Die Bundespolizei nahm einen polizeibekannten Taschendieb im Berliner Hauptbahnhof vorläufig fest. Der 65-jährige rumänische Staatsangehörige entwendete einem Reisenden die Geldbörse.
Berlin – Mitte: Taschendieb festgenommen

Berlin – Mitte (ost)
Am Donnerstagnachmittag wurde ein Mann von der Bundespolizei vorübergehend festgenommen, nachdem er einem Reisenden die Geldbörse gestohlen hatte.
Um 15 Uhr bemerkten Ermittler eines Fachkommissariats des Landeskriminalamts der Polizei Berlin sowie zivile Einsatzkräfte der Bundespolizei einen bereits polizeibekannten Taschendieb im Berliner Hauptbahnhof.
Ein Polizist stieg zusammen mit dem Mann in einen Aufzug und beobachtete eine vermeintliche Diebstahlshandlung. Nachdem der Verdächtige ausgestiegen war, befragte der Ermittler den vermeintlich Bestohlenen. Der 66-jährige australische Staatsbürger bestätigte, dass seine Geldbörse gestohlen worden war.
Weitere Einsatzkräfte der Polizei Berlin und der Bundespolizei nahmen den Taschendieb vorübergehend fest und brachten ihn zur weiteren Bearbeitung in die Diensträume.
Bei der Durchsuchung des rumänischen Staatsangehörigen fanden die Einsatzkräfte das zuvor gestohlene Portemonnaie und gaben es dem Besitzer zurück.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls gegen den 65-Jährigen ein. Die Beamten brachten ihn anschließend in Polizeigewahrsam.
Es ist geplant, den Mann im Laufe des Freitags einem Haftrichter vorzuführen, um einen Haftbefehl zu erwirken.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Brandenburg für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Brandenburg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 930 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 32 im Jahr 2022 auf 40 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 44, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28 auf 29 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 15 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 21 auf 26. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstählen in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 930 | 1.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 40 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 44 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 29 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 15 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 21 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








