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Berlin – Mitte: Verhaftung nach Messerangriff

Die Bundespolizei nahm einen Mann fest, der einen Reisenden geschlagen und mit einem Cuttermesser verletzt haben soll.

Foto: Depositphotos

Berlin – Mitte (ost)

Am Montagmorgen wurde ein Mann von der Bundespolizei festgenommen, nachdem er einen Reisenden ins Gesicht geschlagen und mit einem Cuttermesser verletzt haben soll.

Am Sonntagabend gegen 22:30 Uhr soll ein Mann eine Frau am S-Bahnhof Nordbahnhof verbal belästigt haben. Ein serbischer Staatsangehöriger bemerkte dies und kam der Frau zu Hilfe. Der Mann soll daraufhin dem Helfer ins Gesicht geschlagen und ihm dort eine Schnittverletzung mit einem Cuttermesser zugefügt haben. Danach flüchtete er.

Die alarmierten Einsatzkräfte trafen den Verletzten vor Ort an und leisteten Erste Hilfe. Die angeforderten Rettungssanitäter versorgten die etwa 1,5 cm lange Schnittwunde und brachten den 37-Jährigen in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Ein nicht diensthabender Beamter der Bundespolizei erkannte den Angreifer am nächsten Tag gegen 5:30 Uhr im Berliner Hauptbahnhof wieder, nachdem er das Videomaterial der Überwachungskameras vom Vortag gesichtet hatte.

Die dortigen Beamten der Bundespolizei nahmen den polizeibekannten Mann vorläufig fest und brachten ihn zur weiteren Bearbeitung auf die Dienststelle.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 39-jährigen Deutschen ein.

Es ist geplant, ihn im Laufe des Dienstags einem Haftrichter vorzuführen, um einen Untersuchungshaftbefehl zu erwirken.

Quelle: Presseportal

nf24