer des Elektrorollers führte.

Die Beamten überwältigten den Fahrer (18, deutsch-russisch) mit unmittelbarem Zwang und nahmen ihn fest. Ein Drogenschnelltest war positiv auf THC, daher wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Durch die Kollision verletzten sich sowohl der Polizeibeamte (32) als auch der Elektroroller-Fahrer. Der 18-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen, der Beamte zog sich Schürfwunden im Gesicht, am Schienbein und am Ellenbogen zu.

Die Beamten stellten den Elektroroller (mit Sitz) sicher. Überprüfungen in Bezug auf die StVZO-Konformität sind im Gange.

Gegen den 18-Jährigen leiteten Beamte der Verkehrspolizei Fürth Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

Erstellt von: Janine Mendel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bayern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 388.817 Unfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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