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Trickbetrug: Ältere Frau um sechsstellige Summe betrogen

Eine 77-Jährige wurde von falscher Polizistin getäuscht. Wertgegenstände wurden übergeben. Kriminalpolizei ermittelt wegen Betrugs. #NMMO schützt Senioren.

Foto: Depositphotos

Augsburg (ost)

Ried – Am Sonntag (08.03.2026) wurde eine 77-jährige Frau von einer falschen Polizeibeamtin angerufen.

Um die Mittagszeit informierte die falsche Polizistin die Dame, dass Einbrecher festgenommen worden seien. Bei ihnen wurde eine Liste gefunden, auf der der Name der 77-Jährigen als potenzielles Opfer aufgeführt war. Daraufhin übergab die Frau Bargeld und Wertgegenstände an einen männlichen Täter, um sie angeblich sicher aufzubewahren. Auch dieser gab sich als Polizist aus. Der Schaden beläuft sich auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.

Besonders erwähnenswert ist, dass die Täterin behauptete, mit einem Gerät Strahlung von Gold / Wertgegenständen erkennen zu können. Die 77-Jährige wurde angewiesen, alles in Alufolie zu wickeln und in den Ofen zu legen, um die Strahlung zu neutralisieren. Die Messungen ergaben jedoch, dass dies nicht funktioniert. Daher bewahrt ein Polizist nun die Wertgegenstände auf.

Die Beschreibung des Mannes lautet wie folgt:

Die Kriminalpolizei führt nun Ermittlungen wegen Betrugs durch. Zeugenhinweise werden von der Kripo Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegengenommen. Bei sogenannten Schockanrufen bringen Täter ältere Menschen durch verschiedene Tricks und das Schüren von Ängsten dazu, Bargeld oder andere Vermögenswerte herauszugeben. Mit der Präventionskampagne #NMMO möchte die Bayerische Polizei ältere Menschen noch besser vor Telefonbetrug schützen.

Aus diesem Grund gibt die Polizei unter anderem folgende Ratschläge:

Weitere Informationen dazu finden Sie unter den folgenden Links: https://www.polizei.bayern.de/nmmo https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Bayern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 stiegen von 2844 auf 3436 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 599 auf 888. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 654 auf 757, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 533 auf 655 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 121 auf 102 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 284 auf 422. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.844 3.436
Anzahl der aufgeklärten Fälle 599 888
Anzahl der Verdächtigen 654 757
Anzahl der männlichen Verdächtigen 533 655
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 121 102
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 284 422

Quelle: Bundeskriminalamt

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