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Düsseldorf: Polizei vollstreckt Fahndung nach Jugendlichem

Die Bundespolizei stellte einen gesuchten Jugendlichen auf der Autobahn fest und fand bei ihm Betäubungsmittel, eine Gaspistole, Munition und eine Machete.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (Oder) (ost)

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein gesuchter Jugendlicher von der Bundespolizei auf der Bundesautobahn 12 bei Frankfurt (Oder) entdeckt.

Um Mitternacht kontrollierten die Einsatzkräfte im Rahmen der vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen einen 17-jährigen polnischen Staatsbürger in einem Reisebus aus Polen. Die Überprüfung ergab, dass er zur Festnahme ausgeschrieben war, von der Jugendarrestanstalt Düsseldorf seit dem 15. Januar 2026. Der Jugendliche hatte nicht aufgerufen, um seine Strafe wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz anzutreten.

Die Bundespolizei nahm den 17-Jährigen fest. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten verdächtige Betäubungsmittel, einen Feuerwerkskörper der Kategorie F3, eine Gaspistole ohne erforderliches Prüfzeichen mit zwei geladenen Magazinen und zusätzlicher Munition sowie eine Machete.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Konsumcannabisgesetz, das Waffengesetz sowie das Sprengstoffgesetz ein und beschlagnahmten die aufgefundenen Gegenstände.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche in eine Jugendarrestanstalt überführt, um seine Strafe anzutreten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Brandenburg für 2022/2023

Die Drogenraten in Brandenburg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 7842 Fälle erfasst, während es 2023 7666 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 7379 auf 7053 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6799 auf 6493. Unter den Verdächtigen waren 5741 Männer und 1058 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 5535 Männer und 958 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 986 auf 1076. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 7.842 7.666
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.379 7.053
Anzahl der Verdächtigen 6.799 6.493
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.741 5.535
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.058 958
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 986 1.076

Quelle: Bundeskriminalamt

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