Die Bundespolizei entdeckte bei Grenzkontrollen auf der Bundesautobahn 12 bei Frankfurt (Oder) zwei Fälle unerlaubter Einreise und eine mutmaßliche Scheinehe.
Frankfurt (Oder): Polizei deckt Scheinehe und illegale Einreise auf

Frankfurt (Oder) (ost)
Am Samstagabend entdeckte die Bundespolizei während der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen auf der Bundesautobahn 12 bei Frankfurt (Oder) zwei mögliche Fälle der illegalen Einreise sowie Hinweise auf eine Scheinehe.
Die Polizeibeamten überprüften in einem Reisebus aus Polen zwei indische Frauen im Alter von 24 und 30 Jahren. Beide hatten gültige Reisepässe und griechische Visa, gaben jedoch widersprüchliche Informationen zum Zweck der Reise an und konnten keine geplante Rückreise nachweisen.
Bei der Durchsuchung des Handgepäcks fanden die Beamten georgische Heiratsurkunden mit beglaubigter deutscher Übersetzung. Diese waren mit zwei rumänischen Staatsangehörigen im Bus verbunden, mit denen die Frauen angeblich verheiratet waren, jedoch konnten sie sich nicht mit ihnen verständigen.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen erhärtete sich der Verdacht einer Scheinehe und des missbräuchlichen Gebrauchs von Visa für einen langfristigen Aufenthalt in Deutschland.
Die Bundespolizei leitete gegen die Frauen Ermittlungsverfahren wegen versuchter illegaler Einreise und Visaerschleichung ein.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Frauen nach Polen zurückgeschickt und erhielten ein auf zwei Jahre befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot.
Gegen die 33- und 36-jährigen Rumänen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern ein und beschlagnahmte Bargeld und Mobiltelefone.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurden beide freigelassen.
Quelle: Presseportal








