Ein 28-jähriger Mann griff eine Frau mit einem spitzen Gegenstand an. Die Polizei hat den Tatverdächtigen festgenommen.
Treuchtlingen: Angriff in Pappenheim, Frau schwer verletzt

Pappenheim (ost)
Ein Mann im Alter von 28 Jahren soll am Sonntagmittag (19.04.2026) in Pappenheim (Lkrs. Weißenburg-Gunzenhausen) eine Frau mit einem scharfen Gegenstand angegriffen und dabei schwer verletzt haben. Die Polizei hat den Verdächtigen festgenommen.
Um 11:30 Uhr informierte eine Zeugin die Integrierte Leitstelle (ILS), nachdem sie in der Deisingerstraße auf eine blutende 27-jährige Frau (ukrainisch) gestoßen war. Bei der Ankunft des alarmierten Streifendienstes der Polizeiinspektion Treuchtlingen gab es Hinweise darauf, dass die Verletzte möglicherweise zuvor von einem Bekannten, einem 28-jährigen Ukrainer, angegriffen worden war.
Während der sofort eingeleiteten Fahndung trafen die Einsatzkräfte den Verdächtigen in der Nähe des Tatorts an und nahmen ihn vorläufig fest. Nach derzeitigen Ermittlungen wird der Mann verdächtigt, seine Bekannte zuvor in einer Wohnung mit einem scharfen Gegenstand angegriffen zu haben.
Die 27-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand ist derzeit stabil.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort durch. Die Staatsanwaltschaft Ansbach stellte einen Haftantrag gegen den Verdächtigen. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei übernommen.
Verfasst von: Michael Sebald
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen niedriger. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Fälle von Mord registriert, wobei 380 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 449, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle in Bayern auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 nahezu konstant, wobei 390 Männer, 58 Frauen und erneut 185 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








