Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Angriff auf Bundespolizistin am Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg

Ein Mann griff eine Beamtin an, weil er keinen Fahrausweis hatte. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest.

Foto: Depositphotos

Schönefeld – Landkreis Dahme-Spreewald (ost)

Am Dienstagmorgen wurde ein Mann am Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg von der Bundespolizei vorübergehend festgenommen, weil er keinen Fahrschein hatte und eine Beamtin bei seiner Festnahme angriff.

Um 6:40 Uhr informierten Mitarbeiter der Deutschen Bahn die Bundespolizei über eine Person ohne gültigen Fahrschein im Regionalexpress am Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg.

Die alarmierten Einsatzkräfte fanden den Mann schlafend im Zug vor.

Nach mehrmaliger Aufforderung, den Zug zu verlassen, versuchte der Mann plötzlich zu fliehen. Die Beamtinnen und Beamten konnten ihn festhalten und vorübergehend festnehmen. Die anschließende fahndungsmäßige Überprüfung des 24-jährigen polnischen Staatsangehörigen ergab zwei Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Krefeld wegen Diebstahls.

Da der 24-Jährige während der polizeilichen Maßnahmen unkooperativ war und einer Beamtin ins Gesicht spuckte, brachten die Einsatzkräfte ihn zu Boden und legten ihm Handschellen an. Dabei verletzte er die Beamtin an der linken Hand.

Die Einsatzkräfte brachten den Mann für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Dienststelle und leiteten Strafverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Erschleichens von Leistungen, Körperverletzung sowie Beleidigung ein.

Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung entließen die Beamtinnen und Beamten den Mann auf freien Fuß.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Berlin für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Berlin zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 114 Fälle registriert, von denen 102 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 136 Verdächtige, darunter 122 Männer und 14 Frauen. 57 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 77, von denen 67 gelöst wurden. Es gab 96 Verdächtige, darunter 77 Männer und 19 Frauen. 39 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 114 77
Anzahl der aufgeklärten Fälle 102 67
Anzahl der Verdächtigen 136 96
Anzahl der männlichen Verdächtigen 122 77
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 14 19
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 57 39

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24