Der Zoll deckt Verstöße gegen Artenschutzbestimmungen auf und bewahrt die Vielfalt der Natur durch Kontrollen im Warenverkehr und Reiseverkehr.
Berlin: Tag des Artenschutzes, Der Zoll hilft bedrohte Tiere und Pflanzen zu schützen

Berlin (ost)
Es gibt weltweit viele Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind. Mit seinen Kontrollen hilft der Zoll, Verstöße gegen den Artenschutz aufzudecken und die Vielfalt der Natur zu erhalten.
Jedes Jahr entdecken Zöllner im Durchschnitt 1.200 geschützte Tiere, Pflanzen oder Teile und Produkte davon im gewerblichen Warenverkehr, im Reisegepäck oder in der Post. Insbesondere aufgrund von Internetbestellungen nimmt letzteres zu und macht mittlerweile etwa ein Drittel der Aufgriffe aus.
Der Zoll überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Ein- und Ausfuhrbestimmungen im Warenverkehr mit Drittländern. Geschützte Tiere, Pflanzen und daraus hergestellte Produkte ohne die erforderlichen Dokumente werden beschlagnahmt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Waren privat oder gewerblich, im Reiseverkehr, im Postverkehr oder auf anderen Transportwegen befördert werden.
Die meisten Verstöße werden von Urlaubern begangen, die unwissentlich oder ohne Unrechtsbewusstsein Erzeugnisse oder Teile geschützter Tier- und Pflanzenarten als Souvenirs mit nach Hause nehmen. Auch der internationale Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen ist zu einem lukrativen Geschäft geworden.
Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen existiert seit über 50 Jahren. Dieses Übereinkommen, auch als CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) bekannt, ist das älteste der großen internationalen Umweltschutzabkommen, dem bisher 184 Länder beigetreten sind. Es soll gefährdete Tier- und Pflanzenarten vor dem unkontrollierten Handel schützen.
Weitere Informationen finden Sie online unter www.zoll.de oder www.artenschutz-online.de
Quelle: Presseportal








