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Forst: Schleusung in Südbrandenburg aufgedeckt

Bundespolizei verhaftet mutmaßlichen Schleuser bei Grenzkontrolle, Verdacht der Visaerschleichung, Geschleuste zurück nach Polen gewiesen.

Foto: Depositphotos

Forst (ost)

Am Donnerstagabend wurde im Zuge der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrolle ein Verdächtiger von der Bundespolizei festgenommen.

Um 21:30 Uhr überprüften die Einsatzkräfte bei der Einreisekontrolle ein Fahrzeug mit polnischer Zulassung. Der 37-jährige Fahrer präsentierte einen usbekischen Reisepass und einen polnischen Aufenthaltstitel. Die anderen Insassen, drei kasachische Staatsbürger im Alter von 20 bis 57 Jahren, hatten gültige Reisepässe und polnische D-Visa.

Die Personen gaben widersprüchliche Angaben zu ihrem Aufenthaltszweck ab, was den Verdacht der Visaerschleichung aufkommen ließ.

Die Einsatzkräfte nahmen den vermeintlichen Schleuser vorläufig fest. Die Geschleusten wurden in Gewahrsam genommen und alle Beteiligten zur benachbarten Bearbeitungsstraße gebracht.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unrichtigen oder unvollständigen Angaben zur Beschaffung von Aufenthaltstiteln gegen die Geschleusten ein, verweigerte ihnen die Einreise und wies sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Polen zurück.

Gegen den mutmaßlichen Schleuser ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Die Bearbeitung ist derzeit noch im Gange. In diesem Fall ist eine Zurückweisung in Verbindung mit einem dreijährigen Einreiseverbot vorgesehen.

Quelle: Presseportal

nf24