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Zirndorf: Streitschlichtung endet in Gewalttat

Ein Mann wollte in Zirndorf einen Streit schlichten, wurde aber von einem Jugendlichen mit einem Schlagring angegriffen.

Foto: Depositphotos

Zirndorf (ost)

Ein Mann, der versuchte, einen Streit in Zirndorf in der Nacht zum Samstag (10.01.2026) zu schlichten, wurde selbst Opfer von Gewalt. Ein Jugendlicher verletzte den 50-jährigen, unter anderem mit einem Schlagring.

Ein Bewohner der Vogelherdstraße bemerkte gegen 00:15 Uhr einen Streit zwischen einem Jugendlichen und seiner Freundin. Als der 50-Jährige eingriff, griff der 15-Jährige den Mann an. Der Jugendliche schlug dem 50-Jährigen zweimal mit einem Schlagring ins Gesicht. Trotz Verletzungen gelang es dem Mann, den Jugendlichen zu überwältigen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei am Boden festzuhalten, obwohl der 15-Jährige ihn auch in die Hand biss.

Die Polizeiinspektion Zirndorf nahm den 15-Jährigen fest. Der verletzte 50-jährige musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Im Zuge der Ermittlungen ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme des Jugendlichen an. Der 15-jährige Deutsche wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz angeklagt. Außerdem zeigte sich der Jugendliche gegenüber den Polizeibeamten aggressiv. Er beleidigte die Einsatzkräfte mehrmals und spuckte eine Beamtin an. Schließlich musste der 15-Jährige die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

Verfasst von: Michael Konrad

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, wovon 380 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 stieg die Zahl auf 420 Fälle, von denen 405 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 konstant, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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