Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Berlin/Brandenburg vom 11.08.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 11.08.2026 in Berlin/Brandenburg

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLD-B: Haftrichtervorführung: Bundespolizei nimmt Diebin fest
Berlin - Mitte (ost)
Am Montagmorgen wurde eine Frau von Einsatzkräften festgenommen, die angeblich einige Stunden zuvor mehrere Diebstähle im Berliner Hauptbahnhof begangen haben soll.
Die Ukrainerin soll einem Reisenden seinen Rucksack gestohlen haben sowie in verschiedenen Geschäften Gegenstände des täglichen Bedarfs entwendet haben. Mit Hilfe von Mitarbeitern der Deutschen Bahn wurde die Frau noch im Bahnhof aufgegriffen und vorläufig festgenommen.
Um den Fall weiter zu bearbeiten, brachten die Beamten die 62-jährige Frau in die Dienststelle, wo sie bei der folgenden Durchsuchung gestohlene Gegenstände fanden. Während der Bearbeitung versuchte die Frau, eine Beamtin zu schlagen und nach ihrem Schlagstock zu greifen. Die Bundespolizistin wehrte den Angriff ab und blieb unverletzt.
Die Überprüfung der Personalien der ukrainischen Staatsbürgerin ergab außerdem den Verdacht des illegalen Aufenthalts.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls sowie des versuchten Diebstahls, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz gegen die polizeibekannte Frau ein. Derzeit verbüßt die Frau eine Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt ist.
Für Dienstag ist die Vorführung der 62-jährigen Frau zur Erlassung eines Haftbefehls bei einem Haftrichter geplant.
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Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof
Europaplatz 1
10557 Berlin
Tel. +49 (0) 30 2062293 - 17
E-Mail.: bpoli.b-hbf.con-oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
DPolG Bund: Moderne Drohnenabwehrtechnik sofort beschaffen und in den Haushaltsberatungen berücksichtigen
Berlin (ost)
Die Gewerkschaft der Polizei in Deutschland (DPolG) betrachtet die angekündigten Maßnahmen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zur Stärkung der Drohnenabwehr grundsätzlich positiv. Nach den Vorfällen am Flughafen Leipzig/Halle fordert die DPolG jedoch schnelle Beschaffungsentscheidungen für bereits verfügbare Drohnenabwehrtechnik, klare Zuständigkeiten in der Gefahrenabwehr sowie eine gemeinsame Sicherheitsverantwortung von Staat und Betreibern Kritischer Infrastrukturen.
"Der Vorstoß des Bundesinnenministers geht in die richtige Richtung. Die Bundesregierung muss ihren Ankündigungen nun aber auch Taten folgen lassen und die notwendigen Maßnahmen auch in den anstehenden Haushaltsberatungen konsequent berücksichtigen. Wer einen wirksamen Schutz vor Drohnenangriffen fordert, muss moderne Technik bereitstellen", betont Manuel Ostermann, Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft.
Gleichzeitig dürfe es keine Stellenkürzungen geben: "Einsparungen bei den Sicherheitsbehörden wären angesichts der aktuellen Gefährdungslage das völlig falsche Signal."
Besonders dringend ist aus Sicht der DPolG die flächendeckende Beschaffung moderner Drohnenabwehrtechnik. Dazu DPolG-Bundesvorsitzender Heiko Teggatz:
"Die erforderlichen Systeme müssen nicht erst erfunden werden. Andere Staaten setzen bereits erfolgreich Technologien ein, die Drohnen frühzeitig erkennen, identifizieren und wirksam abwehren können. Deutschland darf hier nicht länger hinterherlaufen, die Technik ist vorhanden. Sie muss jetzt beschafft und an den besonders gefährdeten Standorten eingesetzt werden, um verdächtige Drohnen in Echtzeit zu erkennen, zu bewerten und im Gefahrenfall unverzüglich unschädlich zu machen."
Gleichzeitig dürfe die finanzielle Last nicht allein bei den Sicherheitsbehörden liegen. Betreiber Kritischer Infrastrukturen seien Teil der Sicherheitsarchitektur und müssten ihren Beitrag leisten. Bund und KRITIS-Betreiber müssten deshalb gemeinsam in moderne Erkennungs- und Abwehrsysteme investieren, um Flughäfen, Seehäfen, Bahnanlagen und weitere sensible Einrichtungen wirksam zu schützen.
Darüber hinaus benötigt es klare und zentrale Zuständigkeiten: "Die aktuelle Bedrohungslage verträgt kein Kompetenzwirrwarr. Wenn gefährliche Drohnen über sensiblen Einrichtungen auftauchen, müssen Zuständigkeiten eindeutig geregelt sein. Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Wer handeln muss, muss auch handeln dürfen", so Teggatz.
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Marc Franke
Pressesprecher
Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)
Friedrichstraße 169
10117 Berlin
Telefon: +49 30 4081 6553
E-Mail: presse@dpolg.de
Website: www.dpolg.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








