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Berlin: Polizei verhaftet mutmaßlichen Drogenhändler

Ein Mann wurde mit Betäubungsmitteln und einem Einhandmesser festgenommen, nachdem er bei einer Kontrolle geflohen war.

Foto: Depositphotos

Berlin – Charlottenburg-Wilmersdorf (ost)

Am Dienstagmorgen hat die Bundespolizei einen Mann vorläufig festgenommen, der während einer Kontrolle geflohen ist und große Mengen Betäubungsmittel sowie ein Einhandmesser bei sich hatte.

Um 9:15 Uhr haben Bundespolizisten einen Mann am Bahnhof Jungfernheide kontrolliert, der plötzlich während der Kontrolle geflohen ist.

Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Einsatzkräfte den Flüchtigen stellen, vorläufig festnehmen und zur weiteren Bearbeitung mit auf die Dienststelle nehmen.

Bei der folgenden Durchsuchung haben die Einsatzkräfte eine große Menge an verdächtigen Betäubungsmitteln und 440 Euro Bargeld gefunden. Außerdem hatte er ein Einhandmesser griffbereit in seinem Rucksack.

Da der Verdacht auf Drogenhandel bestand, haben die Einsatzkräfte die gefundenen Substanzen, das Einhandmesser und das Bargeld des 42-jährigen deutschen Staatsbürgers beschlagnahmt.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz unter Mitführung einer Waffe gegen den polizeibekannten Mann eingeleitet.

Das Referat Kriminalitätsbekämpfung der Polizei Berlin hat aus Zuständigkeitsgründen die weiteren Ermittlungen übernommen und die Verbringung des Mannes in eine Gefangenensammelstelle angeordnet.

Es ist geplant, den 42-Jährigen im Laufe des Mittwochs einem Haftrichter vorzuführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Berlin für 2022/2023

Die Drogenraten in Berlin zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen von Drogenkonsum in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Berlin 17062 Fälle aufgezeichnet, wovon 14832 gelöst wurden. Es gab insgesamt 12407 Verdächtige, darunter 11148 Männer und 1259 Frauen. 5460 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit 17502 aufgezeichneten Fällen, von denen 15187 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 12760, davon waren 11547 männlich und 1213 weiblich. 5984 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 17.062 17.502
Anzahl der aufgeklärten Fälle 14.832 15.187
Anzahl der Verdächtigen 12.407 12.760
Anzahl der männlichen Verdächtigen 11.148 11.547
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.259 1.213
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5.460 5.984

Quelle: Bundeskriminalamt

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