Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Berlin/Brandenburg vom 11.02.2026
Heutige (11.02.2026) Blaulichtmeldungen aus Berlin/Brandenburg

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLD-B: Festnahme nach sexueller Belästigung - Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt
Berlin - Mitte (ost)
Am Dienstagmittag wurde ein Mann in Berlin vorläufig festgenommen, nachdem er beschuldigt wurde, einen Reisenden sexuell belästigt zu haben. Bei der Festnahme wurden außerdem zwei Haftbefehle vollstreckt.
Es wird berichtet, dass gegen 12 Uhr ein Mann einen anderen Mann sexuell belästigt haben soll, am S-Bahnhof Beusselstraße. Der 65-jährige Betroffene flüchtete in eine S-Bahn und alarmierte dann den Notruf.
Die Polizei Berlin traf auf den bulgarischen Staatsbürger auf dem Bahnsteig und nahm ihn vorläufig fest. Dabei leistete er erheblichen Widerstand.
Die Bundespolizei übernahm den Festgenommenen und stellte fest, dass die Staatsanwaltschaft Berlin zwei Haftbefehle wegen gefährlicher Körperverletzung gegen ihn erlassen hatte.
Es wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung durch die Bundespolizei und wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte durch die Polizei Berlin gegen den Mann eingeleitet.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 33-Jährige dem Transportkommando der Polizei Berlin übergeben, welches ihn in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt brachte.
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Bundespolizeidirektion Berlin
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BPOLD-B: Bilanz der Bundespolizeidirektion Berlin zum Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen auf ausgewählten Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg
Berlin (ost)
Jenseits der Verbote des Waffengesetzes hat die Bundespolizei das Tragen von gefährlichen Gegenständen (z. B. Tierabwehrsprays und Schlaggegenstände), die gegen Menschen eingesetzt werden können und schwere Verletzungen verursachen können, untersagt.
Das Trageverbot galt vom 31. Dezember 2025 bis zum 2. Februar 2026, täglich von 14 bis 4 Uhr des folgenden Tages an den 15 Berliner Bahnhöfen Hauptbahnhof, Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Gesundbrunnen, Spandau, Jungfernheide, Wedding, Ostbahnhof, Warschauer Straße, Ostkreuz, Lichtenberg, Neukölln, Hermannstraße, Südkreuz und dem Brandenburger Bahnhof Potsdam HBF.
Polizeibeamte kontrollierten während der viereinhalb Wochen der Gültigkeitsdauer 5.830 Personen und stellten insgesamt 339 Gegenstände bei 290 Personen sicher. In 118 Fällen wurde gegen die Allgemeinverfügung verstoßen, in 166 Fällen wurde gegen das Waffengesetz bzw. die in Berlin geltende Waffen- und Messerverbotszone im ÖPNV verstoßen.
Insgesamt wurden 145 verschiedene Messer, 80 Reizstoffe, 22 Hiebwaffen, 17 Waffen, 45 potenzielle Schlag- und Stichgegenstände sowie 30-mal Pyrotechnik sichergestellt oder beschlagnahmt. Bei den Kontrollen deckten die Einsatzkräfte auch weitere Straftaten (501) auf. Dabei handelte es sich meistens um Gewaltdelikte (129). Außerdem gab es Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz (96) und Betäubungsmitteldelikte (78), die zu 620 Fahndungstreffern führten. In 48 Fällen konnten offene Haftbefehle vollstreckt werden.
Gewalttaten im Bereich der Bahnhöfe sind ein bedeutendes kriminelles Phänomen. Durch den Einsatz von Waffen und gefährlichen Gegenständen hat die Bundespolizei in der Vergangenheit eine zunehmende Gewaltintensität und damit verbundene schwerere Verletzungen der Opfer festgestellt. Einige Tatverdächtige setzten dabei Tierabwehrsprays oder Schlag- und Stichwaffen ein. Aus Sicht der Bundespolizei war der Einsatz erfolgreich und trug zu einem Sicherheitsgewinn im Berliner Bahnverkehr bei.
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








