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Tötungsdelikt im Nürnberger Westen

Am Freitagvormittag fand die Polizei eine getötete Frau in einer Wohnung. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

Am Freitagmorgen (18.09.2026) wurde eine 45-jährige Frau tot in einer Wohnung im Nürnberger Stadtteil Großreuth bei Schweinau gefunden. Die Polizei nahm einen 20-jährigen Verdächtigen ohne Widerstand fest.

Am Freitagmorgen informierten Personen aus dem familiären Umfeld einer 45-jährigen Frau, dass sie besorgt seien, da sie die 45-jährige (deutsch-russische Staatsangehörige) nicht erreichen könnten. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West fuhr daraufhin zu der Wohnung der Frau, die sich in einem Mehrfamilienhaus in der Rothenburger Straße befand.

Die Beamten fanden die 45-jährige Frau gegen 11:00 Uhr leblos in der Wohnung. Aufgrund der Verletzungen, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuteten, wurde ein 20-jähriger Mann (deutsch-russischer Staatsbürger), der sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, festgenommen. Der Verdächtige ist der 20-jährige Sohn der Getöteten.

Die Nürnberger Mordkommission übernahm die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Vorfalls vor Ort in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Eine Rechtsmedizinerin wurde ebenfalls hinzugezogen. Der Tatort wird derzeit umfangreich untersucht.

Die genauen Umstände des Vorfalls sind nun Gegenstand intensiver kriminalpolizeilicher Ermittlungen.

Verfasst von: Michael Petzold

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland verzeichnet wurden – 470, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Mordfälle registriert, wovon 380 gelöst wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 420, wovon 405 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 448, darunter 390 Männer, 58 Frauen und 185 Nicht-Deutsche.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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