Andere Verkehrsteilnehmer leisteten wichtige Erste Hilfe bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Der Verletzte wurde schwer verletzt in eine Münchner Klinik gebracht.
Trudering-Riem: Vorbildliche Ersthelfer bei Verkehrsunfall in Riem

München (ost)
Montag, 29. Dezember 2025; 21.38 Uhr
Auf der A 94
Ein junger Mann wurde bei einem Autounfall auf der Autobahn in Richtung Passau schwer verletzt. Andere Autofahrer haben wichtige Erste Hilfe geleistet, bis die Feuerwehr eintraf.
Aus einem unbekannten Grund hat ein 29-jähriger Mann, der alleine auf der A 94 unterwegs war, die Kontrolle über sein Auto verloren. Das Auto durchbrach die Leitplanke, prallte gegen einen Baum und landete schließlich auf dem Dach. Der Fahrer blieb bewusstlos im Auto. Mehrere Ersthelfer, darunter eine Notfallsanitäterin, die privat unterwegs war, eilten zur Hilfe. Sie sicherten die Unfallstelle, setzten einen Notruf ab, befreiten den bewusstlosen Mann aus dem Auto und leisteten medizinische Erstversorgung.
Die Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte verstärkten die Maßnahmen, beleuchteten die Unfallstelle und sorgten für Brandschutz. Zwischenzeitlich musste die Autobahn in eine Richtung vollständig gesperrt werden. Nach einer Behandlung vor Ort wurde der Mann schwer verletzt mit einem Notarzt in den Schockraum eines Münchner Krankenhauses gebracht.
Das Kriseninterventionsteam wurde zur Betreuung einer unbeteiligten Angehörigen, die ebenfalls vor Ort war, hinzugezogen. Der Einsatz für die rund 30 Feuerwehrleute konnte nach anderthalb Stunden beendet werden.
Dieser Einsatz ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig Erste-Hilfe-Kenntnisse sind, um die Rettungskette reibungslos und schnell in Gang zu setzen und möglicherweise Leben zu retten.
Die Branddirektion kennt weder den Sachschaden noch die Unfallursache. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
(pes)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








