Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Berlin/Brandenburg vom 08.01.2026
Heutige (08.01.2026) Blaulichtmeldungen aus Berlin/Brandenburg

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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THW LVBEBBST: Über 1.000 Einsatzkräfte des THW beim Stromausfall Berliner SW aktiv
Berlin (ost)
Berlin. Über 1.000 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks waren insgesamt beim Stromausfall im Berliner Südwesten von Samstag bis Donnerstagnachmittag im Einsatz. Aktuell sind noch über 170 Einsatzkräfte vor Ort im Schadensgebiet. Schwerpunkt des THW-Einsatzes war die Stromeinspeisung bei Pflegeheimen und anderen Einrichtungen mit Notstromersatzanlagen. Die durch das THW betriebenen Notrufannahmestellen wurden zurückgebaut, ebenso wie die Notrufannahmestellen und Notunterkünfte.
"Der plötzliche Stromausfall am Samstag hat alle überraschend getroffen. Dennoch wurden durch die zuständigen Stäbe sehr schnell die notwendigen Maßnahmen eingeleitet", sagt am Donnerstag Uwe Vogel, Referent im Referat Einsatz des THW-Landesverbands Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und als Erster zuständig für den Krisenstab beim THW. "Das THW war von Anfang an in die Einsatzlage eingebunden und hat vor allem im Bereich Notstromversorgung und Logistik seine Fähigkeiten erfolgreich eingebracht, um den Menschen in den betroffenen Gebieten helfen zu können", erklärt Uwe Vogel.
Der Stromausfall ist seit Mittwoch weitgehend behoben: Nach der Reparatur einer Leitung konnten die restlichen noch betroffenen Haushalte und Gewerbe schrittweise an die Stromversorgung angeschlossen werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist die Lage stabil, aber erneute Störungen, z.B. aufgrund der vorhergesagten Schnee- und Sturmlage, können nicht ganz ausgeschlossen werden. Um die Stromzufuhr zu garantieren bleibt das THW weiter im Einsatz, um die Notstromersatzanlagen für den Fall neuer Stromausfälle zu betreiben, um die Einsatzkräfte zu verpflegen und für die Kraftstofflogistik.
Beteiligt waren über 30 THW-Ortsverbände aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, auch aus Niedersachsen und Bremen kam Unterstützung. Die für mögliche Infrastrukturinstandsetzungen zusammengezogene Kräfte wurden in der Nacht aus dem Einsatz entlassen.
Am Morgen des 3. Januar kam es im Südwesten von Berlin zu einem größeren Stromausfall in Folge des Brandes einer Kabelbrücke. Betroffen waren nach Angaben von Stromnetz Berlin rund 50.000 Haushalte und mehr als 2.000 Gewerbekunden, außerdem mehrere Krankhäuser und Pflegeeinrichtungen. In einzelnen Teilgebieten konnte die Versorgung in der Nacht zum 4. Januar 2026 bereits wiederhergestellt werden.
Das THW hatte bis zu elf Notrufannahmestellen betrieben. Zahlreiche Einsatzkräfte waren mit der Erkundung und Sicherstellung der Notstromversorgung unter anderem für Krankenhäuser, eine Tierklinik sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen im Einsatz. Der Bereitstellungsraum im Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf wird bis zum Abschluss der laufenden Maßnahmen weiter betrieben.
Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88.000 Freiwilligen bildet die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinen Fachleuten, seiner Technik und seinen Erfahrungen ist das THW im Auftrag der Bundesregierung weltweit gefragt, wenn Notlagen dies erfordern.
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Barbara Schwarzwälder
THW Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
Soorstraße 84, 14050 Berlin
E-Mail: barbara.schwarzwaelder@thw.de
Telefon: 030 30682-441
Presserufbereitschaft: 0160 91358812
Rufbereitschaft: 016091358812
http://www.lv-bebbst.thw.de
BPOLD-B: Festnahme nach Messerbedrohung am S-Bahnhof Sonnenallee
Berlin - Neukölln (ost)
Am Mittwochabend wurde ein Mann am S-Bahnhof Sonnenallee von Einsatzkräften der Bundespolizei festgenommen, nachdem er Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG mit einem Messer bedroht und angegriffen haben soll.
Um 21:30 Uhr soll ein Mann am S-Bahnhof Sonnenallee aggressiv gewesen sein. Als Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG den Mann ansprachen, soll er die Anweisungen des Sicherheitspersonals ignoriert und ein Messer aus seiner Hose gezogen haben. Er soll dann drohend auf einen der beiden zugegangen sein. Der Bahnmitarbeiter konnte jedoch ausweichen. Ein unbekannter Reisender, der den Vorfall bemerkte, soll dem Angreifer das Messer weggenommen und es ins Gleisbett geworfen haben. Danach soll der Mann den anderen Bahnmitarbeiter angegriffen und ihm an den Hals gegriffen haben.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten weitere Angriffe verhindern und nahmen den 44-jährigen türkischen Staatsangehörigen vorläufig fest.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und Körperverletzung gegen den bereits polizeibekannten Mann. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 44-Jährige von den Einsatzkräften freigelassen.
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Bundespolizeidirektion Berlin
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








