Die Bundespolizei entdeckte gefährliche Gegenstände in einem VW Golf bei Grenzkontrolle auf der Bundesautobahn 12. Ermittlungsverfahren gegen drei Männer eingeleitet.
Berlin: Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt

Frankfurt (Oder) (ost)
Am Freitagabend entdeckte die Bundespolizei während der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz an der Grenzkontrollstelle auf der Bundesautobahn 12.
Um 18:50 Uhr überprüften die Einsatzkräfte einen in Berlin zugelassenen VW Golf. Der Fahrer war ein 35-jähriger syrischer Staatsangehöriger. Im Auto saßen außerdem zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 20 und 21 Jahren.
Der Fahrer identifizierte sich mit einem gültigen Reisepass sowie einem abgelaufenen deutschen Aufenthaltstitel in Verbindung mit einer gültigen Fiktionsbescheinigung.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten mehrere gefährliche Gegenstände, darunter ein Schwert, eine Machete, ein Kampfmesser mit einer Klingenlänge von über 12 cm, ein weiteres Messer, ein sogenanntes „Neck Knife“, einen Teleskopschlagstock, eine Schreckschusspistole, zwei Tierabwehrsprays sowie einen Schlagring.
Außerdem hatten die Personen insgesamt über 12.000 Euro Bargeld bei sich.
Die Bundespolizei beschlagnahmte die Waffen und Gegenstände als Beweismittel und leitete gegen alle drei Männer entsprechende Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Der 21-Jährige ist bereits der Polizei bekannt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.
Quelle: Presseportal








