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Berlin-Spandau: Polizei stellt Taschendiebe

Die Bundespolizei nahm drei Personen fest, nachdem sie Smartphones gestohlen hatten. Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Bandendiebstahls wurden eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Berlin-Spandau (ost)

Am Montagabend wurden drei Personen von der Bundespolizei vorläufig festgenommen, nachdem sie gemeinsam zwei Reisenden ihre Smartphones gestohlen hatten.

Um 14:30 Uhr bemerkte eine 28-jährige südkoreanische Staatsangehörige den Verlust ihres Handys und ging zur Bundespolizei am Bahnhof Zoologischer Garten, um Anzeige zu erstatten.

Drei Stunden später, um 17:30 Uhr, erschien eine 32-jährige chinesische Staatsangehörige auf dem Bundespolizeirevier in Spandau, um den Diebstahl ihres Handys anzuzeigen.

Die Bundespolizei analysierte die vorhandenen Videoaufnahmen der beiden Diebstähle und identifizierte in beiden Fällen eine Gruppe von drei Frauen.

Bei einer anschließenden Fahndung in einer S-Bahn am Bahnhof Spandau nahmen die Beamten die Gruppe vorläufig fest und brachten sie zur weiteren Bearbeitung in die Diensträume.

Die drei rumänischen Staatsangehörigen übergaben den Beamten zwei in Aluminiumfolie eingewickelte Mobiltelefone. Eines der Handys wurde der bestohlenen Chinesin zugeordnet und an sie zurückgegeben. Das andere wurde sichergestellt.

Bei der Durchsuchung der 15-, 17- und 18-Jährigen fanden die Beamten kein weiteres Diebesgut.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls und des Bandendiebstahls gegen die drei Frauen ein.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die teilweise polizeibekannten Personen von den Einsatzkräften freigelassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Brandenburg für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Brandenburg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 930 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 32 im Jahr 2022 auf 40 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 44, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 29 und die der weiblichen Verdächtigen bei 15 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 21 auf 26. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Taschendiebstählen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 930 1.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 40
Anzahl der Verdächtigen 36 44
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28 29
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 15
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 21 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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