Zwei neue Spürhunde, „Dino“ und „Auri“, unterstützen den Zoll bei der Bekämpfung von Bargeld- und Drogenschmuggel. Ihre vielseitige Ausbildung ermöglicht flexiblen Einsatz bei Kontrollen.
Zollhunde am Flughafen München verstärken Einsatz

München (ost)
Der Zoll am Flughafen München erhält Unterstützung auf vier Pfoten: Mit den Zollhunden „Dino“ und „Auri“ stehen ab sofort zwei neu ausgebildete Spürhunde für den Einsatz im Reiseverkehr am Münchner Flughafen bereit.
Der vierjährige Zollhund „Dino“ ist auf das Aufspüren von Barmitteln spezialisiert und unterstützt die Zöllnerinnen und Zöllner insbesondere bei der Bekämpfung des Bargeldschmuggels. Seine dreijährige Kollegin „Auri“ wurde für die Suche nach Rauschgift ausgebildet und trägt damit zur Bekämpfung des Drogenschmuggels bei.
Die Anforderungen im internationalen Reiseverkehr sind vielfältig. Daher setzt die Ausbildung der Zollhunde auf ein breites Einsatzspektrum und praxisnahe Trainingsbedingungen. Bereits während der Ausbildung werden unterschiedliche Einsatzsituationen gezielt trainiert und erprobt. „Auri“ und „Dino“ kommen künftig unter anderem bei Kontrollen am Gepäckband sowie bei Fahrzeugkontrollen zum Einsatz. Durch ihre spezialisierte und zugleich vielseitige Ausbildung ergänzen sie die Arbeit der Zollbediensteten effektiv und flexibel.
Mit ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung reihen sich die beiden Vierbeiner nun nahtlos in den täglichen Einsatz des Zolls am Flughafen München ein.
„Wir wünscht Auri und Dino für ihre bevorstehende Dienstzeit viel Erfolg, Freude bei der Arbeit und stets den richtigen Riecher“, so Frau Dr. Stephanie Nusser, Leiterin des Hauptzollamts München.
Schule beendet – was dann? Wir sind der Zoll in München Wer sich für den Beruf des Zöllners interessiert, hat am 10.10.2026 die einmalige Chance, sich persönlich vor Ort ein Bild zu machen und sich zu informieren. Dieser Tag steht unter dem Motto „Wir sind der Zoll in München“ und findet in der Landsberger Straße 124 statt, zu dem sich alle Interessierten unter presse.hza-muenchen@zoll.bund.de anmelden können.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 auf 46959. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 41572 auf 40924 zurück. Von den Verdächtigen waren 35704 männlich, 5868 weiblich und 13630 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt







