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Berlin-Pankow: Kabeldiebe festgenommen

Die Bundespolizei nahm drei Männer fest, die Signalkabel an der Bahnstrecke schnitten und entwendeten. Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl und Sachbeschädigung eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Berlin – Pankow (ost)

Am Donnerstagmorgen wurden drei Männer von der Bundespolizei festgenommen, nachdem sie etwa 20 Meter Signalkabel an der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Bornholmer Straße und Berlin-Pankow abgeschnitten und gestohlen hatten.

Um 7:30 Uhr informierte das Personal der Deutschen Bahn die Bundespolizei über Aktivitäten an der Bahnstrecke in Berlin-Pankow. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte wurden drei Männer in der Nähe der Bahnstrecke entdeckt und vorläufig festgenommen.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei dem 38-jährigen Deutschen und dem 37-jährigen Russen verschiedene Schneidwerkzeuge sowie jeweils eine Dose mit verdächtigen Betäubungsmitteln. Das Trio wurde zur weiteren Bearbeitung zwecks erkennungsdienstlicher Maßnahmen zur Dienststelle gebracht.

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung des 43-jährigen Deutschen, die von der Staatsanwaltschaft Berlin angeordnet wurde, wurden weiteres Tatwerkzeug, Kabelreste, vier Messer, Speichermedien, eine Gasdruckwaffe sowie Patronen gefunden. Die Beamten beschlagnahmten die gefundenen Gegenstände, die verdächtigen Betäubungsmittel und mehrere Mobiltelefone.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren gegen das Trio wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls und Sachbeschädigung ein, sowie gegen den 38-jährigen Deutschen und den russischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die beiden Deutschen von den Beamten entlassen.

Am Freitag wird die Vorführung des 37-jährigen, polizeibekannten Russen vor einem Haftrichter zur Erlassung eines Haftbefehls avisiert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Brandenburg für 2022/2023

Die Drogenraten in Brandenburg zwischen 2022 und 2023 sind leicht rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 7842 Fälle erfasst, wovon 7379 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6799, wobei 5741 männliche und 1058 weibliche Verdächtige waren. 986 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 7666, wobei 7053 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6493, wobei 5535 männliche und 958 weibliche Verdächtige waren. 1076 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 7.842 7.666
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.379 7.053
Anzahl der Verdächtigen 6.799 6.493
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.741 5.535
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.058 958
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 986 1.076

Quelle: Bundeskriminalamt

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