Bundespolizei sucht Zeugen nach Vorfall in Mühldorf am Inn. Strecke vorübergehend gesperrt. Bitte um Hinweise.
Steine und Reifen im Gleisbereich: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

Mühldorf am Inn (ost)
Am 28. März 2026 wurde um 11:30 Uhr der Bundespolizei gemeldet, dass sich im Bereich Mühldorf am Inn (Bahnkilometer 2,0) Gegenstände auf den Gleisen befinden. Beamte der Bundespolizei entdeckten vor Ort mehrere Reifen direkt neben den Gleisen sowie zersplitterte Steine.
Nach bisherigen Informationen wurden die Steine, die sich auf den Gleisen befanden, offensichtlich von einem Zug überfahren und zerstört. Die Strecke musste vorübergehend gesperrt werden, um Spuren zu sichern.
Während der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf zwei bisher unbekannte Kinder, die sich zuvor in der Nähe einer Brücke über den Gleisen aufgehalten haben sollen. Diese sollen Steine in Richtung der Gleise geworfen haben und dann in Richtung eines nahegelegenen Wohngebiets davongegangen sein.
Außerdem soll eine bisher unbekannte Frau die Kinder vor Ort angesprochen und weggeschickt haben. Die Bundespolizei bittet insbesondere diese Zeugin, sich zu melden.
Die gesuchten Personen werden wie folgt beschrieben:
Die Bundespolizei warnt eindringlich: Das Platzieren oder Einbringen von Gegenständen auf den Gleisen stellt einen schwerwiegenden Eingriff in den Bahnverkehr dar und kann verheerende Folgen haben. Selbst kleine Hindernisse können dazu führen, dass Züge entgleisen, Notbremsungen erforderlich werden oder es zu schweren bis tödlichen Verletzungen kommt. Fahrgäste, Zugpersonal und auch unbeteiligte Personen werden dadurch erheblich gefährdet.
Auch das Betreten oder Verweilen auf den Gleisen ist lebensgefährlich und verboten. Züge können nicht ausweichen, nähern sich oft mit hoher Geschwindigkeit und haben einen sehr langen Bremsweg. Personen auf den Gleisen setzen sich daher in akute Lebensgefahr.
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder den beschriebenen Personen geben können, sich unter der E-Mail-Adresse bpoli.freilassing@polizei.bund.de oder telefonisch unter 08654 / 7706-0 zu melden.
Quelle: Presseportal








