Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Türkenfeld/Grafrath: Störung Bahnverkehr durch Fahrradfahrer

Ein Unbekannter störte den Zugverkehr auf der Strecke Türkenfeld – Grafrath. 22 Züge waren betroffen, mit insgesamt 565 Verspätungsminuten und vier Teilausfällen.

Das anhängende Bild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.
Foto: Presseportal.de

Türkenfeld/Grafrath (ost)

Am Montagabend (24. August) störte eine bisher unbekannte Person den Zugverkehr auf der Bahnstrecke Türkenfeld – Grafrath erheblich.

Um 18:40 Uhr fuhr ein 27-jähriger Lokführer mit einer S-Bahn der Linie S4 zwischen den S-Bahnstationen Türkenfeld und Grafrath. Kurz vor dem Bahnhof Grafrath entdeckte er eine Person auf den Gleisen.

Er machte eine Notbremsung und informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn. Der Zug stoppte rechtzeitig vor dem Mann. Die zehn Fahrgäste in der S-Bahn blieben unverletzt.

Der Unbekannte war mit seinem Fahrrad neben den Gleisen unterwegs und schob es neben sich her.

Dann flüchtete er in Richtung Geltendorf. Trotz einer Fahndung durch alarmierte Bundespolizisten konnte er nicht mehr gefunden werden.

Nach aktuellen Ermittlungen waren 22 Züge von dem Vorfall betroffen – 18 davon hatten insgesamt 565 Minuten Verspätung und vier Teilausfälle.

Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt gegen den Unbekannten wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Die Bundespolizei warnt erneut eindringlich vor den lebensbedrohlichen Gefahren im Gleisbereich.

Das Betreten der Gleise ist verboten – egal aus welchem Grund. Es ist es nicht wert, das eigene Leben zu riskieren, um Abkürzungen oder Zeit zu sparen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon endeten 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 7.460, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,55% aus, insgesamt 2.153. Die meisten Unfälle, nämlich 84,81%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 329.741. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24