Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Berlin/Brandenburg vom 20.01.2026
Berlin/Brandenburg: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 20.01.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BDK: 20. Berliner Sicherheitsgespräche: BDK fordert verlässliche Rahmenbedingungen für eine handlungsfähige Innere Sicherheit
Berlin (ost)
Anlässlich der 20. Berliner Sicherheitsgespräche (BSG) hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) konkrete politische Konsequenzen aus der aktuellen Sicherheitslage eingefordert. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sicherheitsbehörden, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien diskutierten über die wachsenden Herausforderungen für die Innere Sicherheit in Deutschland und Europa.
Im Zentrum der Diskussion stand die zunehmende Professionalisierung, Internationalisierung und Digitalisierung sicherheitsrelevanter Bedrohungen. Kriminalität, Cybercrime, organisierte Täterstrukturen und hybride Einflussoperationen agieren arbeitsteilig über Ländergrenzen hinweg und nutzen digitale Infrastrukturen sowie globale Finanzströme oft schneller, als staatliche Strukturen darauf reagieren können.
Der BDK fordert vor diesem Hintergrund klare politische Prioritäten:
Der Bundesvorsitzende des BDK, Dirk Peglow, betonte die Bedeutung einer realitätsnahen Sicherheitspolitik:
"Innere Sicherheit entscheidet sich nicht in Strategiepapieren oder Ankündigungen, sondern im Alltag der Ermittlungsarbeit. Wenn Politik Sicherheit erwartet, muss sie Sicherheit auch ermöglichen."
Peglow warnte davor, die wachsende Komplexität der Sicherheitslage mit punktuellen Einzelmaßnahmen beantworten zu wollen:
"Wir erleben keine Abfolge einzelner Krisen, sondern eine strukturelle Verdichtung von Bedrohungen. Darauf kann der Staat nur reagieren, wenn Strukturen, Befugnisse und Ressourcen zusammenpassen."
Besonders kritisch sieht der BDK die Diskrepanz zwischen politischen Erwartungen und operativer Realität:
"Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten hochprofessionell, rechtsstaatlich und unter enormem Druck. Was sie brauchen, sind verlässliche rechtliche Grundlagen, moderne Technik und ausreichend Personal - nicht ständig neue Aufträge ohne die notwendigen Mittel."
Zugleich hob Peglow die Bedeutung eines kontinuierlichen sicherheitspolitischen Dialogs hervor:
"Die Berliner Sicherheitsgespräche zeigen seit 20 Jahren, wie wichtig der Austausch zwischen Praxis, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist. Innere Sicherheit ist keine Spezialmaterie einzelner Behörden, sondern eine gesamtstaatliche Aufgabe."
An der Podiumsdiskussion beteiligten sich Helge Limburg, Mitglied des Deutschen Bundestages und rechtspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Diehl, Leiter der Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, sowie Dr. Wolfgang Zink (PricewaterhouseCoopers) und Dr. Ganen Sethupathy (Sopra Steria).
Unterstützt wurden die 20. Berliner Sicherheitsgespräche von den Kooperationspartnern PricewaterhouseCoopers und Sopra Steria, die ihre Expertise sowohl in die Vorbereitung als auch in die fachliche Diskussion eingebracht haben.
Mit den Berliner Sicherheitsgesprächen setzt der BDK den sicherheitspolitischen Dialog fort - mit dem Anspruch, Innere Sicherheit wirksam, rechtsstaatlich und zukunftsfähig zu gestalten.
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Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
Telefon: +49 30 246304510
E-Mail: presse@bdk.de
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BPOLD-B: Sachbeschädigung in S-Bahn führt zu Wohnungsdurchsuchung
Berlin - Treptow-Köpenick (ost)
Ein Jugendlicher verunstaltete am Montagabend die Sitze einer S-Bahn und griff einen Mitreisenden an, der ihn zur Rede stellte. Anschließend flüchtete er vom Bahnhof. Polizeibeamte nahmen ihn kurz darauf fest und durchsuchten später die Wohnräume des Jugendlichen.
Um 20:30 Uhr beobachtete ein Mann, wie ein Jugendlicher während der Fahrt mit der S-Bahn der Linie S 3 von Wilhelmshagen nach Rahnsdorf die Sitze mit einem Marker beschmierte und den Innenraum mit Fußballvereinsaufklebern beklebte. Der Mann sprach den Jugendlichen an und forderte ihn auf, damit aufzuhören. Nach einer kurzen Auseinandersetzung schlug der Jugendliche dem Mann ins Gesicht. Am Bahnhof Rahnsdorf flüchtete er zusammen mit anderen Personen aus der Bahn. Die Polizei Berlin nahm den 17-Jährigen und seine Begleiter kurz darauf in der Nähe des Bahnhofs vorläufig fest.
Bei einer Überprüfung seines Handys durch die Staatsanwaltschaft Berlin wurden umfangreiche Bild- und Videoaufnahmen sowie Hinweise auf den Besitz verbotener Gegenstände nach dem Waffen- und Sprengstoffgesetz festgestellt. Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung an. Dabei fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe, ein Luftdruckgewehr, eine Softairwaffe, ein Neck-Knife, zwei Reizstoffsprühgeräte, pyrotechnische Produkte, Bahnschlüssel und Bekleidung sowie verschiedene Farbsprühdosen.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Unterschlagung und Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz gegen den bereits bekannten 17-jährigen Deutschen ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten den Jugendlichen seinen Erziehungsberechtigten.
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Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof
Lange Straße 30
10243 Berlin
Tel. +49 (0) 30 2936188-103
Mobil: +49 (0) 175 90 22 405
E-Mail: bpoli.b-obf.controlling@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
HZA-P: Potsdamer Zoll zieht berauschende Postsendung aus dem VerkehrKokain anstelle von Urlaubsgrüße aus Spanien
Potsdam (ost)
Am neunten Januar hat der Zoll in Potsdam bei einem bekannten Paketdienst eine interessante Lieferung aus Spanien beschlagnahmt. Statt netter Urlaubsgrüße enthielt die scheinbar harmlose Postkarte eine silberne Kunststofffolie mit einer weißen kristallinen Substanz. Ein Drogentest ergab, dass es sich um Kokain handelte.
Die Beamten haben gegen den Empfänger ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Jetzt ermittelt das Zollfahndungsamt Berlin Brandenburg in diesem Fall.
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Hauptzollamt Potsdam
Christiane Ullrich
E-Mail: presse.hza-potsdam@zoll.bund.de
www.zoll.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








