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Treuchtlingen: Untersuchungshaft für Tatverdächtigen

Ein 28-jähriger Ukrainer befindet sich nach Angriff auf Frau in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Ansbach stellte Haftantrag.

Foto: Depositphotos

Pappenheim (ost)

Wie berichtet in Meldung 376, ereignete sich am 19.04.2026 in Pappenheim (Lkrs. Weißenburg-Gunzenhausen) ein Angriff auf eine Frau. Der Verdächtige ist jetzt in Untersuchungshaft.

Um 11:30 Uhr entdeckte eine Zeugin in der Deisingerstraße eine 27-jährige Ukrainerin, die blutete. Als die alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Treuchtlingen eintrafen, ergaben sich Hinweise darauf, dass die Frau von ihrem 28-jährigen ukrainischen Bekannten mit einem scharfen Gegenstand angegriffen worden war.

Die Einsatzkräfte nahmen den Verdächtigen im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen kurz darauf in der Nähe des Tatorts vorläufig fest.

Die 27-Jährige wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht und konnte inzwischen wieder entlassen werden.

Die Staatsanwaltschaft Ansbach stellte einen Haftantrag gegen den 28-Jährigen. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ am 20.04.2026 einen Untersuchungshaftbefehl.

Weitere Informationen zum Stand des Ermittlungsverfahrens erhalten Sie von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Ansbach.

Verfasst von: Michael Sebald / mc

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Mordfälle registriert, wobei 380 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, davon 370 männliche und 79 weibliche Verdächtige, sowie 185 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle in Bayern auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 448, darunter 390 männliche und 58 weibliche Verdächtige, sowie wiederum 185 nicht-deutsche Verdächtige.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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