Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Berlin/Brandenburg vom 23.03.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 23.03.2026 in Berlin/Brandenburg

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
Karte für diesen Artikel
BPOLD-B: Vier Graffiti-Sprayer auf frischer Tat gestellt
Berlin - Marzahn-Hellersdorf (ost)
Am Sonntagmorgen wurden vier Graffiti-Sprayer von der Bundespolizei vorübergehend festgenommen, nachdem sie zuvor eine abgestellte S-Bahn am S-Bahnhof Lichtenrade besprüht hatten.
Um drei Uhr entdeckten verdeckte Einsatzkräfte der Bundespolizei drei Personen in der Nähe des S-Bahnhofs, die eine abgestellte S-Bahn auf einer Fläche von etwa 25 Quadratmetern besprühten. Nachdem die Tat beendet war, gelang es den Beamten, die jungen Männer nach einer kurzen Flucht über die Gleise vorläufig festzunehmen. Zuvor hatte die Bundespolizei bereits den S-Bahnverkehr eingestellt.
Die Einsatzkräfte stellten die entsprechenden Utensilien der Sprayer sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs gegen die vier deutschen Staatsangehörigen im Alter von 21 bis 26 Jahren ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer auf freien Fuß gesetzt.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof
Lange Straße 30
10243 Berlin
Tel. +49 (0) 30 2936188-103
Mobil: +49 (0) 175 90 22 405
E-Mail: bpoli.b-obf.controlling@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
BPOLD-B: Bundespolizei stellt Verstöße gegen das Waffengesetz fest
Frankfurt (Oder) (ost)
Am Freitagabend entdeckte die Bundespolizei während der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz an der Grenzkontrollstelle auf der Bundesautobahn 12.
Um 18:50 Uhr überprüften die Einsatzkräfte einen in Berlin zugelassenen VW Golf. Der Fahrer war ein 35-jähriger syrischer Staatsangehöriger. Im Auto saßen außerdem zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 20 und 21 Jahren.
Der Fahrer identifizierte sich mit einem gültigen Reisepass sowie einem abgelaufenen deutschen Aufenthaltstitel in Verbindung mit einer gültigen Fiktionsbescheinigung.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten mehrere gefährliche Gegenstände, darunter ein Schwert, eine Machete, ein Kampfmesser mit einer Klingenlänge von über 12 cm, ein weiteres Messer, ein sogenanntes "Neck Knife", einen Teleskopschlagstock, eine Schreckschusspistole, zwei Tierabwehrsprays sowie einen Schlagring.
Außerdem hatten die Personen insgesamt über 12.000 Euro Bargeld bei sich.
Die Bundespolizei beschlagnahmte die Waffen und Gegenstände als Beweismittel und leitete gegen alle drei Männer entsprechende Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Der 21-Jährige ist bereits der Polizei bekannt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Frankfurt (Oder)
Kopernikusstraße 71 - 75
15236 Frankfurt (Oder)
Tel. +49 (0) 335 5624 - 7129
E-Mail : bpoli.frankfurto.a_s@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
BPOLD-B: Bundespolizei deckt Schleusung von mehreren Personen in einem polnischen Taxi auf
Forst (ost)
Am Sonntagabend entdeckte die Bundespolizei, dass drei Personen in einem polnischen Taxi eingeschleust wurden. Ein vermutlicher Schleuser wurde vorläufig festgenommen.
Um 17:30 Uhr überprüften die Einsatzkräfte der Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen ein Fahrzeug mit polnischer Zulassung. Der Fahrer war ein 49-jähriger polnischer Staatsbürger mit gültigen Reisedokumenten. Im Taxi befanden sich auch drei eritreische Staatsbürger. Die Männer im Alter von 26 bis 29 Jahren konnten keine gültigen Aufenthaltsdokumente vorweisen.
Die Einsatzkräfte nahmen den vermutlichen Schleuser vorläufig fest sowie die vermutlich Geschleusten in Gewahrsam.
Die Beamten leiteten gegen die drei eritreischen Staatsbürger Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten illegalen Grenzübertritts ein. Nach Abschluss der polizeilichen Bearbeitung ist die Rückführung der Personen nach Polen geplant.
Die Bundespolizei ermittelt gegen den vermutlichen polnischen Schleuser wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern. Sie ließen ihn auf freiem Fuß.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Forst
Bahnhofstraße 53
03149 Forst
Tel. +49 (0) 3562 6936 - 120
E-Mail: bpoli.forst.controlling@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
BPOLD-B: Übung des Flugdienstes der Bundespolizei zur Brandbekämpfung aus der Luft
Berlin / Blumberg (ost)
Am 26. März 2026 trainiert die Bundespolizei-Fliegerstaffel Blumberg in Blumberg die luftseitige Brandbekämpfung mit einem Polizeihubschrauber.
Abgesehen vom polizeilichen Flugbetrieb stehen Hubschrauber der Bundespolizei auch im Rahmen der Not- und Katastrophenhilfe zur Verfügung. Die Bundespolizei-Fliegerstaffeln trainieren regelmäßig entsprechende Einsatzverfahren, wie die Brandbekämpfung aus der Luft, um optimal auf den Einsatzfall vorbereitet zu sein.
Der Flugdienst der Bundespolizei unterstützte in den letzten Jahren regelmäßig die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden aus der Luft auf Anforderung verschiedener Bundesländer. Besonders bei munitionsbelasteten oder schwer zugänglichen Brandgebieten ist die luftseitige Brandbekämpfung von großer Bedeutung. Die Einsätze werden von den zuständigen Landesbehörden koordiniert und geleitet.
Im vergangenen Juli unterstützten mehrere Polizeihubschrauber des Flugdienstes der Bundespolizei durch Amtshilfe und warfen dabei über 1.100.000 Liter Wasser in die Flammen.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, über den Termin zu berichten, nach vorheriger Akkreditierung. Die Einladung ist nicht personengebunden und kann somit weitergegeben werden.
Eine vorherige Akkreditierung bei der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit der Bundespolizeidirektion 11 ist unbedingt erforderlich. Bitte senden Sie bis spätestens 25. März 2026 (12 Uhr) Namen, Redaktion/Medium und telefonische Erreichbarkeit per E-Mail an: presse.bpold11@polizei.bund.de. Nachträgliche Anmeldungen können leider nicht berücksichtigt werden.
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung der Akkreditierung.
Bitte bringen Sie neben Ihrem Presseausweis auch Ihren gültigen Personalausweis mit.
Ablauf:
Datum: 26. März 2026
08:45 Uhr: Ankunft der akkreditierten Medienvertreter. Adresse: Bundespolizei-Fliegerstaffel Blumberg -über Wache der Bundespolizeiabteilung Blumberg- Bundespolizeiallee 1 16356 Ahrensfelde
09:00 Uhr: Beginn der Veranstaltung mit theoretischer Einweisung zum Einsatz des Flugdienstes der Bundespolizei im Rahmen der Waldbrandbekämpfung.
10:00 Uhr: Praktische Vorführung der Brandbekämpfung aus der Luft mittels Feuerlöschbehälter (sog. "Bambi Bucket").
11:00 Uhr: Ende des Pressetermins
Foto- und Videoaufnahmen sind möglich. O-Töne können aufgenommen werden.
Hintergrund:
Die Bundespolizei-Fliegergruppe hat ihren Sitz in Sankt Augustin bei Bonn. Ihr unterstell sind der Instandhaltungsbetrieb, die Luftfahrerschule für den Polizeidienst und die sechs Bundespolizei-Fliegerstaffeln (BPOLFLS) in Oberschleißheim bei München, Fuldatal bei Kassel, Gifhorn bei Braunschweig, Blumberg bei Berlin, Fuhlendorf bei Hamburg und Sankt Augustin.
Die Fliegergruppe bietet ihre Dienste den Behörden und Dienststellen der Bundespolizei, anderen Bundes- und Landesbehörden mit Sicherheitsaufgaben sowie internationalen Behörden und Organisationen, einschließlich der Europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX, an.
Derzeit betreibt sie 93 Hubschrauber verschiedener Gewichtsklassen und ist damit nach der Lufthansa der zweitgrößte Betreiber ziviler Luftfahrzeuge in Deutschland sowie eine der größten polizeilichen Flugdienstorganisationen der Welt.
Der operative Flugbetrieb wird zur Unterstützung der täglichen Aufgaben der Bundespolizei, insbesondere bei der Grenz-, Bahn- und Seeüberwachung, genutzt.
Die regelmäßige Bereitstellung von Lufttransportkapazitäten für bundespolizeiliche Eingreifkräfte an den Wochenenden ist einer der Schwerpunkte des Bundespolizeiflugdienstes. Diese Hubschrauber stehen auch für alle kurzfristigen polizeilichen Lagen und für Einsätze im Rahmen der Not- und Katastrophenhilfe zur Verfügung.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeidirektion 11
Christian Marx
Telefon: +49 30 417074-9210
E-Mail: presse.bpold11@polizei.bund.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








