Bei einer Prüfung wurden ausländerrechtliche Verstöße bei 61 ausländischen Arbeitnehmern aus 10 Nationen festgestellt, die nicht zum Arbeiten in Deutschland berechtigt waren.
Brandenburg: Zoll stellt 61 Arbeitnehmer mit ausländerrechtlichen Verstößen bei Arbeiten auf einem Photovoltaikpark fest

Frankfurt (Oder) (ost)
Während einer Inspektion der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) in Südbrandenburg auf einem großen Photovoltaikpark mit einer Fläche von über 100 Hektar wurden am 23.04.2026 bei insgesamt 61 ausländischen Arbeitnehmern aus 10 verschiedenen Ländern (darunter Polen, Weißrussland, Ukraine, Moldawien, Nepal, Philippinen, Turkmenistan, Usbekistan) Verstöße gegen das Ausländerrecht festgestellt. Sie verfügten nicht über die erforderlichen deutschen Aufenthaltstitel für die Beschäftigung. Ihre osteuropäischen Aufenthaltstitel berechtigten sie nicht zur Arbeit in Deutschland.
Drei Anzeigen mit Hinweisen auf illegale Beschäftigung auf dem Bauprojekt gingen der Inspektion voraus.
Die Mitarbeiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüften mehrere Arbeitgeber auf dem zukünftigen Photovoltaikpark und die dort beschäftigten 67 Arbeitnehmer, um die Einhaltung der sozialversicherungsrechtlichen Pflichten, die ordnungsgemäße Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns sowie die Einhaltung der aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen sicherzustellen.
Die Art der Beschäftigung, die Vertragsbedingungen und die Abwicklung aller beteiligten Subunternehmen werden Gegenstand intensiver Prüfungen und Ermittlungen sein.
Die Inspektionen wurden vor Ort von der Bundespolizeiinspektion Forst/Lausitz und der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg unterstützt.
Quelle: Presseportal








