Ein Mann mit einer Anscheinswaffe wurde von der Bundespolizei festgenommen, nachdem er in einem Bahnhof in Berlin von einer Polizistin entdeckt wurde.
Berlin – Mitte: Öffentliche Festnahme nach Waffenfund

Berlin – Mitte (ost)
Am Mittwochabend wurde ein Mann von der Bundespolizei vorläufig festgenommen, weil er offensichtlich eine Waffe in der Öffentlichkeit trug.
Um 17:45 Uhr informierte eine Beamtin der Bundespolizei die Einsatzleitstelle über einen Mann, der eine Schusswaffe in seinem leicht geöffneten Rucksack hatte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Beamtin privat am Bahnhof Tiergarten.
Als er in die S-Bahn in Richtung Westen stieg, begaben sich bereits alarmierte Einsatzkräfte zum Bahnhof Zoologischer Garten und nahmen den Mann fest, nachdem der Zug angekommen war.
Die Streife nahm den betrunkenen Mann vorläufig fest und brachte ihn zur Dienststelle. Bei der Durchsuchung des 36-jährigen Litauers fanden die Beamten eine Anscheinswaffe und zwei griffbereite Messer in seinem Rucksack. Die Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,54 Promille.
Die Bundespolizei leitete Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz sowie gegen die Waffen- und Messerverbotszone des Landes Berlin gegen den polizeibekannten Mann ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 36-Jährige von den Einsatzkräften freigelassen.
Quelle: Presseportal








