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Zahlreiche Verstöße bei Kontrolle in Augsburg

Die Verkehrspolizeiinspektion führte Schwerpunktkontrollen durch und stellte Alkohol- und Drogenverstöße sowie technische Mängel fest.

Foto: Depositphotos

Augsburg (ost)

Küssen – Am Freitag (27.03.2026) führte die Verkehrspolizeiinspektion Augsburg im Bereich der Münchner Straße/Ecke Lechauenstraße Schwerpunktkontrollen durch. Die Kontrollbeamten überprüften hierbei insbesondere die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer. Unter den Einsatzkräften befanden sich Mitglieder der Kontrollgruppe Tuning, die ein besonderes Augenmerk auf den Zustand der Fahrzeuge legten. Die Beamten führten auch Geschwindigkeitsmessungen durch. Im Rahmen der Kontrollen stellten die Beamten zahlreiche Verstöße fest. Bei einem 42-jährigen Fahrer stellten die Beamten eine Alkoholisierung fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,84 Promille. Ein 19-jähriger Autofahrer stand unter dem Einfluss von Drogen. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis und Kokain. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz gegen den 42-Jährigen sowie den 19-Jährigen. Der 42-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Der 19-Jährige besitzt die serbische Staatsangehörigkeit. Bei einem 49-Jährigen stellten die Mitglieder der Kontrollgruppe Tuning Mängel an einem Luftfahrwerk eines Autos fest. Die Polizei ermittelt nun wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis gegen den 49-Jährigen. Der 49-Jährige besitzt die portugiesische Staatsangehörigkeit. Auch an der Bremsanlage eines Anhängers wurden Mängel festgestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung gegen einen 35-jährigen Fahrer. Der 35-Jährige besitzt die bulgarische Staatsangehörigkeit. Ein Fahrzeug in einem desolaten Gesamtzustand erregte besondere Aufmerksamkeit: Die Bremsen waren gebrochen, und das Fahrzeug war stark von Rost betroffen. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher und ermitteln nun gegen den 55-jährigen Fahrer wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung. Der 55-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Darüber hinaus ahndeten die Beamten Verstöße wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, ein ungesichertes Kind im Fahrzeug und einen illegalen Aufenthalt in Deutschland. Zudem wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h einmalig mit 64 km/h überschritten. Die Verkehrspolizeiinspektion Augsburg appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrzeuge regelmäßig auf Mängel zu überprüfen und sich vor Fahrtantritt über ihre Fahrtüchtigkeit zu vergewissern, um Gefahren für sich und andere zu minimieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 50.012 Fälle erfasst, wovon 46.698 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 41.572, wobei 35.704 männliche Verdächtige und 5.868 weibliche Verdächtige waren. Es gab auch 13.630 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 50.746, wobei 46.959 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 40.924, wobei 35.301 männliche Verdächtige und 5.623 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 15.083. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 aus, was 1,92% aller Unfälle darstellt. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741, was 84,81% entspricht. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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