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Wolframs-Eschenbach: Callcenterbetrug – 30.000 Euro erbeutet

Eine 51-jährige Deutsche wurde Opfer eines Anrufs von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter, der sie dazu brachte, 30.000 Euro zu überweisen. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche.

Foto: unsplash

Heilsbronn (ost)

Am Freitag (20.02.2026) wurde eine 51-jährige Deutsche aus Wolframs-Eschenbach von einem angeblichen Bankangestellten angerufen. Die Polizei warnt erneut vor dieser Art von Betrug.

Der Anrufer kontaktierte die 51-Jährige über das Festnetz und gab vor, ein Mitarbeiter der Postbank zu sein. Er behauptete, dass ein Trojaner auf ihrem Konto entdeckt wurde. Daher müsse ihr Konto überprüft werden. Er drängte die Frau dazu, ihren Verfügungsrahmen zu erhöhen und eine „Scheinüberweisung“ von 30.000 Euro an eine litauische Bank zu tätigen. Andernfalls würde ihr Konto für 30 Tage gesperrt werden. Letztendlich handelte es sich jedoch um einen Betrüger und nicht um einen echten Bankmitarbeiter.

Die Anschlussuntersuchungen werden von der Fachabteilung der Kriminalpolizei Ansbach durchgeführt.

Die Kriminalpolizei warnt und gibt die folgenden Empfehlungen:

Verfasst von: Kai Schmidt / bl

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Bayern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an, wobei im Jahr 2022 15889 Fälle und im Jahr 2023 16397 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 5068 im Jahr 2022 auf 5737 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag in Bayern bei 3974 im Jahr 2022 und stieg auf 4098 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2801 männlich, 1173 weiblich und 1276 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 mit 22125 Fällen die meisten registrierten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.889 16.397
Anzahl der aufgeklärten Fälle 5.068 5.737
Anzahl der Verdächtigen 3.974 4.098
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.801 2.795
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.173 1.303
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.276 1.266

Quelle: Bundeskriminalamt

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