Samstagabend bedrohte ein Mann einen außer Dienst befindlichen Bundespolizisten, nachdem eine Frau eine Glasscheibe der S-Bahn beschmiert hatte. Der Vorfall führte zu Festnahmen und Ermittlungsverfahren.
Berlin – Friedrichshain-Kreuzberg: Bedrohung eines Polizisten in S-Bahn

Berlin – Friedrichshain-Kreuzberg (ost)
Am Samstagabend wurden eine Frau und ein Mann am Bahnhof Berlin-Ostkreuz vorläufig von der Bundespolizei festgenommen, nachdem eine 26-Jährige zuvor die Glasscheibe einer S-Bahn beschmiert und ihr Begleiter einen Polizisten bedroht hatte.
Um 19:30 Uhr beobachtete ein Bundespolizist außer Dienst, wie eine Frau in einer S-Bahn der Linie 7 eine Glasscheibe mit einem Faserstift verunstaltete. Der Beamte sprach die 26-Jährige an und identifizierte sich als Polizist, woraufhin sie ihn beleidigte. Als der 33-jährige Begleiter der Frau dies sah, trat er auf den Beamten zu, hielt ihm ein Tierabwehrspray vor das Gesicht und drohte ihm verbal. Anschließend sprühte der 33-Jährige wahllos mit dem Tierabwehrspray in der S-Bahn und verletzte dabei einen 19-jährigen Unbeteiligten.
Nachdem die S-Bahn am Bahnhof Berlin-Ostkreuz angehalten hatte, griff die Deutsche den Beamten und seinen 25-jährigen Begleiter an, woraufhin letzterer die Frau zu Boden brachte. Auch bei der folgenden Festnahme durch uniformierte Bundespolizeikräfte leistete die Frau weiterhin Widerstand und versuchte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen zu wehren. Bei der Durchsuchung wurden neben dem Faserstift auch ein Schlagring und ein Feuerwerkskörper bei ihr gefunden. Diese Gegenstände sowie das Tierabwehrspray des Begleiters wurden von den Beamten sichergestellt.
Die Bundespolizei ermittelt wegen Verdachts auf Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz gegen die deutsche Staatsangehörige.
Gegen den 33-jährigen Schweizer leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide von den Einsatzkräften auf freien Fuß gesetzt.
Quelle: Presseportal








