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Berlin-Lichtenberg: Attacke mit Glasflasche am Bahnhof Lichtenberg

Ein Mann wurde am Bahnhof Lichtenberg mit einer Glasflasche angegriffen. Die Bundespolizei sucht nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Berlin- Lichtenberg (ost)

Am Mittwochnachmittag griff ein unbekannter Mann am Bahnhof Berlin-Lichtenberg eine andere Person mit einer zerbrochenen Glasflasche an und flüchtete unerkannt. Die Bundespolizei bittet um Zeugenaussagen.

Gegen 17 Uhr sollen sich die beiden Männer zuerst in der Haupthalle des Bahnhofs getroffen haben. Danach folgte der Unbekannte dem 35-jährigen Deutschen auf den S-Bahnsteig. Dort zerbrach er eine Glasflasche und schlug dem Opfer unerwartet ins Gesicht. Der Mann fiel sofort zu Boden und blieb dort mit stark blutenden Gesichtsverletzungen liegen, während der Angreifer vom Bahnhof floh. Andere Reisende halfen und riefen den Rettungsdienst. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, da er über starke Schmerzen klagte. Die Bundespolizei suchte vergeblich nach dem flüchtigen Täter.

Die Polizei sicherte Videoaufnahmen des Vorfalls und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen Unbekannt ein.

Zum Zeitpunkt des Angriffs waren viele Reisende auf dem Bahnsteig. Zeugen, die etwas gesehen haben oder Informationen über den Angreifer haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) kann genutzt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Brandenburg für 2022/2023

Die Mordraten in Brandenburg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 40 Fälle registriert, wovon 39 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 42 Verdächtige, darunter 36 Männer, 6 Frauen und 15 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 50, von denen 47 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 58 Verdächtige, darunter 48 Männer, 10 Frauen und 12 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40 50
Anzahl der aufgeklärten Fälle 39 47
Anzahl der Verdächtigen 42 58
Anzahl der männlichen Verdächtigen 36 48
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 15 12

Quelle: Bundeskriminalamt

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